Kategorie-Archiv: Tourismus

Tourismusdirektor

stellenangebot

Nicht von mir, aber eine durchaus anzuerkennende Guerilla-Marketing-Aktion. Der Ort hat mit der Stelle des Tourismusdirektors definitiv ein Problem. Dafür alleine den Bürgermeister verantwortlich zu machen, wäre etwas zu einfach.

Nach meinem Eindruck wird zu viel von dem Posten „Tourismusdirektor“ erwartet. Bekanntlich sinkt der Grad der Zufriedenheit mit der Höhe der Erwartungen. Anders ausgedrückt: je mehr man erwartet, desto schwieriger ist es, von einer Lösung oder einem Angebot begeistert zu sein.

Dem Ort, den es hier betrifft, wünsche ich, dass die Akteure aus Politik und / oder Wirtschaft es schaffen, gemeinsam das Profil des Ortes zu erarbeiten. In jedem Unternehmen muss klar sein, was, warum für wen gemacht wird. Eine Destination sollte in dem Bereich „Tourismus“ wie ein Unternehmen geführt werden. Es braucht also eine Ist-Aufnahme der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, daraus abgeleitet eine Zielgruppendefinition und eine Zielvereinbarung für die nächsten x-Jahre.

Eine Führungskraft, wenn es sie dann braucht, kann nur dann erfolgreich arbeiten, wenn klar ist, wo die Reise hingehen soll. Das erarbeiten können nur die politisch Verantwortlichen gemeinsam mit den (anderen) Gewerbetreibenden aus dem Ort. Wenn das nicht gelingt, kann auch kein „Tourismusdirektor“ helfen.

In der Theorie dient dieses Profil dann allen Akteuren im Ort als Leitfaden für Entscheidungen. Daran könnte dann auch die Leistung einer touristischen Führungskraft bewertet werden. Sinnvoll ist es sicherlich, diesen Prozess von einem Moderator begleiten zu lassen. Ich wüsste da den einen oder anderen, den oder die man darum bitten könnte …

Mindestmüllmenge ZVO

Der Zweckverband Ostholstein ist dabei die „Verursacher von Siedlungsabfällen“, die ihren Abfall nach Bedarf abholen lassen (Bedarfsabfuhr), zu einer Selbstauskunft zu verpflichten. Auf der Basis der auf einem Grundstück permanent oder zeitweise (Gästebetten) wohnenden Menschen wird dann der (theoretisch) entstehende Abfall pro Woche berechnet und daraus ergibt sich eine jährliche Mindestfrequenz bzw. ein jährlicher Mindestpreis für die Bedarfsabfuhr.

Hintergrund: sogenannter Siedlungsabfall ist auch Abfall aus Ferienwohnungen. Die Entsorgung von Siedlungsabfall ist im Gegensatz zu Gewerbeabfall eine hohheitliche Sache, die hier in Ostholstein vom ZVO übernommen wird.

Private Abfallentsorger entsorgen Müll zu wesentlich günstigeren Preisen als der Zweckverband Ostholstein. Dafür mag es Gründe geben, die ich allerdings nicht kenne. Aber Preisunterschiede locken den einen oder anderen. Deshalb soll es in der Vergangenheit Vermieter von Ferienwohnungen gegeben haben, die zwar eine Bedarfsabfuhr-Tonne vom Zweckverband hatten und auch die Grundgebühr von ca. 25 EURO pro Jahr gezahlt haben. Weil sie an der Adresse aber noch ein anderes Gewerbe betreiben, wurde der teure ZVO-Behälter nie oder nur sehr selten abgeholt und der Abfall aus den Ferienwohnungen als Gewerbeabfall getarnt günstig entsorgt.

Das versaut dem ZVO natürlich das Geschäft. Und möglicherweise ist es auch nachvollziehbar, dass Müll von Feriengästen über den Zweckverband entsorgt werden muss. Das Thema soll hier jetzt nicht diskutiert werden.

Fehler in der Abfallwirtschaftssatzung des ZVO

In 18, 4 der Satzung über die Entsorgung von Abfällen im Kreis Ostholstein wird festgelegt, dass jeder Bewohner eines Hauses 20l Restmüll pro Woche verursacht. Sicherlich gibt es dafür Gutachten, Studien und / oder Richtwerte. Und es ist vermutlich auch nicht sehr schwer, mit Einsatz von etwas gesundem Menschenverstand (GMV) weniger Müll zu verursachen. Aber das eigentliche Problem kommt erst jetzt.

