Künstler und Corona

Wo sind die Schauspieler, Musiker und andere Kulturschaffende, die über den Sommer nicht auftreten dürfen? Ich brauche auf meinem Hostelhof an der #Ostsee ab sofort Unterstützung. Es geht hauptsächlich um das Herrichten der Unterkünfte für neu anreisende Gäste. Putzen gehört auch dazu. Arbeitszeit ist vor allem zwischen 9 und 16 Uhr. Wir haben Tiny Houses, Zimmer und Ferienwohnungen. Du bist während der Zusammenarbeit Teil unserer Familien-WG. Ich wünsche mir einen Menschen, die oder der Verantwortung übernehmen möchte und mit der oder dem ich auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann. Eine Hilfskraft wäre nicht die erste Wahl. PKW-Führerschein wäre gut. Freude an Sauberkeit und die Fähigkeit zu strukturiertem Arbeiten ist die einzige entscheidende Voraussetzung. Kommunikation ist auf Deutsch, Englisch und mit etwas Übung auch auf Französisch und Spanisch möglich. *Arbeiten* ist besser als *Abwarten*. Danke für Deine Bewerbung und danke fürs Teilen!

Gesundheit oder die Behandlung von Krankheiten

Dieser Text bezieht sich nicht auf die aktuelle (gesundheits)politische Situation sondern ist grundsätzlich zu verstehen. Das Thema beschäftigt mich schon länger im Zusammenhang mit dem Komplex (Un)abhängigkeit.

„Wenn meine Krankheiten behandelt werden, bin ich gesund. Wo ist das Problem?“

So ist der Zeitgeist. Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit gehen wir zum Arzt. Ich verbringe den Sommer seit Jahren als Gastgeber mit Urlaubern. Gefühlt oft höre ich von Feriengästen, auch mal Samstagabend: „Mein Kind hat Fieber, wir müssen sofort zum Arzt. Wo gibt es hier einen Kinderarzt?“.

Mir liegt eher eine andere Philosophie. Gesund bin ich dann, wenn ich keine Krankheiten habe, die behandelt werden müssen. Leichtes Fieber bei Kindern halte ich nicht für eine Krankheit, die behandelt werden muss. Mit der Ansicht bin ich weder allein auf der Welt noch bin ich bisher in meinem eigenen Leben schlecht damit gefahren. Es sollte also alles getan werden, damit ein Organismus ein starkes Immunsystem ausbilden kann. Dazu gehört nach meiner Ansicht auch das Zulassen von Infekten. Der gesellschaftliche Druck dagegen ist nicht immer leicht auszuhalten, lohnt sich aber. Meine These ist, dass ein Kind, das nie im Dreck spielen darf, kein starkes Immunsystem bilden kann. Natürlich gehört Händewaschen mit Seife und allgemeine Hygiene dazu. Wenn ich Kontakt zu Tieren hatte, wasche ich meine Hände. Ich bin aber nicht allein mit der Ansicht, dass Putzen mit Desinfektionsmitteln nicht zu mehr Gesundheit führt sondern eher der Krankheitsbehandlungsbranche in die Hände spielt.

Die allgemeine Tendenz zu mehr Abhängigkeit und weniger Selbstverantwortung ist schwer zu übersehen. Darum geht es in diesem Text. Die Verbreitung von Angst scheint ein beliebtes Werkzeug zu sein. Wir sollen Angst davor haben Fehler zu machen, Angst davor uns mit unterschiedlichen Ansichten auseinanderzusetzen, Angst vor dem Tod, Angst vor Terror, Angst davor krank zu werden, Angst vor der Schweinepest, Angst vor Masern, Angst vor der Vogelgrippe und nicht zuletzt Angst vor Covid-19, -20, -21 … Bei Schafen gab es mal die Blauzungenkrankheit, vor der ich als Schafhalter auch Angst haben sollte. Und nicht zuletzt „müssen“ Schafe so wie Pferde, Hunde, Katzen und alle anderen Haustiere regelmäßig chemisch entwurmt werden. Das führt leider nicht dazu, dass diese Tiere gesünder sind. Zumindest gilt das dann nicht, wenn man Gesundheit definiert in der Art von der Fähigkeit eines Organismus Angriffe abzuwehren. Dafür gibt es tatsächlich auch Methoden, die sind nur nicht so gut im Sinne der Kundenbindung und werden deshalb nicht so gerne verkauft.

Das Arbeiten an Unselbständigkeit beobachte ich nicht nur im Gesundheitsbereich. Das Hinführen zu mehr Abhängigkeit scheint politische Devise in vielen Bereichen zu sein. Im Gesundheitsbereich scheint es mehr um die Behandlung von Krankheiten zu gehen als um Gesundheit nach meiner Definition. Die Gesundheitsministerien treten vor allem als Krankheitsbehandlungsministerien auf. Als Kaufmann habe ich volles Verständnis dafür, dass die Krankheitsbehandlungsindustrie hart daran arbeitet, ihre Produkte zu verkaufen. Dabei suchen sie wie andere Branchen auch in der Politik Verbündete oder setzen ihre eigenen Leute dort ein. Da unterscheidet sich die Medizinbranche nicht vom Bankensektor, der Landwirtschaft, der Autoindustrie oder der Energiewirtschaft. Verständnis muss aber nicht bedeuten, dass ich das gut finde.

