{"id":356,"date":"2007-04-24T10:24:45","date_gmt":"2007-04-24T08:24:45","guid":{"rendered":"http:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/subsistenzbauer-2007-04-24"},"modified":"2007-04-24T10:25:28","modified_gmt":"2007-04-24T08:25:28","slug":"subsistenzbauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/subsistenzbauer\/2007\/04\/24\/","title":{"rendered":"Subsistenzbauer"},"content":{"rendered":"<p>Was ist bitte ein Substistenzbauer? Fragte ich mich als ich das Wort gestern las. Jeder soll reden wie er oder sie m&#246;chte, aber warum m&#252;ssen immer neue W&#246;rter erfunden werden, die nicht durch den allgemeinen Sprachgebrauch oder die allgemeine Verwendung der Sprache eines Landes erkl&#228;rt werden. Im internationalen Sprachgebrauch mag es sinnvoll sein, von der in einem Land im allgemeinen gesprochenen Sprache abzuweichen. Soweit meine ersten Gedanken.<\/p>\n<p>Aber warum kann der Subsistenzbauer oder die Subsistenzb&#228;uerin sich nicht einfach Selbstversorger nennen? Google danach gefragt scheint es so zu sein, dass ein Subsistenzbauer kein Selbstversorger ist, denn es gibt kein Ergebnis, wenn nach <a href=\"http:\/\/www.google.de\/search?q=subsistenzbauer+selbstversorger\">beiden Begrifen gleichzeitig gesucht wird<\/a>. Es heisst nat&#252;rlich nicht, dass das jetzt die Wahrheit ist nur weil Google nichts findet.<\/p>\n<p>Der kleine Brockhaus schreibt <a href=\"http:\/\/www.oekonux.de\/liste\/archive\/msg01214.html\">angeblich<\/a> (aus einer Diskussion des Vergleichs von freier Software zu Subsistenzwirtschaft):<\/p>\n<blockquote><p>Subsistenzwirtschaft: landwirtschaftliche Wirtschaftsform, die<br \/>\nganz oder &#252;berwiegend f&#252;r die Selbstversorgung produziert.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und so &#228;hnlich (vielleicht ein bisschen weiter) definiert auch ein <a href=\"http:\/\/www.grueneliga-berlin.de\/rabe_ralf\/serien\/unwirtschaftlich_1.html\">einf&#252;hrender Text zur Subsistenz<\/a> (via <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subsistenzwirtschaft\">wikipedia<\/a>) das Wort:<br \/>\n&#8222;[&#8230;] was Subsistenz eigentlich sein soll &#8211; im Grunde etwas ganz Einfaches: da&#223; die Leute das machen, was sie tats&#228;chlich im Alltag zum Leben brauchen.&#8220;<\/p>\n<p>Und weiter unten:<\/p>\n<blockquote><p>Der Begriff Subsistenz (w&#246;rtlich etwa &#8222;Selbstunterhalt&#8220;, &#8222;Eigenarbeit&#8220;) wird verwendet, um vorindustrielle, &#8222;primitive&#8220;, &#8222;stagnierende&#8220; oder &#8222;naturalwirtschaftliche&#8220; Gesellschaften zu kennzeichnen. Heutige Subsistenz &#8211; etwa bei der landwirtschaftlich-g&#228;rtnerischen Produktion zur Selbstversorgung oder in der Hausarbeit &#8211; wird dementsprechend meist abwertend als &#8222;zur&#252;ckgeblieben&#8220; oder &#8222;unterentwickelt&#8220; eingeordnet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Also bleibe ich dabei: warum m&#252;ssen W&#246;rter verwendet werden, die sich nicht selbst erkl&#228;ren? Oder ist nur einfach mein Wortschatz zu klein?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist bitte ein Substistenzbauer? Fragte ich mich als ich das Wort gestern las. Jeder soll reden wie er oder sie m&#246;chte, aber warum m&#252;ssen immer neue W&#246;rter erfunden werden, die nicht durch den allgemeinen Sprachgebrauch oder die allgemeine Verwendung der Sprache eines Landes erkl&#228;rt werden. Im internationalen Sprachgebrauch mag es sinnvoll sein, von der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-356","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unabhaengigkeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=356"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}