ZVO nimmt 182,5 Tage Vollbelegung bei Gästebetten an

„Im Falle privater Zimmervermietung werden zusätzlich je Saisongästebett wöchentlich 10 l Füllraum bei der Richtwertausstattung berücksichtigt.“ Wenn ich die Rechnung richtig verstehe, soll also jedes Gästebett die Hälfte des Abfalls verursachen, die ein Mensch aufbringt, der ganzjährig an dem Ort wohnt. Also muss das Gästebett rechnerisch ein halbes Jahr voll belegt sein. Das kann so nicht sein.

Wir haben hier an der Ostsee zunehmend gute Belegungszahlen, Ostholstein gehört zu den deutschen Landkreisen mit der stärksten Tourismusnachfrage. Aber diese Rechnung ist bei allem Verständnis für die Situation des ZVO für mich ein Grund, der Veranlagung zu widersprechen.

Fasten nach Buchinger

Dr. Otto Buchinger gilt als der Begründer des Heilfastens. Es gibt diverse Anbieter von Fasten für Gesunde, die mit Gruppen nach der Methode von Dr. Buchinger fasten. Häufig findet man Angebote zum Fastenwandern.

Zur Methode nach Dr. Buchinger gehört nach meiner Erfahrung eine gründliche Darmreinigungung und darauf folgend der 5 bis 40-tägige Verzicht auf feste Nahrung und die Zunahme von Wasser, Kräutertees und täglich einer Portion reiner Gemüsebrühe. Mir hat Fasten nach der Methode von Dr. Buchinger sowohl körperlich als auch mental immer gut getan.

Die Einordnung der Marke Buchinger

In Verbindung mit dem Namen Buchinger sind verschiedene Marken beim Deutschen Marken- und Patentamt geschützt. Es soll angeblich ohne Zahlung von Lizenzgebühren möglich zu sein, Fasten nach der Methode von Dr. Buchinger anzubieten. Allerdings geht das aus der Markenanmeldung nicht hervor. Den Unterschied zwischen „Buchinger Fasten“ und „Fasten nach der Methode von Dr. Buchinger“ können wohl nur Juristen verstehen.

Insgesamt sollte man es unterlassen fremde Marken für das eigene Geschäft zu verwenden. Deshalb ist es vielleicht die beste und kostengünstigste Lösung, als Anbieter von Fasten den Namen „Buchinger“ aus den vielfältigen Fasten-Angeboten zu tilgen.

„Fastenwandern“ ist als Marke nicht geschützt, obwohl es auch hier jemanden geben soll, der sich als Erfinder dessen bezeichnet. Unterlassen sollte man aber auch sein Angebot als „Typgerecht Fastenwandern nach Moll“ zu bezeichnen. Das darf nur der Markeninhaber Ralf Moll.

Bei der Gelegenheit weise ich gerne auf Anbieter von Fastenwandern hin, mit deren Angebot ich gute Erfahrungen gemacht habe:

Ferienwohnung Endreinigung

Die Reinigung von Ferienwohnungen ist eine Kunst. Man findet zwar immer jemanden, der irgendwie sauber macht. Die Kunst beginnt da, wo man in einer angemessenen Zeit ein perfektes Ergebnis realisiert. Ob ein Mitarbeiter gut ist oder nicht, hängt bei grundsätzlicher Qualifikation des Mitarbeiters (Zuverlässigkeit, Motivierbarkeit) vor allem vom „Management“ ab. Eines der größten Ziele von industrialisiertem Arbeiten in der Fertigung oder auch in der (System)gastronomie ist es, das Ergebnis der Arbeit weitgehend unabhängig von der Qualifikation des Personals zu machen.

Ich habe die Saison damit verbracht, für die Reinigung meiner eigenen Ferienwohnungen so etwas wie industrialisierte Abläufe zu entwickeln. Das geht nur, wenn man auch selbst putzt. Wenn Sie im nächsten Jahr Lust haben als Mitarbeiter in dieses System in einer freundlichen Umgebung einzusteigen, freue ich mich auf Ihre Nachricht. Wichtig dabei: „industrialisierte Abläufe“ bedeutet auf keinen Fall, dass das Herz oder der menschliche Umgang dabei auf der Strecke bleibt. Ganz im Gegenteil: wir haben mehr Möglichkeiten, menschlich miteinander umzugehen, weil die Arbeitsabläufe klar geregelt sind.

Wenn Sie (oder Du) Lust haben als Student den Sommer an der Ostsee zu verbringen, stellen wir auch gerne eine Wohnmöglichkeit (WG-Atmosphäre) auf unserem Hof zur Verfügung. Übrigens: falls Sie der Ansicht sind, dass Putzen ein schlechter Job ist, sollten Sie einmal ein Buch von Linda Thomas lesen, zum Beispiel: Putzen!?: Von der lästigen Notwendigkeit zu einer Liebeserklärung an die Gegenwart.

