Verantwortung und Kontrolle

Verantwortung übernehmen oder abgeben
Nachdenken oder Nachdenken lassen
Rauchverbot in Kindergärten
Tempolimit in Wohngebieten
erlaubte und verbotene Drogen
Lebensmittel mit Charakter
Abgeben oder Umverteilen
Katze in der Mikrowelle
Medizin, die krank macht
Navigationssystem oder selber orientieren
Digitale Demenz oder trainiertes Gehirn

to be continued

Subscribe2 Full Post for Public Subscribers

Die Modifikation der /subscribe2/classes/class-s2-core.php (Version 8.9) in Zeile 599

$excerpt_body = str_replace("{POST}", strip_tags($plaintext), $mailtext);

führt dazu, dass Public Subscribers, also Newsletter-Empfänger, die nicht als User im Blog registriert sind, den vollen Text des Postings per email erhalten.

Das ist keine besonders gute Lösung, eher ein Workaround. Und es führt dazu, dass niemand mehr Excerpt-Mails empfangen kann. Und bitte beachten, dass die Modifikation bei einem Versionsupdate natürlich wieder verschwindet.

Alternativ kann man auch upgraden auf die kostenpflichtige Version.

Urlaubsnation Ostseeferienland

Wahrnehmung von Werbung: Wer versucht mit Werbung neugierig zu machen, kann einen Preis beim Kreativitätswettbewerb gewinnen.

Aber: Kunden, die eine Kampagne nicht sofort verstehen, gehen umgehend weg und wenden sich der nächsten Botschaft zu. “Keep it simple” war schon vor dem Internet die Devise der Devisen. Warum sollte das in Zeiten von Multitasking und Informations-Überfluss anders sein? Warum ist die Zeitung mit den großen Schlagzeilen die erfolgreichste? Weil die Kunden sie nicht lesen brauchen sondern scannen ausreicht um die Botschaften zu verstehen.

Das sage nicht ich sondern ist sinngemäß zitiert aus der Vorlesung Wahrnehmung von Werbung von Dr. Ulrich Lachmann. Wer die Möglichkeit hat, den Vortrag irgendwo zu sehen, sollte unbedingt hingehen. Ich habe selten eine so fundierte und gleichzeitig unterhaltsame Veranstaltung gesehen. Auch wenn es schon 12 bis 14 Jahre her ist, hängen geblieben ist mindestens der empirisch belegte entgegengesetzte Zusammenhang zwischen Kampagnen, die Kreativitätspreise gewinnen und Kampagnen, die Kunden gewinnen.

Einen Kreativitätspreis könnte diese Kampagne Urlaubsnation Ostseeferienland gewinnen:

Was die “Urlaubsnation” eigentlich ist, versteht kein Mensch. Jedenfalls nicht sofort und nicht ohne “Werbeerklärer”. Daher wird die Wirkung nach außen nahe 0 sein. Was ist eigentlich Kundenorientierung? Man könnte den Kunden da abholen wo er ist, also die Werbebotschaft mit etwas bekanntem verbinden um die Wirkung zu verstärken und es dem Kunden leicht zu machen. Klingt ziemlich schnöde und ist daher nichts für Künstler, die einen Preis gewinnen möchten.

Hut ab: die Agentur hat sich ein paar tolle Gedanken gemacht. Und nach innen könnte die “Urlaubsnation” wirken, weil die Einwohner des Ostseeferienlandes inklusive politischer Entscheidungsträger schwer beeindruckt von der kreativen Leistung ihrer “Touristiker” sind. Das ist dann auch ein Effekt, der zum Erhalt von Arbeitsplätzen dient, in den Destinationsmarketingzentralen Kurverwaltungen. Wobei: sollten durch das Ostseeferienland nicht eigentlich Verwaltungsstrukturen abgebaut werden? Egal, ist hier nicht das Thema.

Hauptsache: erzählt uns bitte nicht, dass mit der Kampagne “Urlaubsnation Ostseeferienland” Gäste erreicht werden sollen. Falls doch: bitte keine Werbeerfolgskontrolle über die Anzahl der verteilten Flyer! Eine Botschaft muss nicht verteilt werden sondern ankommen! Bei einem Budget von 260.000 EURO (ich hoffe, dass dieses Zitat aus der AHGZ zum Budget der Kampagne “Urlaubsnation Ostseeferienland” nicht stimmt) sollte auch eine empirische Überprüfung des Werbeerfolgs drin sein. Das gehört zur professioellen Arbeit dazu! Ohne wenn und aber. Hören wir diese Forderung aus den Gemeindevertretungen als Aufsichtsgremium?

