Archiv der Kategorie: Unabhängigkeit

Biologischer Datenspeicher

Aus Bonn kommt ein neuartiger Datenspeicher, der als NAS-Laufwerk ins Netzwerk eingebunden werden kann. Die Speicherkapazität ist gigantisch und RAID 94 setzt neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit. Die negative Bootzeit sorgt dafür, dass der Datenspeicher schon vor dem Einschalten verwendet werden kann. Die Installation soll einfach sein, der Wartungsaufwand gering.

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Die Speichergurke arbeitet rein biologisch und braucht daher keine externe Stromversorgung. Interessant ist auch das Konzept der regenerativen Redundanz. Bei so viel Innovation ist eigentlich auch der Preis und die Lieferzeit egal …

Wen kann man eigentlich wählen?

„Im allgemeinen besteht die Kunst des Regierens darin, so viel Geld wie möglich einer Gruppe von Bürgern zu nehmen, um es einer anderen zu geben.“ Voltaire laut Zitat von mehr-freiheit.de


Wähle Piraten!

Na, das können sie jedenfalls. Mir ist schon ganz schlecht vor diesem ganzen Populismus mit sogenannten Rettungspaketen, AbwrackUmweltprämie bzw. die Exportförderung für alte Gebrauchtwagen und jetzt noch die faktische Luftnummer mit der Pornosperre, die gegen Mißbrauch von Kindern wirken soll. Schön wäre es, wenn das so ginge. Aber der einzige Effekt ist doch, dass was in der Zeitung steht und alle, die keine Ahnung haben denken, dass endlich was getan wird.

Wen kann man eigentlich wählen? Die Linken bestimmt nicht, die Rechten bestimmt nicht, die Sozis und die Grünen stehen auch ziemlich auf diesen Umverteilungsquatsch und den mächtigen Staat. Die Schwarzen sind mir auch nicht so richtig nach der Mütze. Meinen die Gelben es wirklich ernst mit weniger Staat und mehr Freiheit? Dann sind sie wohl das geringste Übel. Auch der EU-Profiler rät mir dazu, die Gelbe Soße zu wählen. Gelb ist aber auch die Farbe des Eiters. Hm. Und ist es eigentlich richtig, das geringste Übel zu wählen?

Was sagt Oswald Metzger dazu?

„Immer, wenn Wahlen bevorstehen, greift der gleiche Reflex: die Parteien versprechen das Blaue vom Himmel, und die Menschen wollen es glauben. Dies hat in Deutschland System, und es führt nicht nur dazu, dass keine echten Reformen mehr möglich sind: Die Demokratie droht sich selbst zu zerstören.“

Das will ich doch mal genauer wissen.
Oswald Metzger - Die verlogene Gesellschaft

Also doch die Bombe nach Berlin? Ist auch irgendwie nicht der richtige Weg. Welche Alternativen gibt es?

Möbel verbrennen?

Die Preise für Bauholz sind 25% niedriger während Brennholz gegenüber dem Vorjahr 15% teurer geworden sei. In Kellenhusen werde jetzt Brennholz verkauft, das eigentlich als Holz für die Möbelindustrie gedacht gewesen sei. (Quelle).

Heizen mit Holz ist eine schöne Sache. Immer wieder wird die günstigere Umweltbilanz gegenüber dem Verheizen von „fossilen Brennstoffen“ wie Kohle, Gas oder Öl betont.

Aber irgendwie ist da doch eine Schieflage. Wenn Bauholz so günstig ist, dass es verbrannt wird, kann es daran liegen, dass mehr mit Kunststoffen gebaut wird? Sollte nicht das Holz verbrannt werden, das nicht als Bauholz verwendet werden kann? Bei einem Möbeldiscounter, der sonst viel Nadelholz verkauft hat, gibt es schon seit letztem Jahr recht günstige Eichenmöbel. Ein Verkäufer sagte mir, dass Nadelholz wegen der Verwendung als „Energieholz“ mittlerweile so teuer geworden sei, dass jetzt die sibirischen Eichenurwälder abgeholzt und zu Billigmöbeln verarbeitet werden. Ich gebe zu: den Halbsatz nach dem Komma hab ich dazu gedichtet …

Kunststoffe werden auch aus Erdöl hergestellt. Wird jetzt etwas besser, wenn die Kunststoffe in den Wohnungen ausdünsten und stattdessen das Bauholz verbrannt wird? Nur mal so spontan bei der Sonntagslektüre der Zeitung drüber nachgedacht. Übrigens sitze ich dabei mit einem dicken Pullover in einem Zimmer, das vermutlich eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad hat.