Übrigens: Bref ist bei uns verboten. Wir putzen fast ausschließlich mit Produkten von Frosch oder anderen Reinigungsmittel auf natürlicher Basis, die zudem nicht so einen Gestank in der Wohnung verbreiten wie Bref es tut.

Falls hier Menschen mitlesen, die sich auch mit der Reinigung von Ferienwohnungen auskennen. Jetzt im Herbst geht es langsam an die Saison-Endreinigung. Welche Zusatzarbeiten machen Sie? Ich freue mich auf Ihre Nachricht über die Kommentarfunktion.

Wir legen bei der Saison-Endreinigung Wert auf Zusatzarbeiten wie

  • Steckdosenabdeckungen abnehmen und intensiv reinigen
  • Betten hochnehmen und Rahmen auswischen. Matratzen und Deckbetten gründlich auf Flecken kontrollieren, ggf. Matratzenbezüge abnehmen und waschen
  • Heizungen reinigen
  • Küchenschränke oben abwischen
  • Herdplatten reinigen und imprägnieren
  • Backofen Doppelscheibe von innen reinigen
  • Scharniere Backofen, Kühlschrank, Geschirrspülmaschine fetten
  • Schrauben an den Schränken, Tischen und Betten nachziehen
  • Stuhlgleiter kontrollieren, ggf. erneuern
  • Dunstabzug von innen reinigen
  • Geschirr rausnehmen, Schränke auswischen, Geschirr wieder reinstellen (Inventur nach Liste)
  • Fliesen und Fugen mit Dampfreiniger intensiv
  • geölte Möbel mit Schleifvlies schleifen, nachölen, lackierte Möbel mit Möbelpolitur
  • Schäden und Renovierungsbedarf notieren
  • Strom abstellen
  • Rolläden herunterlassen

Buchungssystem für Ferienwohnungen

Neue Version des Buchungssystems touristOS. Geeignet für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Mobilheime, Stellplätze, Strandkörbe und mehr.

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Mit den Erfahrungen aus touristOS V3 wird V4 mit html5 und vielen innovativen Features komplett neu entwickelt. Diese Version wird voraussichtlich ab Frühjahr 2015 zur Verfügung stehen. Innovation heißt zum Beispiel: touristOS wird den Gast komplett durch seine Urlaubsplanung leiten und alle Fragen zu Verfügbarkeit und Preisen der Unterkunft beantworten. Sie werden damit von lästigen Routineaufgaben wie dem Beantworten von Buchungsanfragen entlastet. Der Gast muss dafür keine Belegungspläne lesen oder Preislisten verstehen. Sie brauchen sich keine Gedanken darüber zu machen, dass jemand einen Zeitraum mit unzulässigem Leerstand buchen möchte. Sie definieren Sie Regeln. Mit touristOS ist es ganz einfach mit wenig Zeitaufwand möglich, je nach Saison Buchungen mit Leerstand zuzulassen oder zu untersagen. So kommt es nicht zu Buchungen, die Sie nicht möchten und damit auch nicht zu Enttäuschungen beim Gast. Mit dem Buchungssystem touristOS V4 gibt es kaum noch einen Grund von Online-Buchungen Abstand zu nehmen. Unser Grundsatz bei der Software-Entwicklung: Software muss Arbeit sparen, sonst können Sie sich die Software sparen.

Wir beraten Sie gerne beim Umstieg von Ihrem alten System und realisieren auch die individuelle Datenübernahme.

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Fischbrötchen an der Ostsee

weltfischbroetchentagAm 3. Mai 2014 findet der 4. Weltfischbrötchentag statt. Der Weltfischbrötchentag ist eine Entwicklung des Ostsee Holstein Tourismus e.V. (OHT). Hintergrund war der Wunsch eine gemeinsame Veranstaltung aller Orte an der schleswig-holsteinischen Ostsee und den Süßwasserseen der holsteinischen Schweiz außerhalb der Hauptsaison zu finden. Mit dem Weltfischbrötchentag ist dem OHT die Entwicklung einer glaubwürdigen und authentischen Veranstaltung gelungen. Dabei spielt keine Rolle, ob das Fischbrötchen wirklich an der Ostsee erfunden wurde oder ob es eine Tradition hat. Sicherlich ist das Fischbrötchen eher eine Erfindung der Neuzeit und Fischbrötchen werden überall gegessen. Entscheidend ist aber vor allem, dass das Fischbrötchen mit Norddeutschland verbunden wird wie die Weißwurst mit Bayern oder die Currywurst mit Berlin oder Bochum. Deshalb ist der Weltfischbrötchentag an der Ostsee genau richtig aufgehoben. Darüber wurde auch schon in einem amerikanischen Reisemagazin berichtet.

