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Sex Strand Ostsee

Jetzt im Oktober wird es langsam zu kalt für Sex am Strand. Deshalb wird es Zeit für eine mögliche Guerilla Marketing Kampagne für einen Campingplatz in Schleswig-Holstein für das nächste Frühjahr. Das Thema ist Sex. Und Sex sells bekanntermaßen.

Kampagne: Sex-Strand Ostsee

Ein neuer Touristenmagnet für einen Ort an der Ostsee muss her? Die Gegend hat schöne Ostsee-Strände mit Dünen. Die Dünen eignen sich naturgemäß hervorragend für diskreten Sex. Das ist bekannt bei Freunden der Ostsee aber so noch kein großes Geschäft.

280Das Geschäft kann so entstehen: im Wonnemonat Mai das Gerücht streuen, am Strand wären haufenweise Leute auf der Suche nach Sex. Es hätte sich eine Art inoffizieller Swingerclub an diesem schönen Stück Ostsee gebildet. Das passt voll zumindest auf einen Teil der Zielgruppe eines Campingplatzes.

Outdoor Swinger-Club an der Ostsee – an jedem Strand gibt es wie an jedem anderen Ort Leute, die nach Sex suchen und auch Leute, die sich in die Dünen für eine diskrete Nummer zurückziehen. „Tatsächlich scheint der Strand längst nicht so stark frequentiert zu sein wie andere Party-Treffs entlang der Ostsee-Küste.“ (Zitat) Das bisschen Sex am Strand reicht aber vielleicht schon als Grundlage für die Kampagne.

Mit etwas PR-Geschick aufgepustet wird der Sex-Strand von den großen Medien spätestens im Sommerloch verarbeitet. Mit einem guten Artikel in der BILD lockt das große Geschäft. Ohne nennenswertes Budget ist die Vorsaison an der Ostsee gerettet. Die Pressemitteilung könnte so in der Art aussehen. Diskussionen in Foren können so oder so gesteuert werden.

Gefahr: eigenwillige Medien und der Sex-Strand.

Was beim einen ganz gut klappt, geht beim anderen leider komplett in die Hose. Bei einem anderen ebenso wichtigen Medium für die relevante Zielgruppe geht es dann wiederum besser.

Während die einen ganz gut mitspielen und seriös herausfinden, dass man bei der Polizei zwar das Problem mit dem Sex Strand kenne aber bisher keine Beschwerden eingegangen seien. Die andere Pressebude wünscht leider anscheinend den Claim anders verstanden zu wissen und möchte erfahren haben, dass Kinder sexuell belästigt wurden und eine Anzeige laufe.

Für jeden seriösen Freund der Outdoor-Erotik ist das natürlich eher ein Argument, lieber doch nach einem anderen Sex Strand an der Ostsee Ausschau nach einem Abenteuer zu halten. Es bleiben die Gucker und Gaffer, die aber auch gerne mal ein paar Mark ausgeben.

Also nicht vergessen eine Bratwurstbude aufzustellen und neben Sekt, Austern und Viagra auch Kondome mit ins Programm nehmen. Und nicht vergessen, den Bürgermeister und den Kurdirektor rechtzeitig mit ins Bett Boot holen oder zumindest vorher orgiendlich briefen.

Die richtige Marge lockt natürlich erst da, wo professionelle Frauen eingesetzt werden: Straßenstrich am Strand an der Ostsee. Das wär dann vielleicht auch etwas für den Bürgermeister.

Sicherungsschein für Ferienwohnungen

Reiseveranstalter müssen für im Voraus kassierte Zahlungen ihrer Kunden eine Insolvenzversicherung abschließen. Das ist nichts neues und aus der Situation heraus entstanden, dass Fluggesellschaften Gäste nicht mit nach Hause genommen haben, weil der Reiseveranstalter das Ticket nicht bezahlt hat. In solchen Fällen würde heute die obligatorische Insolvenzversicherung einspringen.

