22 Hotelvorhaben – je 11 Projekte an Nord- und Ostsee sollten durch die Fülle von Bewerbern die viele hundert Millionen Euro mitbringen wollen realisiert werden.
via: Notizen aus Schleswig-Holstein
Torsten fragt sich in seinem Blog, ob genug Nachfrage nach hochpreisigen Zimmern an der Nord- und Ostsee besteht.
Es könnte sein, dass diese Frage bei den Entscheidungen nachrangig ist. Diesem Szenario folgend wäre es möglich, dass durch grosse Investitionen (und die damit verbundenen Arbeitsplätze) das Prestige der beteiligten Politiker steigt. Die Investoren verlassen sich bei Großprojekten möglicherweise auf die (finanzielle) Unterstützung der Regierung und der Kommunen (Grundstücksgeschenke). Wenn das so ist, wird eine Investition schnell mal interessant. Wenn die Rendite dann schrumpft (oder die z.B. 20jährige Betriebsgarantie als Hotelbetrieb ausläuft), werden die Objekte als Eigentumswohnungen verkauft. 70er Jahre lassen grüssen … Das ganze ist nur ein Szenario, das mir als Kaufmann möglich erscheint, wenn die Investition in touristische Großprojekte nicht von sich aus lukrativ sein sollte (dazu fehlt mir die entsprechende Erfahrung).