In Dahme werden acht (!) Restaurants mit ihren selbst entwickelten Kreationen am ostsee-sh-weiten Wettbewerb zum leckersten Fischbrötchen teilnehmen. Die Jury kommt am 1. April 2014 in Neustadt in Holstein zusammen, um das beste Fischbrötchen zu küren. Anmeldeschluss für Gastronomen von der sh-ostsee oder der Holsteinischen Schweiz können sich für die Teilnahme noch bis zum 17. Februar 2014 anmelden.

Wetlfischbrötchentag 2014

Am Weltfischbrötchentag, dem 3. Mai 2014 finden in Dahme sicherlich weitere Aktionen statt (mindestens im Restaurant Vörn Diek)

Für jedes verkaufte Fischbrötchen spenden die teilnehmenden Dahmer Gastronomen 0,50 für folgende Organisation: Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder e.V., Frau Heidemarie Vesper, Triftstr. 22-24, 23554 Lübeck.

Tourismusabgabe Schleswig-Holstein

„Schleswig-Holstein schafft die Kurtaxe ab.“ So erklang diese Woche die frohe Botschaft in den Boulevard-Tageszeitungen des Landes. Die Rede ist von der Änderung des Kommunalabgabengesetzes. Der Entwurf liegt seit Ende Februar vor und wird im September noch einmal im Landtag debattiert.

Beim näheren Hinsehen fällt auf, dass es nicht direkt um die Kurtaxe geht sondern um die Grundlage für die lange etablierte Fremdenverkehrsabgabe, die jetzt Tourismusabgabe heissen soll. Basis für die Kurtaxe ist eine Gemeindesatzung (z.B. hier für Dahme). Damp erhebt schon länger keine Kurtaxe, wie derwesten.de weiss.

Sicherlich ist es aus Marketingsicht überlegenswert die Kurtaxe abzuschaffen bzw. die Aufgaben anders zu finanzieren als über eine direkte Abgabe der Gäste. Aber es scheint bei der Änderung des Kommunalabgabengesetzes eher darum zu gehen, mehr Orten die Möglichkeit einzuräumen, eine lokale Tourismusabgabe einzuführen. Ist es am Ende nichts anderes als der Versuch den extrem maroden Landeshaushalt zu retten und die Verantwortung dafür an die Kommunen zu delegieren?

Es geht bei der Kurabgabe / Ostseecard nicht um „Eintritt am Strand“ sondern die Finanzierung umfangreicher öffentlicher Aufgaben von sauberen Toiletten am Strand über Strandreinigung (Seetang und Müll) bis zu diversen kostenlosen Veranstaltungen. Die häufig kleinen Tourismusorte bieten erheblich mehr an Infrastruktur und Veranstaltungen als viele große Städte. Auch wenn die Umlagefinanzierung umfangreicher öffentlicher Leistungen zum Teil überdacht werden sollten, können sie unmöglich alleine von den wenigen Einwohnern finanziert werden. Deshalb wurde die Kurtaxe erfunden (in Baden Baden laut Wikipedia schon 1507). Da die Kurtaxe aber lediglich als „Eintritt am Strand“ wahrgenommen wird, ist der Vorstoß der Landesregierung sinnvoll. Zu befürchten ist allerdings, dass da keine Vereinfachung herauskommt sondern das ganze Meldewesen bei den Gastgebern hängen bleibt und die Abgaben für die Unternehmen in den Tourismusorten insgesamt steigen. Meldescheine / Kurkarten wird es weiterhin geben.

Wer näher in das Thema einsteigen möchte, sollte die Stellungnahme vom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag lesen. Für die 14 Seiten sollte man etwas Zeit einplanen. Die Komplexität wird deutlich, wenn man auf Seite 10 die Einschätzung zur umsatzsteuerlichen Betrachtung der Tourismusabgabe liest.

Transparenz und Denunzianten

Beim Thema Transparenz versus Privatsphäre muss man in Verbindung mit Denunzianten und Whistleblowern aufpassen, dass man nicht etwas durcheinander bringt. Die Privatsphäre ist zu schützen, Transparenz hat nichts mit Eingriffen in die Privatsphäre zu tun. Bei allen öffentlichen Aufgaben ist Transparenz unbedingt gewünscht um „Geklüngel“ oder Korruption zu unterbinden. Denn Korruption, die zum Teil auch Lobbyarbeit genannt wird, führt unweigerlich zur Verschwendung von Steuergeldern. Da wird gerade von Politikern gerne mal etwas durcheinandergebracht oder auch bewusst verzerrt dargestellt.

