Archiv für das Jahr: 2009

Impfen ist gefährlich

Endlich wird auch in den großen Medien mal die Gleichung „Impf Dich und Du wirst nicht krank“ in Frage gestellt. Für das Sommerloch passt die Schwinegrippe anscheinend ganz gut. Der Herausgeber des Arznei-Telegramms hat ganze Arbeit geleistet und über den Spiegel seine Ansicht verbreiten lassen, dass der Impfstoff gegen die Schweinegrippe gefährlich sei.

Impfungen sollten generell kritisch gesehen werden.

Es ist eben nicht so, dass man nicht krank wird, wenn man sich impft. Nur lassen sich Impfschäden schwer nachweisen. Und wir leben in einer Gesellschaft in der man Menschen, die sich kritisch mit Impfungen auseinandersetzen gerne mal unverantwortliches Handeln unterstellt. Vermutlich gehen deshalb viele Menschen recht unkritisch mit Impfungen um. Wer sich kritisch mit dem Thema Impfungen auseinander setzen möchte, sollte sich unbedingt mit den lesenswerten Büchern und Broschüren von Dr. Peter Graf beschäftigen.

Eine der Hauptthesen von Graf sind: Das Durchstehen von Krankheiten stärkt das Immunsystem. Aber keine Krankheit darf auf die leichte Schulter genommen werden und muss richtig behandelt werden, damit sie dem Immunsystem wirklich nützt und keine schlimmeren Schäden verursacht. Impfen behindert den Selbstheilungsprozess des Körpers und schwächt das Immunsystem. Dazu kommen noch mutmaßliche schlimme Schäden die direkt mit Impfungen im Zusammenhang stehen.

Erdkühlschrank

Ein Erdkühlschrank hält Kühlgut frisch und braucht keinen Strom. In historischen Häusern gehörte der Erkühlschrank zur Grundausstattung. Technisch steckt wenig dahinter. Für einen funktionierenden Erdkühlschrank braucht es nur ein Loch von einem Meter Tiefe. Die Kühlung funktioniert über die verdunstende Feuchtigkeit. Der Rest ist der eigenen Kreativität überlassen. Fertig ist der stromsparende Erdkühlschrank.

Realisiert ist ein funktionaler Erdkühlschrank im Kaminzimmer auf dem Mühlenhof an der Ostsee.

Destination endet an der Ortsgrenze

Die regionale Tageszeitung schreibt, der Bürgermeister von Sierksdorf sei wütend, weil ein Entwickler und Vermarkter einer Ferienhaussiedlung in seiner Gemeinde die Häuser mit der Aussage der Nachbarschaft zu Timendorfer Strand vermarkte. (Quelle).

Offensichtlich endet die touristische Destination in einigen Köpfen auch in Sierksdorf an der Gemeindegrenze. Da sind dann ja auch andere Bürgermeister rehabilitiert, die weiterhin den Nachbarort als schärfsten touristischen Konkurrenten bezeichnen. Wann kommt eigentlich der Destinationsgedanke mal flächendeckend an?

Sicher hängt die Definition von der Wahrnehmung des Gastes ab. Aber die Wahrnehmung wird auch von der Kommunikaton der Orte beeinflusst. Wenn der Kirchturm in den Orten in den Köpfen einiger Entscheider das Zentrum ist, bleibt der Leuchtturm eben außerhalb der Gemeindegrenze. Da bleibt erst recht kein Platz für den Nachbarn. Eigentlich unverständlich, wenn der Nachbar das eigene Angebot verbessern könnte. Arbeitsteilung hat schon Robinson das Leben erleichtert. Aber Robinson hatte auch keine Steuerzahler, die die Mehrarbeit finanzieren.

Alternative zum Gründach

Ein Gründach wird überlicherweise mit einer wurzeldichten, verschweissten Folie und einem Bodengemisch aus Erde / Kompost Lava, Bims, Blähton oder so etwas realisiert. Üblicherweise ist das auch eine teure Angelegenheit.

Was überall bei den Getreide-Bauern reichlich vorhanden ist, ist Stroh. Natürlich ist Stroh kein Abfallprodukt, denn untergepflügt entwickelt sich wertvoller Humus. Dennoch ist Stroh vergleichsweise günstig zu bekommen und nicht zuletzt deshalb ein zunehmend beliebter Baustoff.

Vielleicht sind Strohballen auch eine Alternative zum Gründach-Substrat …

Da ich gerne xperimentier, wird das Dach sorgfältig mit Schweissbahn abgedichtet und nach der Ernte kleinstmögliche Strohballen mit Fugen verlegt. In die Fugen wird Erde geschaufelt und etwas in eine gute Dachbegrünungsmischung investiert. So entsteht in den Fugen schon mal ein bisschen bunte und sinnvolle Dachfarbe. Das Stroh zersetzt sich mit den Jahren und ergibt eine kleine Überraschung auf die ich mich freue. :)

Stare und Kirschen

Unser reich gedeckter Kirschbaum ist voller Stare. Aus den letzten Jahren kenne ich die Großfamilie Star schon, weil sie in unseren beiden Pappeln gesessen haben. Die Pappeln sind leider wegen Überalterung der Säge zum Opfer gefallen.

