Dahme im Winter

Eine kleine Fingerübung in Sachen Videoproduktion ist das Video „Dahme im Winter“. In einem gut zwei Minuten langen Video habe ich ein paar Argumente für eine Reise im Winter nach Dahme zusammengestellt. Ein sanfter Spannungsbogen, weiche Schnitte und der Inhalt, den Dahme im Winter vor allem hat: extreme Ruhe und Wellenrauschen! Spaß hat es gebracht und macht Lust auf mehr Videos rund um den Urlaub an der Ostsee.


Ostsee im Winter – Raus aus der Stadt von meeresbrise

Medienkompetenz in der Schule

Medienkompetenz in der Schule muss bei den Eltern ansetzen. Die Vorbildfunktion der Eltern kann nicht hoch genug geschätzt werden. Wie können Kinder den kritischen Umgang mit Mobiltelefon und Social Media lernen, wenn Eltern scheinbar völlig kritiklos Anwendungen wie WhatsApp nutzen, jeden Scheiß knipsen müssen und nicht wissen, wie man mit Email in einer Debatte die Effizienz der Debatte erhöhen kann?

Also liebe Eltern, lest Euch ruhig mal was zum Thema Netiquette durch, empfehlenswert zum Thema Medienkompetenz ist auch die Broschüre Struwwelpeter 2.0.

Ist nicht so banal wie es klingt: richtig Email schreiben

Der kompetente Umgang mit elektronischen Medien beginnt beim Schreiben von Emails. Auch wenn nahezu jeder das Werkzeug Email benutzt ist das noch kein Beweis für besondere Kompetenz dabei. Der Betreff einer Email darf gerne aussagekräftig sein, korrektes Zitieren hilft sehr beim Verständnis und vor allem beim Nachvollziehen längerer Diskussionen.

Schon mit der Akzeptanz dieser beiden durchaus einfachen Regeln kann eine Debatte per Email sehr viel effizienter sein …

PDF in cmyk umwandeln

PDF in CMYK umwandeln, um „quick and dirty“ eine druckfähige Datei für eine Druckerei zu erstellen kann Ghostscript mit dem folgenden Befehl.

gs -dSAFER -dBATCH -dNOPAUSE -dNOCACHE -sDEVICE=pdfwrite -sColorConversionStrategy=CMYK -dColorImageResolution=300 dProcessColorModel=/DeviceCMYK -sOutputFile=output.pdf input.pdf

Emailadresse mit Javascript verschlüsseln

Sonst habe ich email-Adressen auf Webseiten immer in Unicode umgewandelt, um sie vor Spambots zu schützen. Heute habe ich eine Seite entdeckt, auf der man email-Adressen in Javascript codieren kann. Das ist vermutlich die sicherere Lösung, auch wenn natürlich niemand weiss, ob Spambots die Adresse trotzdem rauslesen können.

Vielen Dank für das Tool:
Emailadresse verschlüsseln JavaScript Verschlüsselung Email

Flash Plugin löschen im Firefox

Der Flashplayer / Flash Plugin ist in den letzten Jahren öfter wegen massiver Sicherheitslücken in den Schlagzeilen gewesen. Die Funktionalität wird inzwischen in vielen Teilen von html5 abgedeckt. Somit braucht man das Flash Plugin nicht mehr unbedingt.

Plugins sind im Mozilla Firefox im Gegensatz zu AddOns nicht so ohne weiteres zu löschen. Mit einem kleinen Trick ist es aber dann doch ganz einfach.

Über die Eingabe von about:plugins in die Adressezeile des Firefox wird die Adresse des Plugins angezeigt. Wird die Datei umbenannt, wird sie nicht mehr gefunden. Fertig.

Auf dem Bild ist das Ergebnis auf einem Linuxrechner dargestellt. Bei anderen Betriebssystemen sieht das dann anders aus.

flashplugin

Ach so: unter Linux kann man die Datei nur mit Administratorrechten umbenennen. Dazu einfach den Dateimanager / Nautilus mit Adminrechten öffnen. In die Konsole eingeben: sudo nautilus.

Update: bei Updates muss man nur aufpassen, dass sich das nicht wieder installiert …

Facebook Konto löschen

Der häufig von Konsequenz geprägte Jahreswechsel ist besonders gut geeignet sein Facebook Konto zu löschen. Oder das bei Twitter, Google, Instagram, LinkedIn oder oder oder.