Zum Punkt kommen will ich mit der Förderung des Denunziantentums, wie es derzeit in Hamburg in Verbindung mit dem Wohnraumschutzgesetz von der Stadtregierung betrieben wird. Unter anderem sind Nachbarn dazu aufgerufen, sogenannte Zweckentfremdung von Wohnungen bei der zuständigen „Wohnraumschutzstelle“ der Stadt zu melden. Gemeint sind vor allem Ferienwohnungen oder die Vermietung von Privatzimmern an Touristen (bed and breakfast).

Mit solchen Mitteln soll die (seit Jahren herrschende Wohnungsnot) bekämpft werden. Jetzt mal ehrlich: welcher Privatmensch hat unter diesen Bedingungen Lust sein Erspartes in eine Eigentumswohnung in Hamburg oder einer anderen Stadt zu investieren? Ferienvermietung resultiert doch nicht ausschließlich aus der besseren Rendite sondern auch aus der schlechten rechtlichen Situation in der sich Vermieter befinden. Und: es gibt eine Nachfrage nach Ferienwohnungen auch deshalb, weil immer weniger Menschen in Hotels wohnen möchten. Natürlich hat die Privatvermietung auch Auswüchse, die nicht gewünscht sind. Aber kann man starke Eingriffe in die Privatautonomie immer mit dem Vorhandensein von „Auswüchsen“ rechtfertigen?

Wohnungseigentümer in Hamburg werden dazu „verdonnert“, ihre Wohnung auch befristet zu vermieten. Der erlaubte Leerstand einer Wohnung in Hamburg beträgt nach der Neufassung des Wohnraumschutzgesetzes 3 Monate (Quelle). Jetzt mal ehrlich: wer mietet denn bitteschön eine Wohnung für drei Monate befristet und zieht dann tatsächlich wieder aus?

Was ist das Ende des Weges? Das Wohnungseigentum geht in die Hände von öffentlichen Stellen oder Finanzinvestoren. Die öffentlichen Stellen sind bekannt dafür, dass sie ihre Aufgaben mit immer mehr Geld immer schlechter ausfüllen. In Hamburg sollen tausende Wohnungen öffentlicher Eigentümer leer stehen. Sarkasmusmodus an: Was sollen die staatlichen Wohnungsbaugesellschaften auch machen, es fehlt schließlich an Personal. :Sarkasmusmodus aus. Also bleiben die Finanzinvestoren. Sind anonyme Gesellschaften mit internationalem Geld wirklich die Wohnungseigentümer, die wir uns wünschen? Die Mietervereine haben sicherlich nichts dagegen, weil dadurch deren Existenz gesichert wird.

Wie wäre es alternativ mal mit der Verbesserung der Bedingungen für private Wohnungseigentümer und Festvermietungen?

Restaurants in Dahme

Achtern Diek ist ein Restaurant, das in Dahme seit Jahren bekannt ist für gute internationale Küche. Der Betreiber Yilmaz Ugus hat jetzt ein neues Restaurant direkt am Strand mit dem passenden Namen „Vörn Diek“ eröffnet. Im „Vörn Diek“ gibt es vorzügliches Essen nach mediterraner Art mit holsteinischen Zutaten. Die Räume wurden komplett neu gestaltet und stellen einen gepflegten aber lockeren Rahmen dar. Vor dem Haus ist eine schöne Terrasse mit Ostseeblick. Täglich geöffnet zum Frühstück, Mittagstisch 7,50 EURO. Das Vörn Diek ist kurz vor dem StrandSPA in Dahme am Strand zu finden.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Michael Ketteler Fotograf

Die neuen Webseiten sind unter der Adresse voerndiek.de zu finden. Gewählt haben wir eine schlichte Gestaltung, die farblich zur Einrichtung des „Vörn Diek“ passt. Positiv zur Gestaltung tragen ein paar Bilder von Michael Ketteler, einem Hamburger Fotografen mit Wohnsitz in Dahme bei. Zeitgemäß aber noch nicht überall selbstverständlich ist, dass die Webseiten abhängig vom Gerät unterschiedlich dargestellt werden (responsive Design). Die Webseiten sind also mit einem PC genauso funktional und hilfreich wie mit einem Smartphone zu betrachten.

Die Landkarten werden von Open Street Maps geliefert. Die Statistik kommt durch den Einsatz von Statify ohne die Speicherung von IP-Adressen aus.

Guten Appetit im Vörn Diek!