Heute habe ich vor meiner örtlichen Tourismusbehörde einen Hinweis bekommen, der für mich ein weiteres Argument gegen Vorkasse bei der Vermietung von Ferienwohungen spricht.

Die Wettbewerbszentrale weist darauf hin, dass Anbieter von Ferienimmobilien dem Pauschalreiserecht unterliegen, wenn sie nach dem objektiven Empfängerhorizont als Veranstalter auftreten. Sie dürfen daher Vorauszahlungen auf den Reisepreis nur dann fordern oder vereinnahmen, wenn zuvor ein Sicherungsschein übergeben wurde (§ 651 k BGB). Diese Auffassung wurde in einem von der Wettbewerbszentrale geführten Wettbewerbsverfahren erneut gerichtlich bestätigt (Urteil des Landgerichts Köln vom 19. August 2008, Az. 33 O 132/08; F 2 0129/08).

Das andere schlagende Argument gegen Vorkasse ist, dass ich selber nur ungern etwas im Voraus bezahle ohne genau zu wissen, was ich tatsächlich dafür bekomme. Gerade bei Ferienwohnungen gibt es in Ausstattung und Service deutliche Qualitätsunterschiede. Wer als Anbieter von Ferienwohnungen voll hinter seiner Leistung steht, kann nach meiner Erfahrung das Risiko in Kauf nehmen, auf die Vorkasse zu verzichten.

Interessant an der Aussage der Wettbewerszentrale ist dennoch, was der „objektive Empfängerhorizont“ wohl sein mag. Im BGB ist klar geregelt, was ein Reiseveranstalter ist und was nicht. Demnach bündelt ein Reiseveranstalter mehrere Leistungen zu einem Gesamtpaket. Aber anscheinend genügt diese Definition der Rechtssprechung nicht.

Klassifizierung Ferienwohnungen

Aus einer Pressemitteilung des Deutschen Tourismusverbandes: „So ist es auch nicht überraschend, dass knapp 80 Prozent der Gäste ihre Ferienunterkunft nach der Anzahl der Sterne aussucht.“

Weil viele Vermieter von Ferienwohnungen sich eine Alternative zur Klassifizierung ihrer Ferienwohnungen durch den Deutschen Tourismusverband wünschen, wurde jetzt eine Alternative Klassifizierung für Ferienwohnungen ins Leben gerufen. Es handelt sich um die neue Touristische Alternativnorm (TAN), die von der Deutschen Tourismusbande initiiert wurde. Die Vergabe der Sterne folgt dem Prinzip des offenen Vertrauens. Klassifizieren kann jeder, der sich mit den Zielen der Klassifizierung nach TAN identifizieren kann. Damit folgt die Deutsche Tourismusbande den Zielen der Open-Source-Bewegung. Es gehe der Deutschen Tourismusbande nicht um den Aufbau eines Klassifizierungsmonopols sondern um die Steigerung der Qualität im Tourismus in Deutschland. Daher solle die TAN auch zur Generalnorm für die Klasiifizierung von touristischen Leistungen ausgebaut werden.

Eigentümer von Ferienwohnungen können ihre Objekte ab sofort nach der TAN klassifizieren lassen. Vergeben werden 1 bis 5 Sterne nach einem dynamischen Kriterienkatalog. Der Kriterienkatalog der TAN soll demnächst unter einer CC-Lizenz veröffentlicht werden und von den Teilnehmern der TAN regelmäßig auf dem laufenden gehalten und den Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen angepasst werden. Anregungen zum Kriterienkatalog der TAN können auch über die Kommentarfunktion dieses Weblogs abgegeben werden. Die Deutsche Tourismusbande liest in diesem Blog mit …

Eine Verwechslung mit den Sternen der TIN des DTV sei nach Angaben der Deutschen Tourismusbande nicht möglich, weil die Sterne der TAN ganz anders aussehen.

Da die Sterne des DTV und deren Bedeutung nach der aktuellen Pressmitteilung des DTV jedem bekannt seien, könne es nicht zu Verwechslungen kommen. Außerdem verfolge die Deutsche Tourismusbande mit der Klassifizierung nach TAN andere Ziele.

