Kategorie-Archiv: Unabhängigkeit

Gesundheit oder die Behandlung von Krankheiten

Dieser Text bezieht sich nicht auf die aktuelle (gesundheits)politische Situation sondern ist grundsätzlich zu verstehen. Das Thema beschäftigt mich schon länger im Zusammenhang mit dem Komplex (Un)abhängigkeit.

„Wenn meine Krankheiten behandelt werden, bin ich gesund. Wo ist das Problem?“

So ist der Zeitgeist. Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit gehen wir zum Arzt. Ich verbringe den Sommer seit Jahren als Gastgeber mit Urlaubern. Gefühlt oft höre ich von Feriengästen, auch mal Samstagabend: „Mein Kind hat Fieber, wir müssen sofort zum Arzt. Wo gibt es hier einen Kinderarzt?“.

Mir liegt eher eine andere Philosophie. Gesund bin ich dann, wenn ich keine Krankheiten habe, die behandelt werden müssen. Leichtes Fieber bei Kindern halte ich nicht für eine Krankheit, die behandelt werden muss. Mit der Ansicht bin ich weder allein auf der Welt noch bin ich bisher in meinem eigenen Leben schlecht damit gefahren. Es sollte also alles getan werden, damit ein Organismus ein starkes Immunsystem ausbilden kann. Dazu gehört nach meiner Ansicht auch das Zulassen von Infekten. Der gesellschaftliche Druck dagegen ist nicht immer leicht auszuhalten, lohnt sich aber. Meine These ist, dass ein Kind, das nie im Dreck spielen darf, kein starkes Immunsystem bilden kann. Natürlich gehört Händewaschen mit Seife und allgemeine Hygiene dazu. Wenn ich Kontakt zu Tieren hatte, wasche ich meine Hände. Ich bin aber nicht allein mit der Ansicht, dass Putzen mit Desinfektionsmitteln nicht zu mehr Gesundheit führt sondern eher der Krankheitsbehandlungsbranche in die Hände spielt.

Die allgemeine Tendenz zu mehr Abhängigkeit und weniger Selbstverantwortung ist schwer zu übersehen. Darum geht es in diesem Text. Die Verbreitung von Angst scheint ein beliebtes Werkzeug zu sein. Wir sollen Angst davor haben Fehler zu machen, Angst davor uns mit unterschiedlichen Ansichten auseinanderzusetzen, Angst vor dem Tod, Angst vor Terror, Angst davor krank zu werden, Angst vor der Schweinepest, Angst vor Masern, Angst vor der Vogelgrippe und nicht zuletzt Angst vor Covid-19, -20, -21 … Bei Schafen gab es mal die Blauzungenkrankheit, vor der ich als Schafhalter auch Angst haben sollte. Und nicht zuletzt „müssen“ Schafe so wie Pferde, Hunde, Katzen und alle anderen Haustiere regelmäßig chemisch entwurmt werden. Das führt leider nicht dazu, dass diese Tiere gesünder sind. Zumindest gilt das dann nicht, wenn man Gesundheit definiert in der Art von der Fähigkeit eines Organismus Angriffe abzuwehren. Dafür gibt es tatsächlich auch Methoden, die sind nur nicht so gut im Sinne der Kundenbindung und werden deshalb nicht so gerne verkauft.

Das Arbeiten an Unselbständigkeit beobachte ich nicht nur im Gesundheitsbereich. Das Hinführen zu mehr Abhängigkeit scheint politische Devise in vielen Bereichen zu sein. Im Gesundheitsbereich scheint es mehr um die Behandlung von Krankheiten zu gehen als um Gesundheit nach meiner Definition. Die Gesundheitsministerien treten vor allem als Krankheitsbehandlungsministerien auf. Als Kaufmann habe ich volles Verständnis dafür, dass die Krankheitsbehandlungsindustrie hart daran arbeitet, ihre Produkte zu verkaufen. Dabei suchen sie wie andere Branchen auch in der Politik Verbündete oder setzen ihre eigenen Leute dort ein. Da unterscheidet sich die Medizinbranche nicht vom Bankensektor, der Landwirtschaft, der Autoindustrie oder der Energiewirtschaft. Verständnis muss aber nicht bedeuten, dass ich das gut finde.

