Der traut sich was, der Ex-Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Wodarg. Er spricht von Coronapanik und behauptet, dass es ein könnte, dass die ganze Sache auf einem Messfehler basieren könnte. Da kann es sich nur um Fake-News handeln.
Ich glaube nur das, was die Regierung sagt. Wenn die die Gesellschaft stilllegen und die Wirtschaft plattmachen, dann wird das einen Grund haben. Und da mach ich mit. Einreiseverbot in Schleswig-Holstein? Kein Ding. Was soll ich auch mit der Kohle von den Touristen. Dahme den Dahmern! Und ich hab schließlich keine Kosten. Der Bank ist egal, ob ich meine Raten zahle. Und der Minister hat gesagt, es steht unbegrenzt Geld zur Verfügung. Ich hab da schon mal angerufen gestern. Herr Scholz war nicht da, seine Mitarbeiterin hat aber versprochen, dass er anruft oder gleich mal vorbeikommt mit ’nem Koffer voll Geld. Das wird dann wohl die nächsten Tage sein. Ich hab schon mal Kuchen gebacken.
zahlen Sie bitte nach Möglichkeit mit EC Karte, damit für unsere Kassierer*innen und Sie selbst der Kontakt über das Bargeld vermieden wird
Auf die Ansage „wegen Corona kein Bargeld benutzen“ habe ich eigentlich auch schon von Regierungsseite gewartet. Vermutlich kommt das noch nach Schließung aller Geschäfte und Reiseverbot. Bargeld sei gemäß der Agitation der Bargeldgegner unhygienisch, übertrage Krankheiten und werde nur von Schwarzarbeitern und Drogendealern benötigt.
Wovon wenige reden: wenn wir kein Bargeld mehr haben, wird der vorhandene Geldüberschuss ganz einfach mit Negativzinsen gelöst. Und jeder der aufmuckt, bekommt das Konto gesperrt. Ich kann dazu immer noch den Film „Staatsfeind Nr. 1“ von 1998 empfehlen. Der hat seinen Bezug zur Gegenwart so wenig verloren wie 1984 von George Orwell aus dem Jahr 1949.
Erstaunlicherweise schreibt sparkasse.de: „[…] Geldscheine gelten nicht als Übertragungsweg. Es gibt keinerlei Belege dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird. Für den Bürger empfiehlt die Bundesbank im Umgang mit Banknoten und Münzen die gleichen Maßnahmen bezüglich der Handhygiene wie bei allen anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs auch. […]“
Man darf auf keinen Fall alles glauben. Hier sind ein paar unerhörte Fake-News rund um die Coronakrise.
Der Crash hat etwas mit der extrem fragilen Weltwirtschaft zu tun.
Die (kommenden) Massenentlassungen haben keine gesundheitliche Ursache.
China erpresst die anderen Staaten mit Lieferstops.
Wir befinden uns mitten in einem globalen Handelskrieg.
Das Geldsystem hängt schon länger am seidenen Faden.
Die Regierung verteilt deshalb unbegrenzte Mengen Geld, weil es vorher selbst ohne Zinsen niemand haben wollte.
Der Einbruch des Ölpreises kommt nicht zufällig gerade jetzt.
Das Versammlungsverbot ist eine politische Vorsichtsmaßnahme.
Es wird weitere Schritte geben, die in die Persönlichkeitsrechte eingreifen.
Menschen haben weniger Probleme mit Gehorsam als mit selbständigem Denken.
Das es so schlimm wird, konnte doch wirklich keiner ahnen.
Ein ängstliches Volk lässt sich leichter regieren.
Lügen gehört manchmal zum politischen Geschäft.
Der Coronavirus ist wirklich schlimm. Noch schlimmer als der Virus selbst sind die vielen Fake-News, die verbreitet werden. Lasst Euch nicht verunsichern und vertraut der veröffentlichten Meinung der Ministerien. Wenn wir denen jetzt kein Vertrauen schenken, kommt alles nur noch schlimmer und wir werden alle sterben.
Zum Schutz vor Fake-News empfehle ich die Lektüre des Buches von Albrecht Müller. Erhältlich in der Bibliothek Deines Vertrauens.
