Straßenverkehr verbieten

Jedes Jahr sterben etliche Menschen im Straßenverkehr. Sie sterben eindeutig an den Folgen des Verkehrs. Wäre es da nicht sinnvoll, den Straßenverkehr zu verbieten, um die Menschen zu schützen? Diese Frage stellt lauf reitschuster.de der Verfassungsrechtler Ferdinand Kirchhof im Welt-Interview.

Als Beispiel nennt der Staatsrechtler in dem Gespräch den Straßenverkehr: „Dort gibt es jedes Jahr Verletzte und Tote. Nun könnten wir entscheiden: Das dulden wir nicht, wir unterbinden den Straßenverkehr mit Autos, Fußgängern, Radfahrern. Damit haben wir Gesellschaft, Wirtschaft und Personen effektiv geschützt – aber eben zu Tode geschützt.“

Wenn wir den Straßenverkehr außen vor lassen, gibt es diverse Dinge, die Menschen wirklich schaden und trotzdem erlaubt sind. Rauchen ist mit Sicherheit ganz vorne mit dabei. Alkohol ist auch ein Top-Kandidat für die Verursachung von Todesfällen. Was ist mit schlechter Ernährung? Einer der größten Gesundheitskiller ist Bewegungsmangel.

Es hätte bei entsprechend eindimensionaler Betrachtung schon einen Reiz noch mehr zu verbieten. Das verträgt sich dann nur nicht mit einem freiheitlichen System.

Da muss ich doch noch einmal an einen Artikel von mir aus dem Jahr 2005 denken.

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