Aufmerksamkeit steuern

Wer das Lied von der «German angst» spielt, hat das Volk, scheint’s, in Sekundenschnelle bei Fuss. Quelle: nzz.ch

Natürlich ist der Klimawandel eine äußerst ernst zu nehmende Angelegenheit. Es ist zudem beeindruckend, wie viele Menschen von „Fridays for Future“ mobilisiert werden, für eine konsequentere Politik auf die Straße zu gehen.

Nun frage ich mich doch wie eine „Revolution“ zu bewerten ist, die von Spitzenpolitikern gelobt wird? Eine Regierung, die den Begriff „Alternativlos!“ geprägt hat lobt jetzt den Widerspruch? Das erscheint mir irgendwie widersprüchlich.

Wenn der Kritisierte seine Kritiker lobt, sollte man skeptisch werden!

Der Klimawandel hat viele Einflussfaktoren. Einen Teil davon haben wir Menschen zu verantworten. Beruhigt dürfen die Regierungen in Wahlkampfzeiten sein, wenn Energie für komplexe Themen wie den Klimawandel eingesetzt wird. Im Schatten des großen Themas können dann ganz ungehindert einfache Dinge umgesetzt werden, die nach meiner Auffassung ähnlich bedrohlich sind wie der Klimawandel.

Stück für Stück geht Meinungsvielfalt verloren

Bedroht fühlt sich die Regierung offensichtlich von zu viel Eigenverantwortung ihrer „Schäfchen“. Warum lobt niemand Initiativen gegen die großen Schritte zur Abschaffung der Freiheit? Wenn Ihr Angst haben möchtet, dann habt bitte auch Angst vor Zensur (auch hier) oder der Abschaffung des Bargelds. Und lasst uns grundsätzlich aufmerksam werden, wenn eine Regierung etwas gut findet, was sie eigentlich kritisieren soll.

Was Datenschutz betrifft: viel wichtiger als Datenschutz ist es Daten garnicht erst digital zu erfassen!

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