Warum bei Facebook abmelden?

Moderne Webseiten können viel mehr aus den unbewussten Handlungen erkennen als manch einem recht ist. Es geht nicht darum, mit wem man befreundet ist und welche Inhalte mal teilt. Interessant für die Unternehmen und für die Persönlichkeitsrechte ist das, was man nicht sieht aber durchaus auswerten kann.

Was zum Beispiel für Dich nicht zu sehen ist aber durchaus analysiert werden kann :

  • Auf wessen Meldungen reagierst Du wie?
  • Scrollst Du weiter oder verweilst Du oder interagierst Du sogar? Ist Dein Verhalten abhängig von der Tageszeit oder dem Wochentag oder davon, was Du zuletzt bei Facebook gelesen oder getan hast?
  • Auf welche Themen springst Du an? Die Themen von Inhalten und Werbung werden nicht zufällig ausgewählt sondern ganz bewusst.
  • Hier kann erheblich mehr analysiert werden als Dir selber bewusst ist. Dafür brauchst Du nichts zu liken oder zu teilen oder zu kommentieren!

Ich weiß nicht, ob Facebook das tatsächlich so auswertet und so handelt wie oben beschrieben. Technisch möglich wäre das ohne weiteres und aus Marketingsicht psychologisch sinnvoll wäre es auch. Es gibt also keinen Grund, warum Facebook, Google, Instagram und wie sie nicht alle heißen, Dich nicht nach allen Regeln der Kunst „kennenlernen“ sollte.

Mit den Daten kann Dein zukünftiges Handeln recht zuverlässig vorhergesagt werden. Du machst Dich selbst gläsern und zwar in einer Art, die dazu führt, dass Du selber weniger über Dich weißt als andere es tun. Ein paar Beispiele … oder 50 Dinge, die Facebook über Dich weiß und auch „Was Google über Dich weiß.„.

Ob Du das möchtest, ist natürlich Dir selbst überlassen.

Gilt natürlich auch für andere Plattformen …

Was ich hier über Facebook schreibe, gilt natürlich auch für andere Plattformen. Letztlich sind solche Analysen überall da möglich, wo Du Dich mit Deinem (Benutzer-)Namen identifizierst. Also insbesondere alles, was sich im Internet Social-Media nennt. Verlockend ist natürlich, dass diese Dienste alle extrem nützlich oder zumindest praktisch sind. Das macht es so schwer z.B. Twitter, Facebook, Whats App, Google, Instagram, Linkedin, Xing usw. nicht zu nutzen.

Ob ein falscher Name tatsächlich die Privatsphäre schützt, möchte ich bezweifeln. Und Daten selbst nicht preiszugeben, schützt Dich auch nicht, wenn die „Freunde“ zum Beispiel angeben können, welcher reale Name sich hinter einem Pseudonym versteckt oder welche Schulen Du besucht hast. Ein kleiner Einblick was Facebook über Nichtmitglieder weiß.

Paranoia?

Es gibt viele Menschen, die viel mehr von Computern verstehen als ich. Es sieht für mich so aus als würde das, was aus den ersten Blick nach Paranoia aussieht, mit dem zunehmendem technischen Sachverstand steigt. Soziale Netzwerke nicht zu nutzen ist für mich also eine ganz rationale Entscheidung.

Es fällt nicht unbedingt leicht auf soziale Netzwerke zu verzichten, ich werde es trotzdem tun!

Wo ist der Fehmarnbelt?

Wer wissen möchte, wo der Fehmarnbelt nicht ist, muss sich nur die Schilder der (tollen!) Initiative „Abenteuer Ostholstein“ ansehen. Da ist etwas schiefgegangen.

Zwischen dem deutschen Festland und der Insel Fehmarn ist der vielleicht 1 km breite Fehmarnsund. Zwischen den beiden Inseln Fehmarn (D) und Lolland (DK) ist der etwa 20 km breite Fehmarnbelt. Über den Fehmarnsund führt seit Anfang der 1960er Jahre eine inzwischen denkmalgeschützte Brücke mit zwei Auto- und einer Bahnspur. Über den Fehmarnbelt fahren seit dem Bau der Fehmarnsundbrücke rund um die Uhr Fähren, die Menschen, Autos, LKW und Züge mitnehmen.