Der Staat wird’s schon richten

Rettungspaket ist mein persönlicher Vorschlag für das Unwort des Jahres 2008. Man muß nicht Volkswirtschaft studiert haben, um der Ansicht zu sein, dass Märkte natürlichen Schwankungen unterliegen und durch die Preise zu einem Gleichgewicht finden. Natürlich ist die Realität nicht so einfach wie die Modelle. Aber ich bin nicht der Einzige, der der Ansicht ist, dass der Staat erst das Ungleichgewicht in den Markt bringt oder zumindest nicht in der Lage ist, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Weil der Staat das Geld auch irgendwo her nehmen muss. Gleichgewicht kann nur da sein, wo eine Leistung durch eine Gegenleistung gesichert ist. Das kann in dem Fall eines sogenannten Rettungspakets nach meiner persönlichen Meinung nicht der Fall sein. Vor allem, wenn das Geld verschenkt statt investiert wird. Und danach sieht es im Moment ein wenig aus. Natürlich wird es nicht so genannt. Aber warum steht nirgends was von den Rückzahlungsbedingungen beim Rettungspakat? Eine einzelne Stimme in Person von Peter Müller scheint sich seit gestern dafür stark zu machen, dass überhaupt darüber nachgedacht wird.

Rettungspaket klingt schön populär. Hier kommt der Staat, der alles weiß und die Welt jetzt rettet. Und schon braucht sich keiner mehr Gedanken darüber zu machen, wie er seine Geschäfte absichert. Je grösser das Geschäft desto kleiner das Risiko. Und wenn ein Geschäft keine vernünftige Grundlage hat, werden Fördergelder beantragt. Das gehört mittlerweile schon zum guten Ton. Auch hier geht anscheinend Größe vor Wirtschaftlichkeit. Der Staat wird’s schon richten. Für die Fördergelder ist in Deutschland zum Teil die KfW zuständig. Wie diese Staatsbank mit Geld umgeht, haben wir vor kurzem gerade gesehen. Nehmen wir bei diesem Argument einfach mal die Hypothese an, dass die paar Peanuts, die in der Lehman’schen Insolvenzmasse versickert sind, nur die Spitze des Eisbergs bei der Arbeit der KfW sind oder waren. Die IKB gehörte ja auch mal dazu …

Wo sind denn die Ursachen des aktuellen Ungleichgewichts?

Ist es vielleicht die unkontrollierte Verschuldung von öffentlichen und privaten Haushalten? Wir leben über unsere Verhältnisse. Konsum geht über alles. Jeder 20jährige muss ein neues Auto haben, jeder Durchschnittsverdiener ein Haus bauen. Kleinkredite boomen. Noch vor zwei Wochen habe ich ein Angebot für einen „Easy Credit“ bekommen.

De Fischer un sin Fru lässt grüßen. Wie wäre es wenn alle mal etwas auf dem Teppich blieben? Etwas konservativer an die Realisierung von Wünschen herangingen?

Neulich wurden wir mit der Aussage überrascht, dass die öffentlichen Haushalte wohl nicht 2011 ausgeglichen sind. Wer hat diese Frechheit eigentlich geglaubt?

