Archiv für das Jahr: 2005

Wording Studie

Welche Begriffe nutzt man am besten für einen Link zur „Startseite“, „Warenkorb“, „Login“, „Suche“ etc.?

Die verwendeten Wörter von mir entsprechen gemäss der aktuellen Wording Studie von eresult auch dem Wunsch der Online-Nutzer.

Um zu dieser Aussage zu kommen, wurde auch die Interneterfahrung der Teilnehmer erhoben. Ich konnte in der Kurzfassung allerdings nichts darüber finden, wie die Interneterfahrung in die statistische Auswertung eingegangen ist. (?) Wie auch immer: die Wording Studie ist ganz aufschlussreich und in der Kurzfassung mit ausgewählten Ergebnissen kostenlos.

Bundesinstitut für Berufsbildung. Spam

Hat das Bundesinstitut für Berufsbildung einen Spammer beauftragt, um Teilnehmer für eine „Umfrage zum IT-Weiterbildungssystem“ zu werben?

Ich bin mir nicht sicher, aber das könnte sein, denn ich habe heute eine entsprechende email erhalten. Und die Adressen habe ich vor ein paar Jahren mal verwendet, um Stellenanzeigen zu schalten. Aber soweit ich mich erinnere, nicht für die Kommunikation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung.

Auf meine telefonische Nachfrage nach der Herkunft meiner Adresse erhielt ich die sinngemässe Antwort: „Wir haben da jemanden beauftragt …“ Bin mal gespannt, ob das mit dem versprochenen Rückruf klappt.

Update: Ja, das hat geklappt. :) Herr Vock von conlogos hat mich angerufen und sehr verständnisvoll darüber informiert, dass die Adressen aus öffentlich zugänglichen Bereichen von Webangeboten kommen. Beispielsweise von Studenteninitiativen wie bonding. Und da war die Lösung: Bei Bonding habe ich vor Jahren die angeschriebenen Adressen eingesetzt, um, in meiner Zeit als Personalberater, Leute für Softwarefirmen zu rekrutieren. Herr Vock meinte auch, dass man sicher darüber streiten könnte, ob das jetzt Spam sei, Spam aber doch eher in den kommerziellen Bereich gehöre. Ich wollte aber nicht lange diskutieren, weil ich die Tatsache, dass er überhaupt angerufen hat, äusserst erfreulich fand.

CallABike geknackt

Herrlich zu sehen, wie Sicherheitslücken in Computersystemen aufgedeckt werden. Der CCC (Chaos Computer Club) hat anonym Informationen von jemandem bekommen, der ein ein CallABike (Ihr wisst schon: die Mieträder der Deutschen Bahn) geknackt und die Technik eingehend untersucht hat. Das ist schon etwas länger her, kein Wunder, denn CallABike gibt es ja auch schon länger. Das Fazit (hab ich unten mal zitiert) liest sich schon gut, der ganze Text zum CallABike / HackABike ist auch nicht nur für Hacker (bin ich auch nicht) interessant:

Abschließend ist festzustellen, dass das technische Design des CallABike in unseren Augen sehr gut ist. Jedes CallABike hat vermutlich einen eigenen 1024 Bit Key, der benötigt wird, um die Abgabe- und Ausleihcodes berechnen zu können. Dazu muss vermutlich das CallABike geöffnet und ausgelesen werden. Es wurde nur versäumt, die Lockbits zu setzen, um die Firmware vor dem Auslesen zu schützen. Unsere Attacke ist von den verbrauchten Mannstunden wohl mehr Wert als ein paar Dutzend CallABikes.

(Danke für den Hinweis an Eddy Makrele.)

Familienferien in Deutschland

Irgendwie hab ich noch nie was grosses mitbekommen von den touristischen Themen der DZT. Gehört hab ich das Thema immer irgendwo, aber ausser dem? Ob nun als Anbieter von Fahrradreisen im Jahr der Fahrradreise (irgendwann Anfang des Jahrtausends) oder in den Jahren danach. Ich glaub, da war Gesundheit auch noch irgendwann mal dran.

Ok, liegt sicher an mir selbst, wenn ich nichts davon mitbekomme und vielleicht daran, dass die DZT eher für das Auslandsmarketing zuständig ist. Wobei das doch irgendwie jedenfalls formal geändert wurde, aber wer steigt da schon durch?

Jedenfalls: Um vorzubeugen, dass das touristische Thema der DZT auch 2005 wieder an mir vorbeigeht, weise ich vor allem mich selbst darauf hin, dass dieses Jahr das Jahr der Familienferien in Deutschland ist. Suchen wir doch schon mal Familienferien bei Google und sehen, was wir finden. ;)

Föhr in der Ostsee und andere Neuschöpfungen

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, völlig anders zu denken, wenn man von Neukunden in Suchmaschinen gut gefunden werden möchte.