Alternative zur DTV-Klassifizierung

Alternative zur DTV-Klassifizierung

Insbesondere würden bei der alternativen Klassifizierung von Ferienwohnungen nach TAN auch die für immer mehr Touristen immer wichtiger werdenden weichen Faktoren stark berücksichtigt. Außerdem spiele bei der Klassifizierung nach TAN auch die Zielgruppe eine Rolle. Beispielsweise könnten die Kriterien der Klassifizierung für Familien von den Kriterien für Paare ohne Kinder oder Alleinreisende abweichen.

Marienkäfer, Feuerquallen und Vampirfische

Es ist ja weitgehend bekannt, dass man nicht alles auf die Goldwaage legen soll, was in Zeitungen steht. Nebenbei bemerkt gilt das natürlich auch oder vielleicht noch mehr für Weblogs und erst recht für das Fernsehen. Am besten alles abbestellen. Auch wenn beim Thema Fernsehen die GEZ die letzte Institution ist, die einem das abnimmt. Aber man kann ja auch GEZ zahlen, wenn man kein TV glotzt. Dann hat man seine Ruhe.

Zum Thema: auch mit Verständnis für das Sommerloch ist es schwer Verständnis für bestimmte Schlagzeilen aufzubringen.

Erst wird in diesem Jahr von einer Marienkäferplage geschrieben. Klar gab und gibt es Marienkäfer. Und wenn der Wind richtig (oder falsch) steht, sammeln sich die Burschen eben am Strand. Fast ist es ein Wunder, dass wir noch leben, denn Marienkäfer können sogar beissen.

Letztes Jahr waren es die Feuerquallen, die angeblich ihr Unwesen getrieben haben. Komisch eigentlich, dass ich in den letzten 36 Jahren meines Lebens niemanden kennengelernt habe, der schon einmal ein Problem mit einer Feuerqualle hatte.

In diesem Jahr sind es die Neunaugen (werden auch Vampirfische genannt), die Urlauber reihenweise vernaschen sollen. Also, Leute, verrammelt schon mal Fenster und Türen, die Viecher können auch über Land laufen. Besonders gefährlich ist es natürlich bei Vollmond. Schützen kann man sich vor Vampiren und damit vermutlich auch beim Bad in der Ostsee vor den Vampirfischen mit einer ordentlichen Ladung Knoblauch und einem Kreuz.

Nur gut, dass nicht alle Menschen so blöd sind sich davon beeinflussen zu lassen. Die Buchungslage an der Ostsee ist gut wie immer. Es spricht eben vieles für die Region Deutschlands mit dem besten Image (laut Studie Destination Brand 2009).

Europaweit einmalige Innovation

Wenn man mal ein bisschen in der Gegen rumliest, findet man die tollsten Dinge. In dieser Woche kann in der Reisebranche nicht viel passiert sein. Das Sommerloch lässt grüßen. Denn …

Die FvW, das chefmäßige Fachmagazin der Reisebranche meldet, dass Centerparcs als „europaweit einmalige Innovation“ auf Wunsch einen gefüllten Kühlschrank bei der Anreise anbietet. Das ist ja ein schöner Service, den mindestens wir unseren Gästen schon seit ungefähr 10 Jahren anbieten.

Was ist jetzt genau die europaweit einmalige Innovation? Die Möglichkeit der Bestellung über das Internet?

Destination endet an der Ortsgrenze

Die regionale Tageszeitung schreibt, der Bürgermeister von Sierksdorf sei wütend, weil ein Entwickler und Vermarkter einer Ferienhaussiedlung in seiner Gemeinde die Häuser mit der Aussage der Nachbarschaft zu Timendorfer Strand vermarkte. (Quelle).