Vermutlich werden bei diesem Artikel auch wieder contextsensitive Anzeigen für Kleinkredite und so erscheinen. Ist ja egal, der Staat wird’s schon mit einem Rettungspaket richten, wenn wir unsere Schulden nicht bezahlen können. Da müssen sich die Banken auch nicht so viele Gedanken darüber zu machen, ob ihre Kredite eigentlich auch gesichert sind. Aber wer ist eigentlich der Staat? Ich übe lieber ein wenig Gartenbau und mache etwas Apfelsaft. Das ist zwar anstrengend, dafür verhunger ich nicht, wenn alles zusammenbrechen sollte.

Generation STRG+Z

Ich habe gerade festgestellt, dass ich zur Generation Google gehöre. Zumindest, wenn es darum geht, dass das Internet bei der Informationsbeschaffung nicht mehr aus dem Leben wegzudenken ist. Das trifft zu.

Warum muss es eigentlich immer ein Markenname sein? Wie wäre es mit Generation STRG + Z.

Sie fühlt sich für nichts verantwortlich, probiert jede Partydroge, vögelt ohne Gummi, zerstört die Umwelt und lässt den Staat für sich richten. STRG + Z ist immer möglich. Wird auch hier ganz anschaulich betrachtet.

Anders betrachtet könnte die Generation STRG + Z auf dem richtigen Weg sein. Geschulte Hobbyphilosophen unterstützen die These von Fügung und Schicksal. Wir Menschen überschätzen uns komplett, wenn wir glauben sollten, dass wir die Entwicklung des Lebens außerhalb der technologischen Grenzen bestimmen könnten.

Fazit: STRG + Z gibt es in allen Lebenslagen nur drücken wir die Knöpfe nicht selbst.

Willow Creek

Heute wurde ich gefragt, ob ich Willow Creek kenne. Es gibt wohl Leute, die sich Gedanken darüber machen, dass die hiesige evangelische Kirche von diesem amerikanischen „Religionsunternehmen“ unterwandert werde. Gerade zu Weihnachten steigt ja das Interesse an Religion spürbar an. Ich habe daher etwas recherchiert.

Was ist Willow Creek?

So wie ich die Selbstdarstellung von Willow Creek verstehe, berät Willow Creek die Gemeinden wie sie wieder volksnäher werden und eine breitere Bevölkerungssschicht für den Glauben an Jesus Christus bzw. die Institution Kirche (für mich zwei unabhängige Dinge) begeistern können.

Kristische Stimmen sind im Internet natürlich auch einige zu finden. Das wundert auch nicht bei einer so konservativen Angelegenheit wie der Kirche. Es handelt sich hier um Zitate, die ich ohne Überprufung der Quellen übernommen habe.

„[…] Religion muss so am Ende vom Umsatzzwang geleitete „Pop-Religion“ werden: Der Religionswissenschaftler Hubert Knoblauch summiert sorgenvoll: „Das Geheimnis, das die Welt zusammenhält, ist das Geld. Damit werden alle bisherigen substantiellen Theologie- oder Religions-Experten entwertet. An ihre Stelle treten nun Experten der Wissensvermittlung, Präsentation und Inszenierung“[16]. Nicht von ungefähr beschäftigt eine „Megakirche“ wie Willow Creek, repräsentativ für eine im Augenblick sehr erfolgreiche religionswirtschaftliche Mode, nur eine Handvoll in USA ausgebildeter Theologen, dafür das hundertfache von Psychologen, Betriebswirtschaftlern, Medienleuten, Sozialarbeitern usw..[…]“ Quelle

