Demografische Zielgruppenausrichtung

Sie sind so und so alt, haben den oder den Familienstand, wohnen zur Miete oder haben Wohneigentum, arbeiten angestellt oder selbständig und so weiter. Das war die Definition von Kunden im letzten Jahrhundert.

Irgendwie war schon immer klar, dass das eigentlich nicht besonders präzise ist. Tatsächlich geht es weniger um demografische Daten sondern mehr um Einstellungen.

Wer das richtig gut kann, wird hier vorgestellt.

Zitat aus dem Artikel: „Jeder Einkauf mit der Karte, jede Google-Anfrage, jede Bewegung mit dem Handy in der Tasche, jeder Like wird gespeichert.“

Cambridge Analytics ist laut Wikipedia known for involvement „in military disinformation campaigns to social media branding and voter targeting“

„Und da habt Ihr alle freiwillig mitgemacht?“, höre ich schon wieder meine Enkelkinder fragen …

Whatsapp ohne Smartphone

Es gibt gute Gründe ein schlechtes Gefühl beim Benutzen eines Smartphones zu haben!

Für viele Menschen ist die Benutzung von Whatsapp oder anderen mobilen Instant-Messengern ein maßgeblicher Grund nicht zu einem „Mobiltelefon“ zurückzukehren.

Für Whatsapp gibt es (im Gegensatz zu z.B. Telegram) keine Anwendung, die nicht auf einem Telefon läuft. Man kann aber ohne große Umstände mit einem PC über eine virtuelle Maschine so tun als wäre er ein Telefon.

Whatsapp lässt sich dadurch auch auf einem PC installieren. Man braucht dafür den Smartphone-Emulator Genymotion und Virtualbox.

Beides läuft auf einem 64Bit-Rechner mit Virtualisierungsfunktionalität (VT-X).

Eine schöne Anleitung für die Installation auf Debian 8 ‚Jessie‘ ist hier zu finden.

Für Windows und Apple gibt es das auch unter den gleichen Produktbezeichnungen. Aber vielleicht ist der nahende Jahreswechsel auch eine gute Gelegenheit auf mehr Freiheit zu setzen und auf Linux umzusteigen.

Onepager: Waldorfschule Ostholstein

Ich wollte schon immer einmal einen Onepager mit WordPress bauen. Von Grund auf bin ich dem Onepager eher skeptisch gegenüber eingestellt. Onepager lassen sich

  1. in der Regel schlechter für Suchmaschinen optimieren und erfordern
  2. für die Darstellung der Effekte meistens Javascript (Risiko für Imkompatibilität)

Onepager bezeichnen im wesentlichen eine Webpräsenz, die alle Inhalte auf einer Seite darstellt. Strukturiert und direkt ansteuerbar werden die Inhalte über html-Anker. Das ist eine alte Technik, also nichts unbedingt neues. Befremdlich finde ich, dass in der Regel für Effekte javascript-Elemente verwendet werden. Ohne aktiviertes Javascript sind die Seiten schlecht zu benutzen. Javascript schalten viele sicherheitsbewusste User nur bei Bedarf an, denn es wird auch von Trackern genutzt und kann für Angriffe auf den Browser eingesetzt werden.

Es wird beim Onepager eher gescrollt als geklickt. Das kommt sicherlich Tablet- und Smartphonenutzern entgegen. Die Bedienbarkeit ist auch auf einem Dektop-PC nicht unangenehm. Sofern Javascript aktiviert ist und es keine Kompatibilitätsprobleme mit dem Browser gibt.

Es muss auch mal etwas Spielerei im Leben sein! Und für die Seite des Vertrauenskreises an der Waldorfschule Ostholstein steht SEO nicht im Vordergrund. Deshalb hat sich hier tatsächlich ein Onepager angeboten. Und mit etwas Kombination lässt sich hier vielleicht auch ein bisschen seo’n. ;)

Waldorfschule Ostholstein

Ich habe nichts zu verbergen

Ich habe nichts zu verbergen ist ein großes Argument, wenn es um die Erfassung und Auswertung von persönlichen Daten geht. „Wenn es der Sicherheit und Terrorbekämpfung dient“, bin ich dafür.

Die Definition von Terrorismus ist der entscheidende Punkt

Natürlich möchte ich keine Terroranschläge und alles unterstützen, um die öffentliche Ordnung zu erhalten. Es ist aber noch nicht lange her, da wurde beispielsweise die Anti-Atomkraft-Bewegung mindestens kriminalisiert. Möglicherweise wurden deren Anhänger von der einen oder anderen Institution auch als Staatsfeinde / Terroristen gesehen.

Vor allem bemerkenswerte Initiativen im Wendland haben trotz zum Teil breiter Presse- und Polizeigewalt fast 40 Jahre ihren Widerstand gegen die Lagerung von Atommüll aufrechterhalten (und noch nicht gewonnen).

Heute würde wohl kaum mehr jemand öffentlich einen Atomkraftgegner als Terroristen oder als Kriminellen bezeichnen. Das war vor ein paar Jahren noch anders.

Heute gelten zum Beispiel Menschen wie Julian Assange oder Edward Snowden in gewisse Kreisen als Terroristen. Obwohl sie möglicherweise letztlich nichts anderes getan haben als darauf hinzuweisen, dass einige staatliche Organisationen gegen Gesetze ihres Staates verstoßen haben. Ob das wirklich Terrorismus ist, kann hier nicht entschieden werden.

Bargeld nutzen wo immer es geht

Ohne die Alternative Bargeld und die Möglichkeit des Bank-Run gibt es nichts, was die Banken davon abhalten kann, Ihre Risiken ins Unermessliche zu steigern. Mit welchen Risiken Banken jetzt schon arbeiten, war mindestens 2008 zu sehen.

Sehr anschaulich dargestellt wird diese Funktion des Bargelds in dem Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ von Norbert Häring.

Don’t stop using cash! Auch wenn es manchmal unbequem ist und Interessenvertreter international stark dagegen vorgehen (nach dem Motto: „Bargeld benutzen nur Drogenhändler und Schwarzarbeiter“).

Lass Dich nicht verunsichern und zahl in bar, wo immer es möglich ist.

Datensparsamkeit abschaffen

Einmal fürs Archiv festhalten, mit was für einem Mist unser Herr Volksvertreter, Bundesminister Sigmar Gabriel bei heise.de zitiert wird.

„Der in Deutschland ausgeprägte Begriff von Datenschutz trägt nicht mehr“, knüpfte Gabriel an seine Ausführungen auf dem jüngsten nationalen IT-Gipfel an. Bei der fehlgeleiteten Idee gehe es darum, die Verarbeitung personenbezogener Informationen zu minimieren.

Das bedeutet nach meinem Verständnis nichts anders als dass Gabriel den Grundsatz Datensparsamkeit / Datenaskese aus dem BDSG §3a deutlich in Frage stellt.

„Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten und die Auswahl und Gestaltung von Datenverarbeitungssystemen sind an dem Ziel auszurichten, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen. Insbesondere sind personenbezogene Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren, soweit dies nach dem Verwendungszweck möglich ist und keinen im Verhältnis zu dem angestrebten Schutzzweck unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.“

Kann echt nicht wahr sein! Also: schütze Dich selbst, wenn Du was erreichen möchtest!