Die Google Suche nach „analytics“ führt heute auf eine Meldung nach der Schleswig-Holsteins Landesdatenschützer Thilo Weichert „Google Analytics“ einen „datenschutzwidrigen Service“ nenne, dessen Einsatz man mit Bußgeldern belegen könne.
Ich bin auch der Ansicht, dass weit verbreitete Analysedienste den Betreiber des Dienstes in die Lage versetzen könnten, über die Zusammenführung der Nutzerstatistiken verschiedener Internetpräsenzen komplexe Nutzerprofile zu bilden.
„Laut Weichert müsse zudem eine Möglichkeit für einen „Opt-Out-Klick“ bereitstehen und vor einer Datenauswertung erfolgen.“ (Quelle) Schade eigentlich, dass hier nicht auf den mündigen Intenetnutzer gebaut wird. Wer seine persönlichen Daten schützen möchte, hat es nicht schwer.
Wie kann man sich vor potentieller Spionage durch Webanalyse schützen?
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Es scheint so, dass die Datenschutzzentrale Schleswig-Holstein etwas von der Materie versteht. Gut platziert bei Google gibt es eine Seite „Wie schütze ich meine Nutzungsdaten vor Google Analytics?„. Dass auf der Seite mit guten Anleitungen zum Selbstschutz unbedingt Screenshots von bild.de stehen müssen, finde ich etwas fragwürdig. Aber bitte …
Das Thema „Schutz der persönlichen Daten“ geht aber noch wesentlich weiter. Es schadet imho generell nicht, im alltäglichen Leben etwas paranoiod zu werden. Siehe dazu auch mein Artikel „Was weiss das Internet über mich“
Update Interessantes Posting zum Thema: Google Analytics – wird es jetzt rechtlich eng? Am besten / traurigsten / schickierendsten / wahrsten finde ich das hier: „[…]Um Punkt 1 streiten die Juristen noch. Punkt 2 haben sie noch gar nicht begriffen.[…]“