Mit Disziplin haben wir es im Allgemeinen nicht schwer. Was angeordnet wird, wird auch befolgt. Inzwischen haben wir gelernt, dass Entscheidungen der Regierung „alternativlos“ sind. Obwohl der Begriff zum Unwort des Jahres 2010 gekürt wurde, wird fleißig weitergemacht.
Die Meinungsvielfalt wird nicht schleichend sondern galoppierend eingeschränkt. Konsequenz aus NetzDG und Co. könnte sein, dass es nur noch jeweils eine gültige, alternativlose Meinung zu etwas gibt.
Aktuell wird vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Corona-Virus kommt das komplette gesellschaftliche Leben zu Erliegen. Und alle machen mit, weil es um die „Gesundheit“ geht.
Gestern war es die Sicherheit, hinter der massivste Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte durchgesetzt wurden. Heute spricht kaum jemand mehr von islamistischem Terror, der vor Kurzem noch für die Zerstörung von Irak, Afghanistan und Syrien herhalten musste. Aber sogenannte Gesundheit wird als Vorwand genommen, flächendeckende Versammlungsverbote in Deutschland durchzusetzen.
Ich notiere das nur für den Fall, dass meine Enkelkinder mich mal fragen, warum wir bei der Entwicklung alle so aktiv mitgemacht haben.
„Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)
So lange ich so etwas noch ungestraft denken und auch sagen darf: Gesetze wie das NetzDG und erst recht die geplante Verschärfung „zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ passen meiner Meinung nach eher zu einer Diktaturals zu einem Rechtsstaat. Ich plädiere dafür, alle Politiker aus den Parlamenten zu entfernen (durch Wahlen), die so etwas vorschlagen oder dafür stimmen. Gegen Beleidigungen und Angriffe auf die Persönlichkeitsrechte gibt es bereits Gesetze. Was jetzt immer weiter fortschreitet, ist vor allem die Einschränkung der Meinungsvielfalt. Umgang mit Meinungsvielfalt muss gelernt werden. Meinungsvielfalt unterdrücken löst das Problem nicht sondern fördert lediglich die Verdummung.
Falls es beim flüchtigen Lesen so scheinen sollte: ich bin kein Rechtsextremer nur weil ich ein Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus kritisiere. Warum heißt dieser Gesetzentwurf eigentlich so und nicht anders? Es findet sich eine Antwort in der Interpretation des lesenswerten Buches von Albrecht Müller (der ist bestimmt kein Rechtsextremer): Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Müller war von 1970 bis 1972 war er Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des SPD-Parteivorstandes und 1972 Manager des Wahlkampfs von Willy Brandt und erläutert gängige Methoden der Manipulation sowie Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahinter steckenden Strategien.
volles Haus bei der Abstimmung der Homoehe. Quelle Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=M2_Vowdukp8
leeres Haus bei der direkt anschließenden Abstimmung des NetzDG. Quelle Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=wTjRy7JDobk
1. Mit großer Medienbegleitung wurde im vollbesetzten Bundestag ein populäres Gesetz verabschiedet. (623 Stimmen)
2. Still und heimlich haben deutlich weniger Abgeordnete direkt danach das in Fachkreisen sehr umstrittene NetzDG beschlossen. (40 Abgeordnete waren noch anwesend, siehe Video)
Auch wenn das Zitat „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ laut konrad-adenauer.de nicht eindeutig dem CDU-Politiker Konrad Adenauer zugeschrieben werden kann, scheint sich die CDU in Schleswig-Holstein an diesem Grundsatz zu orientieren.
Statt der versprochenen 1200m werden Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein im Außenbereich mit 400m Abstand zu Wohnhäusern gebaut. Wie das zu mehr Akzeptanz von industriellen Windkraftanlagen bei der Bevölkerung führen soll, bleibt mir ein Rätsel.