Heute kam einer ins Ostsee-Forum, der „Ferienpark Ostsee Föhr“ bei Google gesucht hat.

Und wenn ich hier schriebe, wie viele Schreibweisen es für Weissenhäuser Strand gibt? Oder Grömitz, oder Ferienwohnung. Wer hätte gedacht, dass einmal eine Zeit kommt, in der Menschen mit Rechtschreibeschwächen als Texter wertvoll werden könnten?

Definition Bank

Eine Definition ist oft eine schöne Sache. Zum Beispiel diese Definition von Bank:

“Eine Bank ist ein Ort, an dem man Geld bekommt, wenn man nachweist, daß man es nicht braucht.”

Da kann sicher der eine oder andere Handwerker gerade im Moment ein Lied von singen …

Diese Definition von Bank stammt von Horst Kruse als Präsident der Handwerkskammer Lübeck.

via: Notizen aus Schleswig-Holstein

Und tatsächlich scheint diese Definition auf den Urheber Hort Kruse zurückzugehen, denn bei Google ist sonst nichts weiter zu finden. Nur sind sich die Zeitungen nicht so ganz einig, wie denn der genaue Wortlauf der Definitin lautet. Die Lübecker Nachrichten schreiben Herrn Kruse die folgende Aussage zu
„Da scheint sich der böse Satz zu bestätigen, dass eine Bank ein Ort ist, an dem man Geld geliehen bekommt, wenn man nachweisen kann, dass man es nicht braucht.“

Wollen wir mal kein Haare spalten … :)

Kommt Zeit kommt Google …

Einige versuchen, mit intensivem Linktauschen und sonstwas, bei Google ganz nach oben zu kommen. Daran hab ich mich noch nie so richtig beteiligt, weil ich glaube, dass der Schuss langfristig nach hinten losgeht. Linktauschen ist eben ein Manipulationsversuch und sonst nichts. Und das wollen alle Suchmaschinen natürlicherweise nicht so gerne.

Um so schöner, dass mein Projekt meeresbrise.de jetzt bei Google und der Suche „Ferienwohnung“ auf der ersten Seite steht. :) Irgendwie ist das alles nicht so wichtig, weil meine Zielgruppe nach Ferienwohnung Ostsee sucht und da steht meeresbrise.de ohnehin schon seit ein paar Jahren da, wo sie hingehört. Aber dem Ego tut es doch ganz gut. ;)

Bauernhofurlaub boomt

Fuer uns Eingeweihte ist es ja nichts neues: Bauernhofurlaub boomt.

Jetzt hat sich auch der Tourismusausschuss des Bundestages damit beschäftigt:

Urlaub auf deutschen Bauernhöfen boomt

Urlaub auf dem Bauernhof in Deutschland wird immer beliebter. Das stellt der Tourismusausschuss des Bundestags fest. Laut dem Ausschussvorsitzenden Ernst Hinsken (CDU/CSU) gibt es rund 25.000 Höfe in Deutschland, die 2004 3,3 Mill. Urlauber beherbergten. Insgesamt ergebe sich aus dem Landtourismus ein Einkommenseffekt von 65 Mrd. Euro.

Ernst Burgbacher (FDP) zeichnete unter dem Motto „Per Internet ins Bauernbett“ das Bild vom Landwirt als Unternehmer, der das Internet zu nutzen weiß. Nebeneffekt: So bringe man auch Kinder dazu, Urlaub in Deutschland zu machen.

Quelle: FVW. Danke für den Hinweis an Roland de Lion

Und wer jetzt den Slogan von Herrn Burgbacher besonders kreativ findet, dem sei mitgeteilt, dass dieser u.a. schon seit einigen Jahren vom Landesverband der bäuerlichen Vermieter in Kärnten verwendet wird. ;)

Aol und die Zuverlässigkeit

Bei einem Kunden hatten wir die Konstellation Formular -> Formmailer an Adresse bei domainfactory -> Forwarder an AOL-Adresse.

Dabei sind regelmässig Emails verloren gegangen. Bei AOL kennt man es ja, dass vermutlich durch irgendwelche Proxy-Aktionen Aktualisierungen von Seiten erst später beim User erscheinen. Das hat mir schon den einen oder anderen verwirrten Kunden (AOL-User) eingebracht, die mir nicht glauben wollten, dass ich Aktualisierungen auf ihren Seiten vorgenommen habe. Jetzt stellt sich die Frage, wo die Fehlerquelle bei den verschwundenen Emails im oben beschriebenen Vorgang liegt? Es gibt da ja mehrere Möglichkeiten …