Ich möchte die Freiheit haben Verantwortung für mich und meine Familie zu übernehmen. Ich war und bin bereit dafür im Sinne einer Investitionsentscheidung auch Risiken einzugehen. Ich wünsche mir Politiker, die für mehr Eigenverantwortung der Menschen eintreten anstatt sie zu entmündigen und regierbar zu machen. Politik sollte weniger bevormunden und stark auftreten gegen die Einflüsse von interessengesteuerten Organisationen. Ich wünsche mir auch Medien, die mehr hinterfragen als PR zu betreiben. Wünsche kann man haben und man sollte sich beim Wünschen auch ein gewisses Maß an Naivität bewahren. In meinem Weblog-Archiv blätternd muss ich leider feststellen, dass ich mir das mindestens auch schon 2005 und 2016 gewünscht habe. Vielleicht passiert nochmal was in der Richtung. Es gibt keine sinnvolle Alternative zum Optimismus. Wir können handeln oder werden gehandelt.

In Würde sterben

Endlich sagt es mal jemand …

„Für mich ist es wichtiger, in Würde zu sterben als möglichst lange physisch zu leben“, sagte der Jesuit Klaus Mertes im Dlf-Interview. Quelle

Wir haben in unserer Gesellschaft ein merkwürdiges Verhältnis zu Krankheit und erst recht zum Tod. Medizin ist ein Riesengeschäft. Deshalb kommt im Mainstream die Behandlung von Krankheiten ganz klar vor der Stärkung des Immunsystems. Genau genommen ist der Begriff „Gesundheitsministerium“ irreführend. Passender wäre die Bezeichnung „Krankheitsbehandlungsministerium“ oder etwas griffiger „Impfministerium“. In Zeiten von gelebtem Neusprech wird es zu einer Umbenennung vermutlich nicht kommen. Wegen der Gefährdung von Arbeitsplätzen in der Pharmabranche wird sich auch sonst nichts ändern.

Ist das wirklich eine Katrastophe?

Eine Influenza-Epidemie ist offenbar nicht mehr etwas, das die Medizin zusammen mit den Kräften der Natur bewältigt und dabei ein vertretbares Mass an Todesfällen in Kauf nimmt. Influenza ist ein katastrophenartiges Ereignis geworden, das unter Aufgabe demokratischer Grundrechte und mit medizinisch-militärischen Mitteln bekämpft werden muss.

Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/der-ewige-ausnahmezustand

Corona und Bargeld

zahlen Sie bitte nach Möglichkeit mit EC Karte, damit für unsere Kassierer*innen und Sie selbst der Kontakt über das Bargeld vermieden wird

Auf die Ansage „wegen Corona kein Bargeld benutzen“ habe ich eigentlich auch schon von Regierungsseite gewartet. Vermutlich kommt das noch nach Schließung aller Geschäfte und Reiseverbot. Bargeld sei gemäß der Agitation der Bargeldgegner unhygienisch, übertrage Krankheiten und werde nur von Schwarzarbeitern und Drogendealern benötigt.

Wovon wenige reden: wenn wir kein Bargeld mehr haben, wird der vorhandene Geldüberschuss ganz einfach mit Negativzinsen gelöst. Und jeder der aufmuckt, bekommt das Konto gesperrt. Ich kann dazu immer noch den Film „Staatsfeind Nr. 1“ von 1998 empfehlen. Der hat seinen Bezug zur Gegenwart so wenig verloren wie 1984 von George Orwell aus dem Jahr 1949.