Ich möchte die Freiheit haben Verantwortung für mich und meine Familie zu übernehmen. Ich war und bin bereit dafür im Sinne einer Investitionsentscheidung auch Risiken einzugehen. Ich wünsche mir Politiker, die für mehr Eigenverantwortung der Menschen eintreten anstatt sie zu entmündigen und regierbar zu machen. Politik sollte weniger bevormunden und stark auftreten gegen die Einflüsse von interessengesteuerten Organisationen. Ich wünsche mir auch Medien, die mehr hinterfragen als PR zu betreiben. Wünsche kann man haben und man sollte sich beim Wünschen auch ein gewisses Maß an Naivität bewahren. In meinem Weblog-Archiv blätternd muss ich leider feststellen, dass ich mir das mindestens auch schon 2005 und 2016 gewünscht habe. Vielleicht passiert nochmal was in der Richtung. Es gibt keine sinnvolle Alternative zum Optimismus. Wir können handeln oder werden gehandelt.

In Würde sterben

Endlich sagt es mal jemand …

„Für mich ist es wichtiger, in Würde zu sterben als möglichst lange physisch zu leben“, sagte der Jesuit Klaus Mertes im Dlf-Interview. Quelle

Wir haben in unserer Gesellschaft ein merkwürdiges Verhältnis zu Krankheit und erst recht zum Tod. Medizin ist ein Riesengeschäft. Deshalb kommt im Mainstream die Behandlung von Krankheiten ganz klar vor der Stärkung des Immunsystems. Genau genommen ist der Begriff „Gesundheitsministerium“ irreführend. Passender wäre die Bezeichnung „Krankheitsbehandlungsministerium“ oder etwas griffiger „Impfministerium“. In Zeiten von gelebtem Neusprech wird es zu einer Umbenennung vermutlich nicht kommen. Wegen der Gefährdung von Arbeitsplätzen in der Pharmabranche wird sich auch sonst nichts ändern.

Ist das wirklich eine Katrastophe?

Eine Influenza-Epidemie ist offenbar nicht mehr etwas, das die Medizin zusammen mit den Kräften der Natur bewältigt und dabei ein vertretbares Mass an Todesfällen in Kauf nimmt. Influenza ist ein katastrophenartiges Ereignis geworden, das unter Aufgabe demokratischer Grundrechte und mit medizinisch-militärischen Mitteln bekämpft werden muss.

Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/der-ewige-ausnahmezustand

Prost Corona

Bildquelle: Pixabay.de

Trinken wir mit einem großen Schluck Corona Extra auf

  • mehr Staat und weniger Individualität
  • mehr Überwachung und weniger Eigenverantwortung
  • mehr alternativlose Entscheidungen und weniger inhaltliche Debatte
  • mehr medizinische Behandlung mit Chemie und weniger Stärkung des Immunsystems
  • mehr Zentralismus und weniger lokale Verantwortung

Ich weiß noch nicht genau wie ich meinen Enkelkindern erklären werden soll, warum wir dagegen nichts getan haben.

Coronapanik?

Der traut sich was, der Ex-Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Wodarg. Er spricht von Coronapanik und behauptet, dass es ein könnte, dass die ganze Sache auf einem Messfehler basieren könnte. Da kann es sich nur um Fake-News handeln.

Ich glaube nur das, was die Regierung sagt. Wenn die die Gesellschaft stilllegen und die Wirtschaft plattmachen, dann wird das einen Grund haben. Und da mach ich mit. Einreiseverbot in Schleswig-Holstein? Kein Ding. Was soll ich auch mit der Kohle von den Touristen. Dahme den Dahmern! Und ich hab schließlich keine Kosten. Der Bank ist egal, ob ich meine Raten zahle. Und der Minister hat gesagt, es steht unbegrenzt Geld zur Verfügung. Ich hab da schon mal angerufen gestern. Herr Scholz war nicht da, seine Mitarbeiterin hat aber versprochen, dass er anruft oder gleich mal vorbeikommt mit ’nem Koffer voll Geld. Das wird dann wohl die nächsten Tage sein. Ich hab schon mal Kuchen gebacken.

Update: noch einer aus Schleswig-Holstein ist Dr. med. Klaus Köhnlein

Corona und Bargeld

zahlen Sie bitte nach Möglichkeit mit EC Karte, damit für unsere Kassierer*innen und Sie selbst der Kontakt über das Bargeld vermieden wird

Auf die Ansage „wegen Corona kein Bargeld benutzen“ habe ich eigentlich auch schon von Regierungsseite gewartet. Vermutlich kommt das noch nach Schließung aller Geschäfte und Reiseverbot. Bargeld sei gemäß der Agitation der Bargeldgegner unhygienisch, übertrage Krankheiten und werde nur von Schwarzarbeitern und Drogendealern benötigt.