Offensichtlich endet die touristische Destination in einigen Köpfen auch in Sierksdorf an der Gemeindegrenze. Da sind dann ja auch andere Bürgermeister rehabilitiert, die weiterhin den Nachbarort als schärfsten touristischen Konkurrenten bezeichnen. Wann kommt eigentlich der Destinationsgedanke mal flächendeckend an?

Sicher hängt die Definition von der Wahrnehmung des Gastes ab. Aber die Wahrnehmung wird auch von der Kommunikaton der Orte beeinflusst. Wenn der Kirchturm in den Orten in den Köpfen einiger Entscheider das Zentrum ist, bleibt der Leuchtturm eben außerhalb der Gemeindegrenze. Da bleibt erst recht kein Platz für den Nachbarn. Eigentlich unverständlich, wenn der Nachbar das eigene Angebot verbessern könnte. Arbeitsteilung hat schon Robinson das Leben erleichtert. Aber Robinson hatte auch keine Steuerzahler, die die Mehrarbeit finanzieren.

Kriegstourismus mit TUI

TUI hat „(nicht nur) zum Vatertag“ als besonderes Erlebnis Schützenpanzerfahren in Brandenburg im Angebot.

Vielleicht kann man demnächst bei TUI oder anderen tollen Reiseveranstaltern Reisen zur War and Peace Show in Great Britain buchen. Hier kann man sogar echte Nazis mit Uniform treffen.

Langweilig ist das natürlich auch noch im Vergleich zu Reisen in den Irak oder den Gazastreifen.

Leider schon vorbei in diesem Jahr ist das ZAFTerrorcamp. Sicherlich können Sie aber schon bald Karten für diese oder ähnliche Veranstaltungen in Ihrem freundlichen Reisebüro buchen.

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Gastronomie Job Ostsee

Wer als Schüler oder Student für Juli und August noch einen Job in der Gastronomie an der Ostsee sucht, ist vielleicht hier bei den Kitchen Sisters der Milchbar Dahme richtig aufgehoben. Sieht irgendwie aus als könnte man bei denen Spass an der Arbeit haben.

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Algarve, Algarve, Algarve

Auch im Dezember kommt hier an der Ostsee noch ab und zu die Sonne raus. Aber wenn ich an die Algarve denke, könnte ich mir auch gut vorstellen jetzt da zu sein. Das Ferienhaus Algarve habe ich noch in guter Erinnerung. Herrlich in den Bergen gelegen mit tollem Blick über das Wasser und die Küste. Eine tolle Ferienhaus-Ausstattung bei der es uns an nichts gefehlt hat. Mit Pool im Garten und tollen Spielmöglichkeiten für die Kinder. Ein paar nette Restaurants gibt es in der näheren Umgebung. Und im Winter scheint an der Algarve vermutlich öfter die Sonne als in Deutschland.

Kurtaxe rauf – Einnahmen runter?

Durch die Einführung der OstseeCard ist die Akzeptanz der Kurtaxe deutlich gestiegen. So mein subjektiver Eindruck der letzten Jahre bei meinen Gästen. Ich finde die OstseeCard grundsätzlich sympathischer als die vorher üblichen Kurkarten oder Gästekarten. Nicht betrachtet werden soll hier die grundsätzliche Frage nach dem Sinn einer Umlagefinanzierung. Wir haben sie, ich akzeptiere das als Vermieter und halte mich an die demokratisch aufgestellten Regeln.

Anscheinend machen das aber nicht alle Vermieter. Denn es gibt wohl ein Problem mit der „Kurtaxehrlichkeit“. In Grömitz gehe man von 30% oder 700.000 EURO pro Jahr aus, die der Gemeinde dadurch verloren gehen. Nun wird versucht die Einnahmen einer anderen Gemeinde in der Umgebung durch eine Erhöhung der Kurtaxe zu erhöhen.

Die Frage, die mich leitet ist: „Führen höhere Preise automatisch zu höheren Einnahmen?

Eigentlich ist die Frage schon fast rhetorisch und braucht keine Antwort. Ohne ein Volkswirtschaftsstudium kann man sich mit etwas GMV den folgenden Leitsatz entwickeln:

Preise können erhöht werden, wenn die Nachfrage es zulässt.