Erstaunlicherweise schreibt sparkasse.de: „[…] Geldscheine gelten nicht als Übertragungsweg. Es gibt keinerlei Belege dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird. Für den Bürger empfiehlt die Bundesbank im Umgang mit Banknoten und Münzen die gleichen Maßnahmen bezüglich der Handhygiene wie bei allen anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs auch. […]“

Corona Fake-News

Man darf auf keinen Fall alles glauben. Hier sind ein paar unerhörte Fake-News rund um die Coronakrise.

  • Der Crash hat etwas mit der extrem fragilen Weltwirtschaft zu tun.
  • Die (kommenden) Massenentlassungen haben keine gesundheitliche Ursache.
  • China erpresst die anderen Staaten mit Lieferstops.
  • Wir befinden uns mitten in einem globalen Handelskrieg.
  • Das Geldsystem hängt schon länger am seidenen Faden.
  • Die Regierung verteilt deshalb unbegrenzte Mengen Geld, weil es vorher selbst ohne Zinsen niemand haben wollte.
  • Der Einbruch des Ölpreises kommt nicht zufällig gerade jetzt.
  • Das Versammlungsverbot ist eine politische Vorsichtsmaßnahme.
  • Es wird weitere Schritte geben, die in die Persönlichkeitsrechte eingreifen.
  • Menschen haben weniger Probleme mit Gehorsam als mit selbständigem Denken.
  • Das es so schlimm wird, konnte doch wirklich keiner ahnen.
  • Ein ängstliches Volk lässt sich leichter regieren.
  • Lügen gehört manchmal zum politischen Geschäft.

Der Coronavirus ist wirklich schlimm. Noch schlimmer als der Virus selbst sind die vielen Fake-News, die verbreitet werden. Lasst Euch nicht verunsichern und vertraut der veröffentlichten Meinung der Ministerien. Wenn wir denen jetzt kein Vertrauen schenken, kommt alles nur noch schlimmer und wir werden alle sterben.

Zum Schutz vor Fake-News empfehle ich die Lektüre des Buches von Albrecht Müller. Erhältlich in der Bibliothek Deines Vertrauens.

Es nützt der Freiheit nichts, dass wir sie abschaffen, um sie zu schützen.

„Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)

So lange ich so etwas noch ungestraft denken und auch sagen darf: Gesetze wie das NetzDG und erst recht die geplante Verschärfung „zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ passen meiner Meinung nach eher zu einer Diktatur als zu einem Rechtsstaat. Ich plädiere dafür, alle Politiker aus den Parlamenten zu entfernen (durch Wahlen), die so etwas vorschlagen oder dafür stimmen. Gegen Beleidigungen und Angriffe auf die Persönlichkeitsrechte gibt es bereits Gesetze. Was jetzt immer weiter fortschreitet, ist vor allem die Einschränkung der Meinungsvielfalt. Umgang mit Meinungsvielfalt muss gelernt werden. Meinungsvielfalt unterdrücken löst das Problem nicht sondern fördert lediglich die Verdummung.

Falls es beim flüchtigen Lesen so scheinen sollte: ich bin kein Rechtsextremer nur weil ich ein Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus kritisiere. Warum heißt dieser Gesetzentwurf eigentlich so und nicht anders? Es findet sich eine Antwort in der Interpretation des lesenswerten Buches von Albrecht Müller (der ist bestimmt kein Rechtsextremer): Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Müller war von 1970 bis 1972 war er Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des SPD-Parteivorstandes und 1972 Manager des Wahlkampfs von Willy Brandt und erläutert gängige Methoden der Manipulation sowie Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahinter steckenden Strategien.

Das Böse versteht es sich zu tarnen. Wehret den Anfängen!

