Archiv der Kategorie: Internet

Softwarepatente

Wenn jemand eine bahnbrechende Entwicklung gemacht hat, soll diese geschützt sein. Das ist ganz klar und durch das nationale und internationale Patentrecht gewährleistet. Bei Softwarepatenten sieht das ganze etwas anders aus. Hier sollen zukünftig „Ideen geschützt werden können“. Ein Zitat: „Man patentiert nicht mehr eine bestimmte Mausefalle, sondern jedes „Mittel zum Ködern von Nagetieren“ oder Mittel zum Abfangen von Daten in einer simulierten Umgebung.“ So paradox es klingt: Es gibt wohl wirklich Bestrebungen, so etwas in der Art als europäisches Recht umzusetzen. Ein paar konkrete Beispiele gefällig?

Wie stark der Einfluss von Lobbyisten ist, die anscheinend mehr Geld mit dem Einfordern von Recht als mit wahrem Fortschritt verdienen, kann man sich denken. Solche Institutionen verlangsamen und verkomplizieren vieles. Aber gerade das Internet lebt von den Entwicklungen und der oftmals auch durch viel Idealismus getragenen Arbeit vieler kleiner Unternehmen und Individuen. Diese Kultur ist durch die Umsetzung der Softwarepatente ein Stück weit in Gefahr.

Aber sicherlich gibt es auch hier wie immer zwei Seiten zum Thema Softwarepatente. Mehr Informationen für eine Meinungsbildung zum Thema Softwarepatente gibt es hier und vielleicht hier oder auch hier oder hier.

Übrigens darf das Patentrecht nicht mit dem Urherrecht verwechselt werden, das keineswegs in Frage gestellt werden soll. Eine wohl mit entscheidende Frage bei der Meinungsbildung pro oder contra Softwarepatente ist wohl, ob für den Schutz einer persönlichen Leistung das Urherrecht nicht ausreicht?

Firefox und Thunderbird und Alternativen zu Microsoft

Get Firefox Oft hört man von Sicherheitslücken in Software von Microsoft. Weit verbreitet sind z.B. der Internet Explorer zum Browsen und Outlook unter anderem zum Lesen von email. Wenn man immer alle Sicherheitsupdates von Microsoft macht, sind die Sicherheitslücken wohl nicht so dramatisch. Aber wer macht das schon?Ich will ja auch nicht gesagt haben, dass Software von Microsoft nicht sicher wäre. ;)

Heute (6.12.2004) gefunden via notizen aus schleswig-holstein: Mit Firefox per Du

Wer dennoch einen anderen Browser verwenden möchte und Alternativen zu Outlook sucht, der ist mit den Mozilla-Produkten Firefox (Browser und RSS-Reader) und Thunderbird (email) m.E. ganz gut beraten. Firefox ist jetzt aus dem Beta-Status „erwacht“ und als Version 1.0 kostenlos erhältlich.

Wo wir schon mal bei Alternativen sind:

Ein freies und auch ganz ordentliches Office-Paket ist unter der Adresse http://www.openoffice.org/ erhältlich. Openoffice ist Staroffice entstanden, einem auch ehemals kostenlosen Office Paket von Hamburger Entwicklern. Die Rechte an Staroffice hat die Firma Sun gekauft, die Staroffice jetzt vertreibt. Staroffice scheint aber auch zu den Unterstützern von OpenOffice zu gehören.

Und zu guter letzt noch eine Alternative zum Betriebssystem Windows. Wer kennt nicht Linux? Linux steht allerdings unter dem nicht so ganz unberechtigten Verdacht, komplizierter in Anwendung und Installation als Windows zu sein. Das kommt daher, weil es bei Linux immer mehrere Möglichkeiten gibt, die das ganze kompliziert erscheinen lassen. Linux ist allerdings nicht gleich Linux. Wer nur einmal ausprobieren möchte, ob Linux überhautp für ihn / sie in Frage kommt, sollte sich einmal z.B. Koppix ansehen. Es handelt sich dabei um eine Linux-Distribution, die komplett von einer CD läuft. Also einfach vor dem Start des Rechners die Knoppix-CD einlegen und dann den Rechner starten. Hardware wird an sich problemlos erkannt und es muss nichts installiert werden. Das nimmt auch weniger erfahrenen Anwendern absolut jede Angst vor Linux. Eine gute Alternative für jeden, der beispielsweise Online-Banking und andere Sicherheitsrelevante Transaktionen im Internet lieber mit einem anderen Betriebssystem als Windows erledigen möchte. Knoppix ist kostenlos zum Download erhältlich.

Webdesign barrierefrei

Der Bau von barrierefreien Webseiten ist nicht unbedingt komplizierter. Man muss und sollte sich nur ein paar Gedanken machen. Beispielsweise darüber, wie blinde oder stark sehbehinderte Menschen das Internet nutzen. Ich glaube, wer eh schon darauf achtet, dass Suchmaschinen mit seinen Seiten klarkommen, der ist generell für Browserkompatibilität ganz gut gerüstet. Besser zumindest als jemand, der seine Seiten voller Grafiken, Frames oder Javascript stopft. Zu kompletter Barrierefreiheit gehört allerdings noch mehr. Testen Sie doch einmal Ihre Seiten, ob sie die Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllen.

Wer einmal hören möchte, wie übel die Suchergebnisliste bei suchmaschinenoptimierten Webseiten für einen blinden Menschen klingen muss, kann sich einmal die Suchergebnisse bei fastbot.de vorlesen lassen.

Weitere Informationen zum barrierefreien Webdesign oder auch hier als Antwort auf die Frage: Was ist eine barrierefreie Webseite?

Interessant ist vielleicht auch der Wettbewerb BIENE (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten)


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