Wenn es Probleme mit der Akzeptanz eines Produktes gibt braucht es zumindest gute Argumente, wie die Akzeptanz durch höhere Preise erhöht werden soll. Sicherlich gibt es Produkte im Luxussegment, die so funktionieren. Aber ob das auch für die Kurtaxe in einem Ostseeheilbad gilt, darf sich der geneigte Leser selbst beantworten.

Fragen zur konkreten Lösung:

Was die Vermieter angeht, die zu der offensichtlich geringen Kurtaxehrlichkeit beitragen. Wie kann die Akzeptanz der Kurtaxe / Ostseecard bei den Vermietern erhöht werden?

Wie sind die Befindlichkeiten?

  • Ist das Verfahren der Erfassung zu kompliziert?
  • Ist es zu schwierig, den Gästen die OstseeCard zu verkaufen?
  • Wenn ja, liegt das am Preis / Höhe der Kurtaxe oder an den Leistungen?
  • Wird die OstseeCard zu wenig kontrolliert?
  • Wie sehen die Vermieter die Abschaffung der Inkassoprovision?
  • Oder kommen die Vermieter einfach nicht mit dem Solidaritätsprinzip klar und brauchen Therapie?
  • Haben die hier vielleicht eine Antwort, wenn es um die Erhöhung der Akzeptanz der ostseecard* geht?
  • Oder vielleicht doch besser der hier?
  • Kurtaxe oder Tourismusbeitrag oder OstseeCard oder wie das Kind auch immer genannt wird: Es handelt sich um eine Abgabe, die von Gästen erhoben wird und von den Gemeinden zur anteiligen Finanzierung von Infrastruktur und Veranstaltungen in Urlaubsorten verwendet wird. Kurtaxe wird zum Beispiel im Ostseeheilbad Dahme per Gemeindesatzung von den Vermietern eingezogen. In diesem Zusammenhang finde ich es übrigens interessant, dass die Satzung die Strandkorbvermieter zwar zum Inkasso berechtigt aber nicht verpflichtet, die Kurtaxe einzuziehen. Warum eigentlich nicht? Die Frage geht nicht gegen die Strandkorbvermieter. Aber irgendwie …

    Über den Sinn von Kurtaxe kann man grundsätzlich streiten. Weniger bei der Verwendung der Abgabe für die anteilige Finanzierung der Infrastruktur. Infrastruktur lässt sich schlecht nach dem Verursacherprinzip abrechnen. Aber die Frage sollte grundsätzlich gestattet sein: warum muss ein Gast über eine Umlage Veranstaltungen finanzieren, die ihn eventuell garnicht interessieren? Wenn sich Veranstaltungen nicht über Eintritte oder die Umsätze / Standgebühren finanzieren lassen, könnten sie generell auf den Prüfstand gehören. Ich möchte das an dieser Stelle aber nicht diskutieren. Nochmal: Die Kurtaxe an sich wird hier von mir nicht in Frage gestellt.

    Es wird schon seit Jahren darüber gesprochen, dass die Kurtaxehrlichkeit erhöht werden soll. Trotzdem werden Inkassoprovisionen für die Vermieter im einen oder anderen Ort ersatzlos gestrichen. Gemeindesatzungen verpflichten die Vermieter zum Einzug der Kurtaxe. Für größere Vermieter ist das ein deutlicher Kostenfaktor. Die Online-Erfassung wurde trotz großer Ankündigung vor ein paar Jahren nicht umgesetzt. Komischerweise ist die Aussage: „[…] Positiv ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass Schleswig-Holstein als bundesweiter Vorreiter die Möglichkeit der Online-Erfassung von Meldedaten geschaffen hat. […]“ auch in einer Drucksache des Landtags enthalten.

    Die Umsetzung der Online-Erfassung lässt noch auf sich warten. Jedenfalls ist keine Information bei mir angekommen, dass diese doch nicht umgesetzt wird.