Als Erinnerung: die Abstimmung zur „Privatisierung der Zensur„, dem NetzDG, lief so ab.

volles Haus bei der Abstimmung der Homoehe. Quelle Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=M2_Vowdukp8

leeres Haus bei der direkt anschließenden Abstimmung des NetzDG. Quelle Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=wTjRy7JDobk

1. Mit großer Medienbegleitung wurde im vollbesetzten Bundestag ein populäres Gesetz verabschiedet. (623 Stimmen)
2. Still und heimlich haben deutlich weniger Abgeordnete direkt danach das in Fachkreisen sehr umstrittene NetzDG beschlossen. (40 Abgeordnete waren noch anwesend, siehe Video)

Screenshot Quelle: https://www.bundestag.de/tagesordnung?week=26&year=2017

Schlüsselqualifikation

Vorausgesetzt wir öffnen Schubladen und trennen Gut und Böse wie Schwarz und Weiß. Unter dieser Bedingung sollten wir nicht vergessen, dass das Böse eine Sache besonders besonders beherrscht: Das Böse versteht es ausgezeichnet sich zu verstecken. Was könnte das Böse auch erreichen, wenn es von Anfang an aufträte mit der offensichtlichen Absicht: „Guten Tag, ich führe Schlechtes im Schilde und möchte Ihr Freund werden.“? Daher gilt es stets aufmerksam zu sein bei der Auswahl seiner (Geschäfts-)Partner. (Weisheit aus dem 19. Jahrhundert)

Linux User Ostholstein

Linux User OstholsteinWir möchten Computer (und Smartphones) freiheitlich und selbstbestimmt benutzen. Freie Betriebssysteme eignen sich für einen selbstbestimmten Einsatz deutlich besser, da der komplette Code einsehbar und editierbar ist.

Mit Waldorfschülern ist die Arbeit besonders angenehm, weil sie durch ihre „Erziehung zur Freiheit“ in aller Regel bereits gelernt haben, wie man sich einen unbekannten Sachverhalt selbständig erarbeitet.

Bei den wöchentlichen Treffen (während des Winters) an der Waldorfschule in Lensahn klären wir offene Fragen und setzen Impulse für das selbständige Durchdringen weiterer Inhalte. Themenbereiche können zum Beispiel sein: Systemadministration, Sicherheit von Netzwerken, wirksame Verschlüsselung, Programmierung und Softwareentwicklung, Lizenzmodelle und rechtliche Rahmenbedingungen oder netzpolitische Themen. Vielleicht können wir den einen oder anderen für die Teilnahme an einem Event von „Jugend hackt – Mit Code die Welt verbessern“ qualifizieren oder für das Informatik Summer Camp an der Uni Lübeck begeistern. Das Chaotikum in Lübeck könnte ein Anlaufpunkt sein oder natürlich einer der nächsten Kongresse oder Camps des CCC.

Herzlich eingeladen zu den offenen Treffen der Linux User an der Waldorfschule in Ostholstein sind neben Schülern auch alle anderen Mitglieder der Schulgemeinschaft. Sicher haben auch Lehrer und Eltern Fragen zu Möglichkeiten einer freiheitlichen Nutzung von elektronischen Medien oder können aktiv durch eigene Erkenntnisse etwas beitragen.

Zum Einsteig könnten diese Links hilfreich sein: https://www.ccc.de/de/hackerethik und https://fsfe.org/about/basics/freesoftware.de.html.