„[…]Kritik wird aber schon durch die Strukturen im Keim erstickt: Kaum einer der „Leiter“ im „Willow-Creek-System“ – auch auf der Kleingruppenebene – ist theologisch gebildet und zur Artikulation von Systemkritik überhaupt in der Lage: Zu fragil sind die Konzepte und viel zu willkürlich sind die Arbeitspläne und menschlichen Zuordnungen der Mitarbeiterschaft aufgestellt, als dass sie Anwendungs-Kritik vertragen könnten. Von rund 200 Beschäftigten bei Willow Creek sind nur eine Handvoll Theologen. Die anderen erhalten ihre Anweisungen und Checklisten, wie sie z.B. als „Hirte für eine Herde von sechs bis zehn Leuten“ was zu tun haben, um die Leute zum Reden zu bringen. Straff sind die Kleingruppenleiter in die Gesamtorganisation eingebunden. Für fünf Kleingruppenleiter ist jeweils noch einmal ein „Coach“ verantwortlich, dazu gibt es „Bereichsleiter für jeweils zehn Coaches.“ Der Aufwand hat seine interne Logik: Hier in den Kleingruppen wird schließlich auch das Geld für Willow Creek verdient, denn nur knapp zehn Prozent der Besucher spendet etwa den „Zehnten“. Der damit usurpierte Begriff von „Seelsorge“ hat mit pastoraler Schweigepflicht und geistlicher Hilfe nichts mehr zu tun: Hier geht es um so vieles, dass Zweckfreiheit nicht mehr erwartet werden kann.[…]“ Quelle

Meine persönliche Meinung ist, dass es nicht schaden kann, die Kirche und den Gottesdienst etwas lebendiger zu gestalten. Warum soll Gottesdienst kein Erlebnis sein und Spass bringen? Richtig, es darf auf keinen Fall alles zum Event werden. Aber eine Kirche ist nur dann sinnvoll, wenn sie Menschen anzieht. Man kann sicherlich in der Geschichte zurückblicken und ähnliche Epochen finden, wo die Kirchen leer waren. Vermutlich waren dies Zeiten, in denen es den Menschen gut ging. So wie uns zur Zeit, auch wenn wir auf sehr hohem Niveau jammern können.

Glaube hat für mich nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun. Die Kirche ist ein politisches Instrument. Gerade im Moment wird in der Weltpolitik (wieder mal) unter dem Stern der Kirchen und Religion dramatisch polarisiert. Es darf und sollte diskutiert werden, ob eine christliche Kirche polarisieren oder vermitteln soll. Wenn das mit Willow Creek möglich ist, habe ich nichts gegen die Beratung unserer Kirche vor Ort. Wenn Willow Creek mit dem erhobenen Zeigefinger kommt und Anleitungen zum richtigen Leben gibt, brauche ich ihn nicht. Im Gegenteil.

Soloing

Alles muss irgendwie heissen. Richtig. Aber warum muss anscheinend zunehmend mehr altes mit neuen Namen versehen werden. Neulich kam ich auf das Wort Subsistenzbauer, der imho wohl nicht viel anderes macht als ein Selbstversorger (ich lasse mich da gerne korrigieren). Heute hat Isi mich freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass man als freier Mensch, der unabhängig erwerbstätig ist als Soloist gelte. Ich denke da an Freiberufler, weiss jetzt aber, dass das ganz und garnicht das gleiche sein muss.

Ich bin bei der Recherche auf das Buch Soloing von Harriet Rubin. Aus einer Rezension: „Nach Rubins Definition sind Freiberufler noch immer nicht „richtig“ selbständig. Sie schließen sich Projekten an, suchen „sichere“ Kooperationspartner usw. Soloisten hingegen kommt es darauf ein, wirklich ihr eigenes „Ding“ zu entwickeln und vorzustellen.“

Das klingt doch schon mal recht sympathisch … Da ich gerade merke, dass bei mir im Xing-Profil als Status „Freiberufler“ steht, änder ich das gerade mal. Soloist gibt es bei Xing nicht als Status, da nehme ich dann doch lieber Unternehmer. Das passt zwar auch nicht so richtig, aber imhohin besser als Freiberufler nach der Definition oben. Naja, meine Probleme möchte ich haben … Jedenfalls danke für das neue Wort in meinem Sprachschatz …

G8 Gipfel Ostsee

Eigentlich wollte ich ja nur mal wieder bei Youtube nach dem Stichwort Ostsee suchen. Eigentlich nicht sehr verwunderlich, dass dort im Moment einiges zum G8 Gipfel in Heiligendam bei Kühlungsborn an der Ostsee zu finden ist.