Ich hoffe auf eine Auszeichnung für das Ostseeferienland und die Agentur Marktrausch beim Tourismustag 2013 in Lübeck. Dieser Kreativitätspreis wäre verdient!

Was hab ich damit zu tun? Als Steuerzahler und Abgabeneintreiber wünsche ich mir, dass das Geld effizient eingesetzt wird. Hier geht es nicht um Kulturförderung, also Förderung künstlerischer Werbeaktionen sondern um Marketing und darum, das Geschäft zu verbessern. An diesem Ziel geht die Kampagne leider vorbei. Die künstlerische Leistung erkenne ich an. Aber wie gesagt: darum geht es nicht! Gefragt ist Kundenorientierung nach aussen wie auch nach innen. An beidem fehlt es zur Zeit im Ostseeferienland.

Lebensmittelkontrollen abschaffen

Wer wundert sich eigentlich, dass bei extrem billigen Lebensmitteln wie beim aktuellen “Skandal” teilweise Betrüger am Werk sind?

Die Verantwortung liegt beim Kunden, bei uns allen. Wir müssen grundsätzlich weg von der Ansicht, dass stärkere Kontrollen zu besseren Resultaten führen. DAs gilt nicht nur für Lebensmittel.

Wir müssen an unserer Urteilsfähigkeit arbeiten. Natürlich ist das in arbeitsteiligen Systemen schwierig. Ich behaupte aber auch nicht, dass es einfach ist. Von Kontrollen profitieren vor allem die Kontrolleure. Und Kontrollen befördern auf der anderen Seite große Unternehmen, die selber einen entsprechenden “Wasserkopf” finanzieren können, der den Kontrolleuren zuarbeitet. Wollen wir das in einem Land in dem viele zu recht nach bäuerlicher Landwirtschaft rufen?

Schlicht und einfach gesagt: wenn keiner diesen Billigfraß kauft und jeder ein wenig darauf achtet, woher seine Lebensmittel kommen, können wir sämtliche Lebensmittelkontrollen abschaffen. Wir müssen irgendwann mal aufhören, unseren Verstand am Einkaufswagen-Unterstand abzugeben. Also echt mal!

WordPress Newsletter

Wenn man an einen WordPress-Newsletter denkt, könnte man den den automatisierten Versand von Postings in einem WordPress-Blog denken. Allerdings findet man mit diesem Hintergrund keine passenden Plugins. Suchen muss man nach Post-Notification oder dergleichen. Selbst dann wird es schwierig fündig zu werden.

Ein funktionierendes System ist Subscribe2. Ich benutze es bei einem Kunden für einen Newsletter mit über 3000 Empfängern. Erweitert werden sollte Subscribe2 allerdings noch um WP Mail Queue. Damit kann der Versand ueber SMTP erfolgen und bei größeren Listen auch mit Versand-Limits auf dem Server umgehen. In Deutschland sind die Server in der Regel so limitiert, dass nur x mails pro Aufruf verschickt werden dürfen und dann bis zum nächsten Aufruf y Minuten vergehen müssen.

Ein Problem, das ich bisher noch nicht lösen konnte, sind nicht zustellbare Mails (Bounces). Wünschenswert wäre, dass diese aus der Liste entfernt werden, wenn es sich um einen permanenten Fehler handelt. Dann kann subscribe2 und WP Mail Queue leider nicht.

Nachtrag: Das mit den Bounces ist garnicht so wild. Einfach eine separate Email-Adresse einrichten, an die die Bounces gehen und dann ab und zu mal reinschauen und die permanent nicht zustellbaren Adressen manuell löschen. Bei mir war es etwas lästig, weil ich einen über Jahre vernachlässigten Datenbestand übernehmen musste. Diesen aufzuräumen hat ein paar Stunden gedauert. Das war aber eine einmalige Angelegenheit.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass die vorgestellte Lösung auch bei großen Listen einwandfrei arbeitet. Ich würde das jederzeit wieder so lösen.

Stadtmarketing Bad Schwartau

parkschein-bad-schwartauIn Bad Schwartau gibt es eine riesige Auswahl – an Möglichkeiten falsch zu parken.