Wovon wenige reden: wenn wir kein Bargeld mehr haben, wird der vorhandene Geldüberschuss ganz einfach mit Negativzinsen gelöst. Und jeder der aufmuckt, bekommt das Konto gesperrt. Ich kann dazu immer noch den Film „Staatsfeind Nr. 1“ von 1998 empfehlen. Der hat seinen Bezug zur Gegenwart so wenig verloren wie 1984 von George Orwell aus dem Jahr 1949.

Erstaunlicherweise schreibt sparkasse.de: „[…] Geldscheine gelten nicht als Übertragungsweg. Es gibt keinerlei Belege dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird. Für den Bürger empfiehlt die Bundesbank im Umgang mit Banknoten und Münzen die gleichen Maßnahmen bezüglich der Handhygiene wie bei allen anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs auch. […]“

Corona Fake-News

Man darf auf keinen Fall alles glauben. Hier sind ein paar unerhörte Fake-News rund um die Coronakrise.

  • Der Crash hat etwas mit der extrem fragilen Weltwirtschaft zu tun.
  • Die (kommenden) Massenentlassungen haben keine gesundheitliche Ursache.
  • China erpresst die anderen Staaten mit Lieferstops.
  • Wir befinden uns mitten in einem globalen Handelskrieg.
  • Das Geldsystem hängt schon länger am seidenen Faden.
  • Die Regierung verteilt deshalb unbegrenzte Mengen Geld, weil es vorher selbst ohne Zinsen niemand haben wollte.
  • Der Einbruch des Ölpreises kommt nicht zufällig gerade jetzt.
  • Das Versammlungsverbot ist eine politische Vorsichtsmaßnahme.
  • Es wird weitere Schritte geben, die in die Persönlichkeitsrechte eingreifen.
  • Menschen haben weniger Probleme mit Gehorsam als mit selbständigem Denken.
  • Das es so schlimm wird, konnte doch wirklich keiner ahnen.
  • Ein ängstliches Volk lässt sich leichter regieren.
  • Lügen gehört manchmal zum politischen Geschäft.

Der Coronavirus ist wirklich schlimm. Noch schlimmer als der Virus selbst sind die vielen Fake-News, die verbreitet werden. Lasst Euch nicht verunsichern und vertraut der veröffentlichten Meinung der Ministerien. Wenn wir denen jetzt kein Vertrauen schenken, kommt alles nur noch schlimmer und wir werden alle sterben.

Zum Schutz vor Fake-News empfehle ich die Lektüre des Buches von Albrecht Müller. Erhältlich in der Bibliothek Deines Vertrauens.

Es nützt der Freiheit nichts, dass wir sie abschaffen, um sie zu schützen.

„Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)

So lange ich so etwas noch ungestraft denken und auch sagen darf: Gesetze wie das NetzDG und erst recht die geplante Verschärfung „zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ passen meiner Meinung nach eher zu einer Diktatur als zu einem Rechtsstaat. Ich plädiere dafür, alle Politiker aus den Parlamenten zu entfernen (durch Wahlen), die so etwas vorschlagen oder dafür stimmen. Gegen Beleidigungen und Angriffe auf die Persönlichkeitsrechte gibt es bereits Gesetze. Was jetzt immer weiter fortschreitet, ist vor allem die Einschränkung der Meinungsvielfalt. Umgang mit Meinungsvielfalt muss gelernt werden. Meinungsvielfalt unterdrücken löst das Problem nicht sondern fördert lediglich die Verdummung.

Falls es beim flüchtigen Lesen so scheinen sollte: ich bin kein Rechtsextremer nur weil ich ein Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus kritisiere. Warum heißt dieser Gesetzentwurf eigentlich so und nicht anders? Es findet sich eine Antwort in der Interpretation des lesenswerten Buches von Albrecht Müller (der ist bestimmt kein Rechtsextremer): Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Müller war von 1970 bis 1972 war er Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des SPD-Parteivorstandes und 1972 Manager des Wahlkampfs von Willy Brandt und erläutert gängige Methoden der Manipulation sowie Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahinter steckenden Strategien.

Das Böse versteht es sich zu tarnen. Wehret den Anfängen!

Als Erinnerung: die Abstimmung zur „Privatisierung der Zensur„, dem NetzDG, lief so ab.

volles Haus bei der Abstimmung der Homoehe. Quelle Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=M2_Vowdukp8

leeres Haus bei der direkt anschließenden Abstimmung des NetzDG. Quelle Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=wTjRy7JDobk

1. Mit großer Medienbegleitung wurde im vollbesetzten Bundestag ein populäres Gesetz verabschiedet. (623 Stimmen)
2. Still und heimlich haben deutlich weniger Abgeordnete direkt danach das in Fachkreisen sehr umstrittene NetzDG beschlossen. (40 Abgeordnete waren noch anwesend, siehe Video)

Screenshot Quelle: https://www.bundestag.de/tagesordnung?week=26&year=2017