Man kann sicherlich den G8 Gipfel kritisch betrachten und man soll auf jeden Fall dagegen demonstrieren dürfen, wenn man es denn möchte. Und wenn der Sprecher der Bundesanwaltschaft das hier wirlich so gesagt hat und es sich nicht um einen Fake handelt, ist das schon ein dickes Ding.

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Ich weiss nur nicht genau, welchen Schluss ich daraus ziehen soll? Werden wir wirklich zum Überwachungsstaat? Hat die Bundesanwaltschaft kein Geld für einen qualifizierten Pressesprecher? Ist es vielleicht das beste, bei einem gepflegten Essen im fantastischen Restaurant in der „Letzen Oase vor dem G8 Gipfel“ über den Untergang der Replublik nachzudenken oder vielleicht auf der anderen Seite der Ostsee auf einem Bauernhof der Nachtigall zu lauschen?

Subsistenzbauer

Was ist bitte ein Substistenzbauer? Fragte ich mich als ich das Wort gestern las. Jeder soll reden wie er oder sie möchte, aber warum müssen immer neue Wörter erfunden werden, die nicht durch den allgemeinen Sprachgebrauch oder die allgemeine Verwendung der Sprache eines Landes erklärt werden. Im internationalen Sprachgebrauch mag es sinnvoll sein, von der in einem Land im allgemeinen gesprochenen Sprache abzuweichen. Soweit meine ersten Gedanken.

Aber warum kann der Subsistenzbauer oder die Subsistenzbäuerin sich nicht einfach Selbstversorger nennen? Google danach gefragt scheint es so zu sein, dass ein Subsistenzbauer kein Selbstversorger ist, denn es gibt kein Ergebnis, wenn nach beiden Begrifen gleichzeitig gesucht wird. Es heisst natürlich nicht, dass das jetzt die Wahrheit ist nur weil Google nichts findet.

Der kleine Brockhaus schreibt angeblich (aus einer Diskussion des Vergleichs von freier Software zu Subsistenzwirtschaft):

Subsistenzwirtschaft: landwirtschaftliche Wirtschaftsform, die
ganz oder überwiegend für die Selbstversorgung produziert.

Und so ähnlich (vielleicht ein bisschen weiter) definiert auch ein einführender Text zur Subsistenz (via wikipedia) das Wort:
„[…] was Subsistenz eigentlich sein soll – im Grunde etwas ganz Einfaches: daß die Leute das machen, was sie tatsächlich im Alltag zum Leben brauchen.“

Und weiter unten:

Der Begriff Subsistenz (wörtlich etwa „Selbstunterhalt“, „Eigenarbeit“) wird verwendet, um vorindustrielle, „primitive“, „stagnierende“ oder „naturalwirtschaftliche“ Gesellschaften zu kennzeichnen. Heutige Subsistenz – etwa bei der landwirtschaftlich-gärtnerischen Produktion zur Selbstversorgung oder in der Hausarbeit – wird dementsprechend meist abwertend als „zurückgeblieben“ oder „unterentwickelt“ eingeordnet.

Also bleibe ich dabei: warum müssen Wörter verwendet werden, die sich nicht selbst erklären? Oder ist nur einfach mein Wortschatz zu klein?

Energiesparen Kredit

Einen Kredit für ökologisch sinnvolle Baumaßnahmen am privaten Haus gibt es jetzt von der Ethikbank. Das besondere laut der Quelle: der Kreditgeber verzichte auf einen Grundbucheintrag und entscheide in 30 Minuten, wenn die Bonität stimme.

Die genaue Definition des Verwendungszwecks.

Sehr interessant finde ich auch die Meinung von solifer zu Fördermitteln:

“ […] Fördermittel haben einen Nachteil: Wo Fördermittel ausliegen, kreisen die Geier – das sind Anbieter, die ohne Zugriff auf öffentliche Gelder nicht auf die Idee kämen, im Markt anzutreten. […]“. Noch einmal wieder schön von Oliver Baer auf den Punkt gebracht, warum wir weniger regulierenden Staat, mehr Unabhängigkeit und Selbstverantwortung brauchen.