Archiv der Kategorie: Internet

Preisunterschiede bei Google Adwords

„So war ein Klick auf „München“ Ende der vergangenen Woche bei Overture 50 Cent wert, „Hamburg“ nur 35 Cent. Für „Weihnachtsbaum“ wären derzeit 2 Euro pro Klick fällig.“ Quelle: ftd.de

via: Gastgewerbe Gedankensplitter

So grandios sind die Unterschiede bei der Anzeigenwerbung also. Ich hab auch schon davon gehört, dass bei Suche nach private Krankenversicherung ähnliche Beträge gezahlt werden. Dass da Geld verdient wird, wissen wir ja …

Wie sieht es aber beim Verkauf von Weihnachtsbäumen aus? Was muessen da nur für Margen drin sein, wenn z.B. der Anbieter von künstlichen Weihnachtsbäumen Eurogreens tatsächlich diese Preise zahlt. Der beworbene künstliche Weihnachtsbaum kostet 40 EURO im Verkauf. Wenn wir von einer geschätzten (realistischen?) Konversionsrate von 2% ausgehen, werden für 100 Klicks 200 EURO für Anzeigen gezahlt und 80 EURO umgesetzt. Hab ich mich verrechnet oder wo wird da das Geld verdient?

Auftragsblogger

Weblogs könnten für Unternehmen durchaus einen monetären Sinn haben. Seit es das Internet gibt, gilt immer mehr die Devise: Wenn Du verkaufen willst, sprich bloss nicht über’s Produkt. (sinngemäß und aus dem Kopf aus Gonzo Marketing von Chris Locke zitiert)

Das kann man mit einem Weblog leicht erreichen. Da bin ich auf keinen Fall der erste, der darüber spricht. Eine gute Ressource zum Thema Weblog ist auch dieser Artikel bei heise.

Aber wenn man Google traut, scheine ich der erste und einzige Mensch zu sein, der für seinen Weblog-Service das Wort Auftragsblogger verwendet.

Auftragsblogger Suche bei Google

Und Lohnblogger gibt es auch noch nicht. Ist doch immer wieder schön, wenn man neue Wörter entwickelt. Schade, dass da dann keiner nach suchen wird. ;)

Werbeemail mit Zustimmung

Man darf Werbeemails nur dann verschicken, wenn man eine ausdrückliche Zustimmung des Empfängers hat. So ist es grob gesagt und auch kein Geheimnis. Wie ich heute im Urteils-Abo-Onlinerecht lesen durfte, habe das Landgericht Berlin im Juli 2004 entschieden, dass eine Werbeemail dann unzulässig sei, wenn die ausdrückliche Zustimmung zwar vorliegt aber schon etwas älter ist. In diesem Fall war die Zustimmung wohl zwei Jahre alt. Bitte nicht als Rechtsberatung verstehen, ich gebe hier nur das weiter, was im Newsletter der Anwaltskanzlei Theis & Heukrodt-Bauer.

Meine persönliche Meinung ist ohnehin, dass Emailwerbung nicht viel Sinn macht, weil durch den ganzen Spam die Entf-Taste immer schneller ins Blickfeld des Empfängers von Werbe-e-müll rückt. Also reine email-Werbung nervt im allgemeinen, aber den Werbetreibenden ist das u.U. natürlich egal. Es kostet nahezu nichts eine email oder auch tausende zu versenden. Einen Ansatz über die Responseraten auf Emailwerbung gibt es hier bei ecin.de

Eine weitere interessante Meldung in diesem Newsletter war, dass das Landgericht Frankfurt im Gutschein eines Buchhändlers einen Verstoss gegen die Buchpreisbindung gesehen habe.

Die Sprache des Kunden?

Was nicht nur die Gesellschaft für deutsche Sprache freuen wird: Es könnte auch im Branding wieder trendy werden, deutsche Slogans zu producen. Ein paar Examples gibt’s beim Werbeblogger. ;)

Ob das auch ein bisschen vom Suchmaschinenmarketing kommt? Wer hier in den letzten Jahren erfolgreich sein wollte, musste darauf achten, dass seine Sprache mit der des Kunden übereinstimmt. Die klassiche Marketingsprache sah ja eigentlich immer eher so aus, als müsse man unbedingt das Gegenteil umsetzen, um cool zu sein.