Aus der Präsentation der Arbeitsgruppe im Rahmen der Projektwoche 2019

  • ich möchte die Programme verstehen können, die ich benutze
  • ich möchte die Systeme verbessern können, die ich benutze
  • ich möchte selber beurteilen können, ob ein System sicher ist
  • ich möchte lernen, meine persönlichen Daten optimal zu schützen
  • ich möchte lernen wie sichere Verschlüsselung funktioniert
  • ich möchte Programme schreiben, die die Welt ein Stück besser machen
  • ich möchte meinen Beitrag zu einem freiheitlichen System leisten
  • ich möchte mit Systemen ohne Zugangsbarrieren arbeiten
  • ich möchte nicht mit einer „Blackbox“ arbeiten müssen
  • ich möchte nicht ausspioniert werden, ohne das zu wissen
  • ich möchte mit einem System arbeiten, das auch auf älteren Computern funktioniert
  • ich möchte mit einem transparenten System arbeiten
  • ich möchte mit einem offenen System arbeiten, das von Freiwilligen aus der ganzen Welt entwickelt wird
  • ich möchte Teil dieses solidarischen Systems werden und meinen Beitrag dazu leisten
  • ich vertraue eher einer globalen Gemeinschaft von Freiwilligen als einem einzelnen Unternehmen
  • ich möchte Computer frei und selbstbestimmt verwenden
  • ich möchte Herr meiner persönlichen Daten sein und selbst bestimmen, wem ich diese zur Verfügung stelle
  • ich möchte lernen gute Programme zu entwickeln, die ihren Nutzern Zeit sparen
  • ich möchte Computer unabhängig von meinen finanziellen Möglichkeiten einsetzen
  • ich weiß, was die Abkürzung RTM bedeutet
  • ich weiß, dass Freiheit sich nicht von Freibier ableitet
  • ich weiß, dass „kostenlos“ nichts mit „frei“ zu tun haben muss
  • ich weiß, dass Daten nur dann wirklich geschützt sind, wenn sie garnicht erst erfasst werden
  • ich weiß, dass Computertechnik nie 100% sicher sein kann
  • deshalb setze ich Software nur da ein, wo sie wirklich sinnvoll ist
  • ich möchte mit Software mein Leben erleichtern und programmieren lernen
  • denn grundsätzlich spiele ich lieber im Wald als vor einem PC zu sitzen

Den Titel des Plakates „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.“ haben wir uns von Albrecht Müller ausgeliehen, dem Initiator der nachdenkseiten, der 2019 ein Buch mit diesem Titel veröffentlicht hat.

Öffentliche Gelder für freie Software

Ich habe mich schon während des Studiums gefragt, warum nicht alle an mit öffentlichen Mitteln an Hochschulen erstellten Forschungsarbeiten veröffentlicht werden und frei zugänglich sind. Ich habe das mit meinen Hausarbeiten auch gemacht und mich schon oft gefragt, wie oft die gleiche Arbeit zum Thema „externe Unternehmensberatung“ oder „Korrespondenzanalyse mit SPSS“ abgegeben wurde. Beide sind nach wie vor mit den relevanten Suchbegriffen gut bei Suchmaschinen zu finden.

Bei so banalen Dingen wie Hausarbeiten von Studenten darf man sich die Frage nach dem Sinn einer freien Lizenz natürlich stellen. Aber es soll Studiengänge geben, in denen wirklich etwas entwickelt wird. Erst recht sollte eine freie Lizenz aber für richtige Projekte gelten, die mit öffentlichen Geldern entwickelt werden.

Dafür arbeitet die Initiative „Public Money – Public Code“ schon seit Jahren.

Public Money? Public Code! from Free Software Foundation Europe on Vimeo.

Ein sehr schönes Beispiel für den Einsatz von öffentlichen Geldern für freie Software ist das Projekt OpenBike der Stadt Ulm. Exemplarisch wird die Software cykel zum Aufbau eines öffentlichen Bike-Sharing-Projektes entwickelt. Selbstverständlich kann die Software dank der freien Lizenz aber auch von anderen Vermietern eingesetzt sowie weiterentwickelt und verbessert werden.

Ich habe mir die Frage gestellt, warum öffentliche Gelder in ein Bike-Sharing-Projekt fließen müssen. Zum Einen gibt es wohl Gründe dafür, dass Ulm nicht interessant für kommerzielle Anbieter ist, zum Anderen geht es bei dem Projekt um erheblich größere Ziele zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs. Als weiterführenden Artikel empfehle ich zum Beispiel „Mobility Data Specification für Kommunen erklärt