In der Politik wird darüber gesprochen, Anwohner von industriellen Windkraftanlagen an den Erträgen zu beteiligen. Das könnte zu mehr Akzeptanz führen, wenn es Anwohnern ermöglicht aus der Beteiligung ggf. einen Umzug zu finanzieren (wenn durch die Windkraft gesundheitliche Probleme auftreten sollten) und / oder den in aller Regel massiven Wertverlust ihrer Immobilien auszugleichen.
Vorausgesetzt wir öffnen Schubladen und trennen Gut und Böse wie Schwarz und Weiß. Unter dieser Bedingung sollten wir nicht vergessen, dass das Böse eine Sache besonders besonders beherrscht: Das Böse versteht es ausgezeichnet sich zu verstecken. Was könnte das Böse auch erreichen, wenn es von Anfang an aufträte mit der offensichtlichen Absicht: „Guten Tag, ich führe Schlechtes im Schilde und möchte Ihr Freund werden.“? Daher gilt es stets aufmerksam zu sein bei der Auswahl seiner (Geschäfts-)Partner. (Weisheit aus dem 19. Jahrhundert)
Wir möchten Computer (und Smartphones) freiheitlich und selbstbestimmt benutzen. Freie Betriebssysteme eignen sich für einen selbstbestimmten Einsatz deutlich besser, da der komplette Code einsehbar und editierbar ist.
Mit Waldorfschülern ist die Arbeit besonders angenehm, weil sie durch ihre „Erziehung zur Freiheit“ in aller Regel bereits gelernt haben, wie man sich einen unbekannten Sachverhalt selbständig erarbeitet.
Bei den wöchentlichen Treffen (während des Winters) an der Waldorfschule in Lensahn klären wir offene Fragen und setzen Impulse für das selbständige Durchdringen weiterer Inhalte. Themenbereiche können zum Beispiel sein: Systemadministration, Sicherheit von Netzwerken, wirksame Verschlüsselung, Programmierung und Softwareentwicklung, Lizenzmodelle und rechtliche Rahmenbedingungen oder netzpolitische Themen. Vielleicht können wir den einen oder anderen für die Teilnahme an einem Event von „Jugend hackt – Mit Code die Welt verbessern“ qualifizieren oder für das Informatik Summer Camp an der Uni Lübeck begeistern. Das Chaotikum in Lübeck könnte ein Anlaufpunkt sein oder natürlich einer der nächsten Kongresse oder Camps des CCC.
Herzlich eingeladen zu den offenen Treffen der Linux User an der Waldorfschule in Ostholstein sind neben Schülern auch alle anderen Mitglieder der Schulgemeinschaft. Sicher haben auch Lehrer und Eltern Fragen zu Möglichkeiten einer freiheitlichen Nutzung von elektronischen Medien oder können aktiv durch eigene Erkenntnisse etwas beitragen.
Aus der Präsentation der Arbeitsgruppe im Rahmen der Projektwoche 2019
ich möchte die Programme verstehen können, die ich benutze
ich möchte die Systeme verbessern können, die ich benutze
ich möchte selber beurteilen können, ob ein System sicher ist
ich möchte lernen, meine persönlichen Daten optimal zu schützen
ich möchte lernen wie sichere Verschlüsselung funktioniert
ich möchte Programme schreiben, die die Welt ein Stück besser machen
ich möchte meinen Beitrag zu einem freiheitlichen System leisten
ich möchte mit Systemen ohne Zugangsbarrieren arbeiten
ich möchte nicht mit einer „Blackbox“ arbeiten müssen
ich möchte nicht ausspioniert werden, ohne das zu wissen
ich möchte mit einem System arbeiten, das auch auf älteren Computern funktioniert
ich möchte mit einem transparenten System arbeiten
ich möchte mit einem offenen System arbeiten, das von Freiwilligen aus der ganzen Welt entwickelt wird
ich möchte Teil dieses solidarischen Systems werden und meinen Beitrag dazu leisten
ich vertraue eher einer globalen Gemeinschaft von Freiwilligen als einem einzelnen Unternehmen
ich möchte Computer frei und selbstbestimmt verwenden
ich möchte Herr meiner persönlichen Daten sein und selbst bestimmen, wem ich diese zur Verfügung stelle
ich möchte lernen gute Programme zu entwickeln, die ihren Nutzern Zeit sparen
ich möchte Computer unabhängig von meinen finanziellen Möglichkeiten einsetzen
ich weiß, was die Abkürzung RTM bedeutet
ich weiß, dass Freiheit sich nicht von Freibier ableitet
ich weiß, dass „kostenlos“ nichts mit „frei“ zu tun haben muss
ich weiß, dass Daten nur dann wirklich geschützt sind, wenn sie garnicht erst erfasst werden
ich weiß, dass Computertechnik nie 100% sicher sein kann
deshalb setze ich Software nur da ein, wo sie wirklich sinnvoll ist
ich möchte mit Software mein Leben erleichtern und programmieren lernen
denn grundsätzlich spiele ich lieber im Wald als vor einem PC zu sitzen
Den Titel des Plakates „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.“ haben wir uns von Albrecht Müller ausgeliehen, dem Initiator der nachdenkseiten, der 2019 ein Buch mit diesem Titel veröffentlicht hat.
