De Fischer un sin Fru | Christian Ullmen

De Fischer un sin Fru“ ist ein altes Grimm-Märchen. Doris Dörrie hat das mit Christian Ulmen (Herr Lehmann) neu verfilmt. Herr Lehmann ist einfach Herr Lehmann. Die Rolle kann Christian Ulmen wirklich authentisch und sympatisch bringen. Fast kann man glauben, er kann nichts anderes oder er spielt sich selbst. Egal, jedenfalls passt die Rolle auch echt gut zum genügsamen und bescheidenen Fischer aus dem Märchen, der hier in der modernen Form des auf japanische Edelkarpfen spezialisierten Tierarztes interpretiert wird.

Wer das Märchen nicht kennt, hier eine Management-Summary: Die Frau des Fischers will immer mehr haben und irgendwann geht der Schuss nach hinten los.

Dass „Der Fischer und seine Frau“ von Doris Dörrie ist, hab ich erst im Nachspann gesehen und ein bisschen gestaunt. Doris Dörrie interpretiert den Film wohl laut „Magazin“ so (sinngemäß aus zweiter Hand): „manche Männer brauchen solche Frauen, damit sie den Arsch mal vom Sofa bekommen.“ Warum endet der Film dann nicht anders? Und warum gibt es nicht endlich mal wieder einen Film ohne Happy End? Egal, den Film kann man sehen.

Interview mit Ulmen und Dörrie in der Netzzeitung
Einschätzung zur Vergangenheit von Christian Ulmen
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Ein Gedanke zu „De Fischer un sin Fru | Christian Ullmen

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