Da wird fast der sportliche Ehrgeiz geweckt, am Ende eines langen Lebens das vollständige Gesamtwerk in Händen zu halten. Analog zur goldenen Harzer Wandernadel am Band gibt es dann die wohlverdiente Schwartauer Parkkrone und den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Und da sage nochmal einer, dass Parkverbote die Menschen aus den Innenstädten auf die grüne Wiese und in den Versandhandel treibt. Reinstes Stadtmarketing ist das. Kundenorientierung de luxe.

Soziale Netzwerke sind nicht das Internet

Heute schrieb mir jemand: “Es ist schade, dass es wohl noch immer Vorbehalte gegenüber *** gibt.” Genannt war das große soziale Netz eines amerikanischen Unternehmens.

Das gibt mir den Anlass für ein paar ausformulierte Überlegungen zum Thema: “Was ist das Internet?” anzustellen.

Das Internet ist rasant gewachsen durch Offenheit und Freiheit. Es gab schon vor einigen Jahren geschlossene Dienste wie BTX, t-online oder AOL. Diese konnten sich nicht gegen das offene Netz durchsetzen. Im Internet herrscht Freiheit ohne Zensur und grundsätzliche Anonymität. Keine staatliche oder private Stelle zeichnet auf und wertet aus, wer was wann ansieht oder veröffentlicht. Jedenfalls nicht so, dass es ohne Umwege einer bestimmten Person zuzuordnen ist. Das gilt aber nur für Bereiche, in denen man sich nicht mit Benutzernamen und Passwort anmeldet.

Natürlich möchten Unternehmen ihre Kunden kennen, um für Kunden möglichst zielgerichtete Angebote zu erstellen. Das ist nichts schlechtes, sondern eine Voraussetzung für guten Service. Deshalb gibt es zunehmend geschlossene Bereiche und Anreize sich bei Diensten anzumelden und einzuloggen.

In solchen geschlossenen Diensten kann man als Anbieter seine Kunden genau kennenlernen. Welcher Kunde hat welche Interessen, wann ist er online, welchem Tagesablauf geht er nach, welche (mobilen) Geräte benutzt er, welche Menschen kennt er, welche besser und welche schlechter und in welchem geografischen Bereich bewegt er sich. Es ist im Marketing nichts Neues, seine Kunden möglichst genau zu kennen. Geschlossene Bereiche machen es Unternehmen besonders leicht ihre Kunden zu beobachten und besonders gut kennenzulernen, auch ohne direkt mit ihnen zu kommunizieren.

Das ist auch erstmal nichts schlechtes. Aber es ist absolut zulässig, gegen diese Möglichkeiten der Datensammlung Vorbehalte zu haben und deshalb keinem sozialen Netzwerk beizutreten bzw. dieses nur am Rande zu nutzen. Zumindest in meinem Bekanntenkreis wird die Neigung vorsichtig mit sozialen Netzwerken (im Internet) umzugehen größer. Bei allem Fokus auf Trends sollte man auch nie durch Trends entstehende Gegentrends übersehen.

Es ist noch nicht lange her, da sind viele Menschen in Deutschland demonstrieren gegangen, weil eine Volkszählung stattfinden sollte. Heute geben Menschen viel mehr persönliche Daten freiwillig her. Und das nicht einer staatlichen Stelle sondern privaten Unternehmen aus Amerika, einem Land, das ein komplett anderes Verständnis für den Datenschutz hat als Deutschland.

Es kann auch nicht an den Haaren herbeigezogen sein, dass Datenschützer in Deutschland große Bedenken gegen einige soziale Netzwerke im Internet haben.

In diesem Zusammenhang ist es schade, dass einige Menschen, darunter auch Medienberater, ihre Arbeit zu 100% auf soziale Netzwerke konzentrieren. Soziale Netzwerke sind Dienste im Internet und vielleicht eine sinnvolle Ergänzung, um dort Inhalte (automatisch) zu übernehmen, die im freien Bereich des Internet veröffentlicht sind. Technisch ist das kein Problem. Auch die Inhalte dieses Weblog sind in einem sozialen Netzwerk zu finden. Ich sage also nicht, dass soziale Netzwerke zu meiden sind.

Es gibt aber neben dem Schutz der Privatsspäre noch andere Gründe aus dem praktischen Marketing, die dagegen sprechen, sich in der Kommunikation mit dem Kunden auf geschlossene Dienste zu konzentrieren. Dazu schreibe ich vielleicht später etwas.