Die Ostsee ist ein besonders empfindliches Meeresgebiet

Seit 2004 ist die Ostsee vom International Maritime Organization (IMO) als besonders empfindliches Meeresgebiet eingestuft. Das ist Grund genug, den zu recht heftig umstrittenen geplanten Tunnel auf dem Grund des Fehmarnbelt abzulehnen.

Der Fehmarnbelt ist eine der beiden Verbindungen zwischen Ostsee und Nordsee und damit immens wichtig für den Wasseraustausch der Ostsee mit den Weltmeeren. Hier darf nicht experimentiert werden! Für die Ablehnung der festen Querung durch den Fehmarnbelt stehen an vielen Orten zwischen Hamburg und Fehmarn blaue Kreuze.

Weihnachtsgeschenk 2015

Einen günstigen Wandkalender mit Bildern aus Dahme gibt es jetzt vom Gewerbeverein Dahme. Gut geeignet für Unternehmen aus Dahme als Weihnachtsgeschenk für Kunden und Gäste. Bei mir wird er nächstes Jahr auf jeden Fall in allen Ferienwohnungen hängen.

postkarte-front-96dpi

Und für alle, die sich gut in Dahme auskennen, ist auch eine Art Easteregg unter den Fotos.

13-seitiger Fotokalender DIN A5, Offsetdruck auf 170 g/m˛ Naturpapier, 4/0-farbig mit Farben auf Pflanzenölbasis nach DIN ISO 12647-2, Wire-O-Bindung an schmaler Seite mit 1 Kalenderaufhänger, Rückendeckel. Ein PDF-Dokument zur Ansicht ist auf www-alle-fuer-dahme.de zu finden.

Bestellt werden kann der Kalender mit diesem pdf-Dokument.

Hier eine Voransicht in Bildschirmqualität der einzelnen Monatsseiten (vorläufig, noch nicht verbindlich).

Nimmt Airbnb den Hotels die Gäste weg?

Airbnb wird aus der Hotelecke mitunter „Förderung von Schattenwirtschaft“ vorgeworfen. Privatvermieter seien Schmarotzer, selbst wenn sie ihre Einnahmen aus der Vermietung versteuern, weil sie im Gegensatz zu Hotels nichts zum Stadt- bzw. Ortsbild und der Infrastruktur beitragen. Das gilt vielleicht im Moment tatsächlich für die Städte. Für Berlin gibt es eine kleine Untersuchung zur Verbreitung der Airbnb-Vermietung. Hier auf dem Land liegt dieser „Strukturwandel“ zeitlich so weit zurück, dass ich ihn nicht mitbekommen habe. Übernachtung in einer privaten Ferienwohnung ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Hier an der Ostsee ist dieser Strukturwandel schon älter als ich zurückdenken kann.

Neben Airbnb gibt es noch andere Vermittler. Zum einen ist da ein Unternehmen mit „W“, zum anderen eines mit „B“.

„W“ ist wenig mehr als ein Nichts: die haben die Software von Airbnb kopiert und versuchen damit ein Geschäft aufzubauen. Ohne eigenen Spirit; nichts weiter als eine Nullnummer. In ein paar Jahren werden die hoffentlich vom Markt verschwunden sein. „B“ macht seine Sache gut als international ausgerichtetes Unternehmen für die Vermittlung von Übernachtungen.

Im Unterschied zu „W“ hat Airbnb ein Geschäft entwickelt, das vorher mit der Couchsurfing-Bewegung allenfalls im Untergrund vorhanden war. Airbnb bedient Menschen, die eine Übernachtung suchen, die bewusst nicht in einem Hotel stattfindet. Gleichwohl gibt es durchaus Stimmen, die Airbnb vorwerfen, schlicht das Modell von Couchsurfing kopiert und in ein Geschäft überführt zu haben.

Wir vermitteln seit knapp einem Jahr ein Zimmer an der Ostsee über Airbnb und „B“. Die Gäste, die uns bei Airbnb finden, suchen überwiegend insbesondere ein Privatzimmer mit der entsprechenden Atmosphäre. Genau das können wir bieten. Entsprechend hoch ist die Zufriedenheit unserer Gäste. Das bringt Spaß. Den Gästen, die „B“ uns schickt, wäre überwiegend eine Hotelübernachtung gleichermaßen recht. Sie suchen überwiegend ein möglichst komfortables Dach über dem Kopf und möchten dafür möglichst wenig zahlen. Das ist das oft mehr Arbeit als Vergnügen.