Neue Auswertungsmöglichkeiten bei Adsense

Bisher war die Auswertung der einzelnen Seiten, auf denen Anzeigen eingeblendet werden, etwas umständlich. Ab sofort muss für eine Erfolgskontrolle der Code einer Seite nicht mehr aktualisiert werden. Man kann dann wohl auch ganz konkret sehen, welche Seite welche Umsätze gemacht hat. Hört sich soweit ganz gut an und was die nutzerfreundliche Umsetzung angeht, habe ich bei Google absolut keine Sorgen. :)

Klage gegen Adsense-Betrüger

Offensichtlich gibt es die ersten gerichtlichen Schritte gegen Betrüger, die versuchen, das Anzeigenprogramm von Google durch gezieltes Klicken auf Anzeigen auf eigenen Seiten zu betrügen. via: http://www.abakus-internet-marketing.de/seoblog/

Man hat ja schon öfter von Leuten gehört, die vermutlich deshalb aus dem Adsense-Programm rausgeflogen sind. Völlig zu recht, wie ich meine.

Wer viele Besucher auf seinen Seiten hat, kann mit dem Einblenden von Anzeigen ein beträchtliches Geschäft machen. Kontextrelevante Anzeigen werden wesentlich mehr akzeptiert (geklickt) als Banner oder nervige PopUps. Das macht das Geschäft ehrlich und es ist nur zu unterstützen, dass konsequent gegen mutmaßliche Betrüger vorgegangen wird.

Wie Betrüger vorgehen könnten, wird hier erläutert.

Marketingtipp: Kuriose Auktionen bei ebay

Wer hat nicht schon von unglaublichen oder zumindest lustigen Sachen gehört, die bei ebay verkauft werden sollen. Wer wirklich eine gute Idee hat, dem ist kostenlose Aufmerksamkeit durch Weblogs etc. und häufig auch durch klassische Medien garantiert. Ein Gebot bei ebay kostet schliesslich nur ein paar Euro. Einen Versuch ist es wert. Allzulange wird das nicht mehr funktionieren …

Wer mal Zeit hat … hier gibt es eine Liste: kuriose Auktionen

via: Gastronomie Gedankensplitter

Populäre Wörter / Wort des Tages / Wortschatz

Gerade im Internet ist die Sprache entscheidend, die von der Zielgruppe gesprochen wird. Die Uni Leipzig ermittelt aus „verschiedenen Newsdiensten und Tageszeitungen“ das Wort des Tages. „Die Aktualität eines Begriffs ergibt sich aus seiner Häufigkeit heute, verglichen mit seiner durchschnittlichen Häufigkeit über längere Zeit hinweg.“ Mehr ist leider über die verwendeten Quallen nicht zu erfahren. Langenscheidt liefert passend dazu die englische Übersetzung.

Bei Overture, dem letztes Jahr zugekauften Anzeigenteil von Yahoo!, kann man mit dem Search Term Suggestion Tool die Häufigkeit der Verwendung von Suchwörtern recherchieren. Die Quelle wird vermutlich Yahoo! sein. Es ist aber die Frage wie zuverlässig die Zahlen sind, denn nach „Urlaub“ wurde im Oktober 2004 angeblich nur 2610 Mal gesucht. Das erscheint etwas wenig, wenn man davon ausgeht, dass bei Yahoo vermutlich mehrere Millionen Suchanfragen getätigt werden. Es kann natürlich auch sein (klingt wahrscheinlich), dass es sich hier nicht um absolute Zahlen handelt.

Ein ähnliches Tool gibt es auch von espotting. Hier heisst das Ding Keyword-Generator und gibt die Anzahl der Suchanfragen in den letzten 30 Tagen an.

Von Google gibt es leider nur Google Zeitgeist. Ist aber auch ganz interessant.

Und dann gibt es noch dieverse Keyword Datenbanken, die aber ale gemeinsam haben, dass sie ohne die Suchergebnisse von Google auskommen müssen. Wer es nicht weiss: Google hat (noch) einen absolut markbeherrschenden Marktanteil und mit den Suchanfragen ein Trendbarometer von unschätzbarem Wert.

Finanzierung von RSS-Feeds

Für RSS-Feeds rückt auch langsam eine Finanzierungsmöglichkeit an. Overture, der Anzeigenteil des Yahoo-Konzerns, testet die Anzeigenschaltung in RSS-Feeds. Google hat mit seinem Programm Adsense zur Zeit noch nichts dergleichen zu bieten. Adsense hat gerade für kleinere Projekte die besseren Voraussetzungen, weil die Zugangsbarrieren wesentlich kleiner sind als bei Overture. In RSS-Feeds liegt noch ziemlich viel Potential, seien wir weiter gespannt. Von Adsense in email hingegen hat man lange nichts gehört.

http://nico.blogg.de/eintrag.php?id=956
http://battellemedia.com/archives/001045.php
http://www.golem.de/0411/34780.html