In Acker investieren

Investitionen in Acker sind vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gefragt. Und im Moment wird deutlich mehr Geld mit dem Anbau von sogenannten Enrgiepflanzen als mit dem Anbau von Lebensmitteln verdient. Das führt zunehmend zu einer Verdrängung von Bauern, die ausschließlich Lebensmittel anbauen. Lesenswert zum Thema ist ein Studie, die ausführlich Überlegungen zur Sicherung von Acker für den Anbau von Lebensmitteln anstellt.

Mehr Informationen: Ackerland kaufen

Mieterhöhung in Ostholstein

Hier die Ergebnisse einer Recherche zum Thema “Mieterhöhung durchsetzen”. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen weiter. Es handelt sich nicht um Rechtsberatung, stellt lediglich die Ergebnisse der Recherche eines juristischen Laien dar.

Voraussetzungen

Fuer einen Mieterhöhung entsprechend der ortsueblichen Vergleichsmiete muessen die folgenden Voraussetzungen nach §558 BGB zutreffen:

- Miete seit 15 Monaten unveraendert
- die ortsuebliche Miete fuer vergleichbare Wohnungen muss hoeher sein.
- Mieter muessen nach § 558b BGB der Mieterhöhung zustimmen. Ansonsten ist Klage möglich bzw. nötig.

Bei neuen Mietvertraegen sollte man die jährliche Anpassung der Miete entsprechend der Inflationsrate vereinbaren. Das ist seit der Mietrechtsreform 2001 nach § 557b BGB möglich.

Mietspiegel

Einen offiziellen Mietspiegel gibt es laut Auskunft der Gemeinde Grömitz für Grömitz nicht. Der Grund ist, dass die Wohnungen nicht homogen genug sind und deshalb schlecht zu vergleichen sind. In größeren Städten mit einer homogeneren Struktur an Mietwohnungen wird das anders aussehen.

Immobilienportale geben Mietspiegel heraus. Der Durchschnitt der Mietpreise fuer Wohnungen bis 40m² aus diesem oder diesem Portal ergibt einen Wert
um die 10 EURO.

Als Ersatz fuer den offiziellen Mietspiegel waere es nach § 558a BGB auch moeglich, drei Vergleichswohnungen zu benennen. Gibt es vergleichbare Wohnungen? Hier ist es ganz gut beschrieben: Voraussetzungen für einen Mietspiegel.

Faktoren fuer die Bewertung

Sämtliche Nebenräume, wie beispielsweise Keller, Waschküche oder Garagen sowie Abstellräume, die sich nicht innerhalb der Wohnung befinden, dürfen innerhalb der Quadratmeterberechnung der Wohnfläche nicht enthalten sein. Sie koennen aber beim Orts-Vergleich der Mieten durchaus berücksichtigt werden. Das gilt sicherlich auch fuer die verwendeten Materialien und Farben und das gesamte Ambiente, in dem sich die Mietwohnung befindet.

Quellen:

http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/mietrecht/artikel/artikel/wann-eine-mieterhoehung-zulaessig-ist.html

Unzip mit php

PHP-Entpacker wie Billy’s Unzipper Script kann bei Hostern, die beispielsweise system() abgeschaltet haben, zu Fehlermeldungen wie

unzip “system() has been disabled for security reasons”

Möglichweise hilft auch bei anderen Providern als Neue Medien Münnich die folgende Antwort von deren Support:

Sie können die Funktionen über den CGI-Modus freischalten. Um die Befehle exec(), system(), passthru(), shell_exec(), popen() oder ini_restore() in einem Script nutzen zu können, sollten sie auf die CGI Variante von PHP umschalten. Sie haben dahingehend 2 Möglichkeiten:

1. Sie geben der betreffenden Datei die Endung .phpx
2. Sie erzeugen eine Datei mit dem Namen .htaccess in den Verzeichnis wo Dateien über PHP CGI geparsed werden sollen. In diese Datei schreiben Sie folgenden Inhalt:

AddHandler php5-cgi .php
(bei PHP 5)

AddHandler php4-cgi .php
(bei PHP 4)

Bitte beachten Sie, dass bei PHP-CGI strengere Restriktionen für Ressourcen gelten. Sie sollten daher möglichst nicht die gesamte Seite auf PHP-CGI laufen lassen, da bei sehr komplexen Operationen die Prozesse abgebrochen werden koennen.