Bei „B“ tummeln sich überwiegend klassische Hotelbucher. Wenn diese dann bei „B“ ein Privatzimmer buchen, geht Hotels reales Geschäft verloren. Airbnb kennen die meisten Kunden von „B“ vermutlich nicht.

Airbnb veranstaltet im November in Paris einen Airbnb Open, bei dem ein paar tausend Airbnb-Gastgeber erwartet werden. Natürlich sind die Gastgeber die Basis des Geschäfts von Airbnb. Ich vermute aber, dass das weit mehr als eine Verkaufsveranstaltung wird. Ebenso, wie Airbnb weit mehr als ein Privatzimmervermittler ist. Vermutlich würden die meisten Airbnb-Gastgeber nie auf den Gedanken kommen, zu einer Veranstaltung von „B“ zu fahren, erst recht nicht nach Paris. Bei Airbnb zahlen sie sogar Geld dafür. Warum? Weil Airbnb im Gegensatz zu „B“ oder „W“ sympathisch ist. Natürlich gibt es auch Airbnb vor allem deshalb, weil damit Geld verdient wird. Aber das kann man bekanntlich auf sympathische oder mehr oder weniger unsympathische Art und Weise tun.

Es gibt erfolgreiche Ho(s)tels, die überhaupt nichts gegen Airbnb haben. Ganz im Gegenteil, beide sind gute Partner. Warum machen das nicht alle Hotels so? Ihre Zimmer bei Airbnb listen und gut zusammenarbeiten? Ist es so, dass die Kunden von Airbnb gar kein Hotel suchen? Wie kann dann Airbnb den Hotels schaden? Oder haben die Hotels, die vermeintlich unter Airbnb leiden, nur den Zug verpasst und machen die Bahngesellschaft dafür verantwortlich, dass der Zug nicht gewartet hat? Ich halte es für falsch Airbnb vorzuwerfen, dass sie erfolgreich beim Erkennen von Kundenwünschen sind.

Update: Das sehen auch andere so: Chancen für Hotels durch Airbnb

Tourismusdirektor

stellenangebot

Nicht von mir, aber eine durchaus anzuerkennende Guerilla-Marketing-Aktion. Der Ort hat mit der Stelle des Tourismusdirektors definitiv ein Problem. Dafür alleine den Bürgermeister verantwortlich zu machen, wäre etwas zu einfach.

Nach meinem Eindruck wird zu viel von dem Posten „Tourismusdirektor“ erwartet. Bekanntlich sinkt der Grad der Zufriedenheit mit der Höhe der Erwartungen. Anders ausgedrückt: je mehr man erwartet, desto schwieriger ist es, von einer Lösung oder einem Angebot begeistert zu sein.

Dem Ort, den es hier betrifft, wünsche ich, dass die Akteure aus Politik und / oder Wirtschaft es schaffen, gemeinsam das Profil des Ortes zu erarbeiten. In jedem Unternehmen muss klar sein, was, warum für wen gemacht wird. Eine Destination sollte in dem Bereich „Tourismus“ wie ein Unternehmen geführt werden. Es braucht also eine Ist-Aufnahme der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, daraus abgeleitet eine Zielgruppendefinition und eine Zielvereinbarung für die nächsten x-Jahre.

Eine Führungskraft, wenn es sie dann braucht, kann nur dann erfolgreich arbeiten, wenn klar ist, wo die Reise hingehen soll. Das erarbeiten können nur die politisch Verantwortlichen gemeinsam mit den (anderen) Gewerbetreibenden aus dem Ort. Wenn das nicht gelingt, kann auch kein „Tourismusdirektor“ helfen.

In der Theorie dient dieses Profil dann allen Akteuren im Ort als Leitfaden für Entscheidungen. Daran könnte dann auch die Leistung einer touristischen Führungskraft bewertet werden. Sinnvoll ist es sicherlich, diesen Prozess von einem Moderator begleiten zu lassen. Ich wüsste da den einen oder anderen, den oder die man darum bitten könnte …