Ich habe mich schon während des Studiums gefragt, warum nicht alle an mit öffentlichen Mitteln an Hochschulen erstellten Forschungsarbeiten veröffentlicht werden und frei zugänglich sind. Ich habe das mit meinen Hausarbeiten auch gemacht und mich schon oft gefragt, wie oft die gleiche Arbeit zum Thema „externe Unternehmensberatung“ oder „Korrespondenzanalyse mit SPSS“ abgegeben wurde. Beide sind nach wie vor mit den relevanten Suchbegriffen gut bei Suchmaschinen zu finden.
Bei so banalen Dingen wie Hausarbeiten von Studenten darf man sich die Frage nach dem Sinn einer freien Lizenz natürlich stellen. Aber es soll Studiengänge geben, in denen wirklich etwas entwickelt wird. Erst recht sollte eine freie Lizenz aber für richtige Projekte gelten, die mit öffentlichen Geldern entwickelt werden.
Ein sehr schönes Beispiel für den Einsatz von öffentlichen Geldern für freie Software ist das Projekt OpenBike der Stadt Ulm. Exemplarisch wird die Software cykel zum Aufbau eines öffentlichen Bike-Sharing-Projektes entwickelt. Selbstverständlich kann die Software dank der freien Lizenz aber auch von anderen Vermietern eingesetzt sowie weiterentwickelt und verbessert werden.
Ich habe mir die Frage gestellt, warum öffentliche Gelder in ein Bike-Sharing-Projekt fließen müssen. Zum Einen gibt es wohl Gründe dafür, dass Ulm nicht interessant für kommerzielle Anbieter ist, zum Anderen geht es bei dem Projekt um erheblich größere Ziele zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs. Als weiterführenden Artikel empfehle ich zum Beispiel „Mobility Data Specification für Kommunen erklärt„
Auf NRDinfo oder im Deutschlandradio habe ich im Zusammenhang mit dem 5G-Gipfel in Meseberg am 18.11.2019 in zwei aufeinander folgenden Nachrichtensendungen das folgende Zitat eines weiblichen Mitglieds der Bundesregierung gehört. Leider ist das jetzt nicht mehr zu finden. Wörtlich hat die Dame gesagt (bitte festhalten):
„Wir brauchen mehr Forschung, damit die Menschen weniger Angst vor Mobilfunkstrahlung haben.“
So läuft also Forschung, ich habe dieses Vorurteil immer für Humbug gehalten. Das schönste am Winter ohne Feriengäste ist, dass ich das WLAN auf dem Hof abschalten kann. :)
Update: Es ist natürlich richtig, dass viele Menschen mehr auf die Masten blicken anstatt auf Ihr Telefon in der Tasche, das gerne auch ohne Außenantenne im Auto verwendet wird. Zu Hause hat man diverse DECT-Telefone, Bluetooth und selbstverständlich ist die letzte Ecke der Wohnung mit WLAN ausgeleuchtet. Das ist aber ein anderes Thema. Mich hat nur die hier wörtlich zitierte, leider jetzt nicht mehr reproduzierbare Aussage des Regierungsmitglieds verblüfft.