Ich glaube nicht immer daran, dass in Ämtern und Behörden besonders wirtschaftlich mit Steuergeldern umgegangen wird. Steuerverschwendung ist keine Seltenheit, wenn man den anderslautenden Quellen trauen darf. Heute hat der Bund der Steuerzahler das Schwarzbuch 2005 vorgestellt. Darin befindet sich auch die Gemeinde Grömitz (Ostsee) wegen ihres Vorgehens beim Betrieb des Golfplatzes in Grömitz. Hier lässt sich sicher leicht eine Erklärung für das Vorgehen finden.
Andere Beispiele fallen da schon schwerer. Der Spiegel schreibt (hab ich heute auch so im NDR gehört)
[…]So wie die überdimensionierte sechsseitige Medienbeilage mit dem Titel „Agenda 2010 – Deutschland bewegt sich“, die 522.810 Euro kostete. Auch der Geschäftsbericht der Bundesregierung 2003/2004 sei als „Imagepflege auf Kosten der Steuerzahler“ zu sehen. „284.000 Euro mussten die Steuerzahler für den 76-seitigen Bildband mit wenigen Informationen aber vielen Werbeslogans berappen“, sagte Däke.[…]
Update: „Der Bund habe eine dreizeilige Anfrage an ihn gerichtet, die er postwendend beantwortet habe. „Danach habe ich nie wieder etwas gehört. Hier wird ohne jede Hintergrundrecherche Meinungsmache betrieben. Wenn der Bund der Steuerzahler so arbeitet, dann kann man ihn nicht für voll nehmen“, erklärte er gestern.“ So gelesen in den Lübecker Nachrichten.