Stare fressen gerne Kirschen. Und da sie, die Stare meist mit der ganzen Familie anrücken, bleibt für uns Menschen vom Ertrag des Kirschbaums nicht viel über.

Was können wir gegen Stare in den Kirschen tun?

Spontan sage ich als gastfreundlicher Mensch einmal: garnichts mache ich gegen die Stare in meinen Kirschen. Vogelscheuchen finde ich genauso grausig wie Netze in den Bäumen. Und den ganzen Tag da rumstehen und die Vögel verscheuchen, dafür fehlt mir leider die Zeit. Wenn man Stare wenigstens grillen könnte … Vielleicht kann sich mal einer von den 4 Millionen Arbeitslosen für den Job „Stare verscheuchen“ melden oder vielleicht hat einer der Leser eine andere kreative Idee. (?)

Ich denke: wir Menschen können uns Kirschen kaufen, die Stare werden vermutlich von den freundlichen Verkäufern nur blöd angeguckt, wenn sie im Laden vorbeifliegen und um ein paar Kirschen bitten. Schade drum, aber so grausam ist unsere Welt nun mal zu den Tieren.

WordPress Texte aus Word

Wer Texte aus Microsoft Word in WordPress einfügt, kann manchmal „was erleben“. Die tollsten Formatierungen stehen drin im Code und bereiten dem einen oder anderen Browser Schwierigkeiten.

Wer auf das Abenteuer verzichten kann aber seine Texte in Word vorschreibt, benutzt im wysiwyg-Editor bei WordPress am besten die eingebaute Funktion Paste from Word

paste-from-word

gepflegter Garten

Als ich eben so durch den Ort radelte und mir die Gärten und öffentlichen Anlagen an den Strassen so ansah, kam mir das Wort „gepflegter Garten“ in den Sinn. Was ist das eigentlich? Ich stelle mir vor, ich buche einen Urlaub und da steht etwas von „gepflegter Garten“.

Es gibt vielleicht zwei Möglichkeiten

  1. ein sorgfältig und durchdacht angelegter Garten, in dem alles einen stimmigen Eindruck macht. Hoffentlich bunt und so konzipiert und umgesetzt, dass natürliche Kreisläufe gestärkt werden.
  2. oder

  3. regelmäßig gemähter Rasen und sauber abgesteckte Kanten in einer totgepflegten Anlage, mit überwiegendem grün. Insekten stören hier nicht, Vogelkot gibt es nicht, weil Vögel in der Regel keinen Bock auf Gartennazis haben.

Da nach allem Anschein und nach Sichtung der Gärten vieles einen gepflegten Eindruck macht, erscheint es durchaus ratsam, niemals einen Urlaub dort zu buchen wo mit einem „gepflegten Garten“ geworben wird.

Tipp am Rande: Lange Nacht der Gärten am 4. Juli in Schleswig-Holstein

Und, lieber Frank, Du hast recht, ich kann polarisieren. Bringt sogar richtig Spass. ;)

Wasser sparen

Eine Tasse Kaffee verbraucht 140 l Wasser. Die Rede ist von virtuellem Wasser, das insgesamt zur Herstellung verbraucht wird.

Wasser ist DAS Zukunftsthema. Ein bisschen weiter gedacht bringt es mehr weniger Rindfleisch zu essen (15 500 l Wasser pro kg) als eine Sparspülung in die Toilette einzubauen. Bei der Berechung des Wasserverbrauchs pro kg Rindfleisch fällt nicht nur das Trinkwasser ins Gewicht sondern auch die Bewässerung der Futterpflanzen. Insofern kann der Wasserverbrauch deutlich geringer sein, wenn die Tiere mit regionalem Futter versorgt werden. Wie ein zusätzlicher Punkt für regionale Produkte.

Unterschieden werden muss bei der Betrachtung irgendwie auch noch die notwendige Qualität des Wassers. Kann man das hochwertige Wasser, das wir in der Regel durch unsere Toilettenspülung schicken mit dem Regenwasser vergleichen, mit dem Felder bewässert werden?

Suchmaschinenoptimierung

Herrlich …

Wer nichts wird, wird Wirt. Wer gar nichts wird, wird Betriebswirt.
Ist ihm dieses nicht gelungen, macht er in Versicherungen.
Die die nichts gebacken kriegen, versuchen Suchmaschinen zu betrügen.

Gelesen in einer Signatur im Abakus-Forum

Wir hatten da früher nochmal: Wird das auch nichts mehr geht man halt zur Bundeswehr.

Wo ich hier grad mal bei schiefen Reinem bin: heute war auf der Turmhügelburg in Lütjenburg beim Wikingerfest ein hervorragender Poet unterwegs. Die Darbietung war ein herrliches Maschup von Dornröschen und dem Froschkönig in einer erwähnenswerten Darbietung.

Nur mal so am Rande für alle Profiler, die gerne eine meiner weiteren Vorlieben in ihr Logbuch schreiben möchten.