{"id":2034,"date":"2018-02-08T16:32:53","date_gmt":"2018-02-08T14:32:53","guid":{"rendered":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/?p=2034"},"modified":"2018-02-08T20:00:18","modified_gmt":"2018-02-08T18:00:18","slug":"meldeschein-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/meldeschein-online\/2018\/02\/08\/","title":{"rendered":"Meldeschein Online"},"content":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren stellt der Kurbetrieb Dahme den Vermietern eine Software zur Verf&#252;gung, mit der sie ihre G&#228;ste direkt ohne ein handschriftliches Formular erfassen k&#246;nnen. Dahme war vermutlich einer der ersten Orte an der holsteinischen Ostsee, die das umgesetzt haben. Gl&#252;ckwunsch zu diesen Entscheidungen in der Vergangenheit!<a href=\"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns-450x430.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"430\" class=\"alignright size-large wp-image-2036\" srcset=\"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns-450x430.jpg 450w, https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns-300x287.jpg 300w, https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns-768x734.jpg 768w, https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns-624x597.jpg 624w, https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/denkt-politik-an-uns.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Dahme werden nach Angaben des Kurbetriebs fast 80% aller Meldescheine durch die Vermieter erfasst. Das ist ein sehr hoher Anteil und deutet auf sehr engagierte Vermieter im Ort hin. Ich vermute auch hier, dass Dahme in dieser Hinsicht den Vergleich mit den Nachbarorten nicht scheuen muss.<\/p>\n<h2>Software soll Kosten sparen<\/h2>\n<p>Die Entlastung von Arbeit durch die Vermieter d&#252;rfte dem <strong>Kurbetrieb<\/strong> in Summe eine Menge <strong>Kosten sparen<\/strong>. Diese eingesparten Kosten k&#246;nnen, sofern sie nicht wirklich gespart werden, zumindest an &#8222;sinnvollerer Stelle verwendet werden&#8220;.<\/p>\n<p>Es ist leicht vorstellbar, dass das Abtippen von h&#228;ndisch ausgef&#252;llten Meldescheinen eine 1. fehleranf&#228;llige und 2. unangenehme Aufgabe ist. Diese unangenehme Aufgabe &#252;bernehmen in Dahme zu 80% die Vermieter, Vermittler und Campingplatzbetreiber f&#252;r den Kurbetrieb. Auch wenn die <strong>Kosten<\/strong> dem Kurbetrieb erspart bleiben, <strong>fallen<\/strong> sie <strong>trotzdem an<\/strong>. Das Ziel jeder Verwaltung sollte sein, Kosten einzusparen, egal an welcher Stelle der Leistungskette sie entstehen.<\/p>\n<p>Den &#8222;Vermietern&#8220; wurde in den letzten Jahren eine kleine Anerkennung daf&#252;r gezahlt, dass sie dem Kurbetrieb Kosten gespart haben. Bei einer angenommenen Aufenthaltsdauer von 5 N&#228;chten werden diese 3% Verg&#252;tung bei einer angenommenen durchschnittlichen Abgabe von 2,50 EURO pro Tag und erwachsener Person &#252;ber das komplette Jahr betrachtet etwa<\/p>\n<p><code>2 Personen x 5 N&#228;chte x 2,50 EURO x 3% = 0,75 EURO pro Meldeschein<\/code><\/p>\n<p>ergeben haben. Das als &#8222;Provision&#8220; zu bezeichnen, halte ich f&#252;r etwas &#252;bertrieben.<\/p>\n<h2>Den n&#228;chsten Schritt machen, liebe Verwaltung!<\/h2>\n<p>Der Schritt zum &#8222;Online-Meldeschein&#8220; war eine gute Ma&#223;nahme. Der Software-Hersteller AVS spricht davon, dass &#8222;<a href=\"https:\/\/www.avs.de\/leistungen\/touristik\/meldeschein.htm\">Meldescheine und G&#228;stekarten in der Gegenwart angekommen<\/a>&#8220; sind. Aber was kommt in der <strong>Zukunft<\/strong>?<\/p>\n<p>Was spricht dagegen nicht nur die Kurverwaltung sondern auch die <strong>Gastgeber<\/strong> durch den Einsatz von Software <strong>zu entlasten<\/strong>?<\/p>\n<ul>\n<li>Szenario: Erfassung der Daten durch den Gast<\/li>\n<p>Der Gast kann sich im <strong>Online-Shop<\/strong> des Kurbetriebs eine <strong>OstseeCard kaufen<\/strong>. Der Vermieter muss jetzt nur noch laut <a href=\"https:\/\/www.groemitz.eu\/fileadmin\/Dateien\/Verwaltungsgemeinschaft\/Bu__rgerservice\/Satzungen\/Dahme\/Kurabgabe-Satzung_ab_01-2017.pdf\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Satzung<\/a> sicherstellen, dass der Gast eine OstseeCard hat. Wenn der Gast noch keine hat, kann der Vermieter dem Gast eine OstseeCard ausstellen und diesem ggf. die Kosten ( 75 cent &#8230; ;) ) daf&#252;r in Rechnung stellen. Schuldner der Kurabgabe ist laut Satzung der Gast.\n<\/ul>\n<p>Die satzungsgem&#228;&#223;e Zuordnung zum Vermieter k&#246;nnte &#252;ber einen Schl&#252;ssel erfolgen, den der Gastgeber seinem Gast vorher mitteilt.<\/p>\n<p>Die Verifizierung k&#246;nnte &#252;ber einen Barcode \/ QR-Code erfolgen. Vorgedruckte Formulare sind nicht n&#246;tig. Auch diese verursachen nur Kosten (Arbeit = Kosten), ohne erkennbaren Mehrwert. F&#252;r die Verifizierung sind auch keine extra Ger&#228;te notwendig. Eine Smartphone-App sollte ausreichen, um die G&#252;ltigkeit eines Barcodes zu &#252;berpr&#252;fen. Es m&#252;ssen daf&#252;r keine pers&#246;nlichen Daten &#252;bertragen werden. Und da wir jetzt am Strand ein funktionierendes Highspeed-WLAN haben, brauchen auch die Strandschaffner kein Datenvolumen f&#252;r das Mobilnetz.<\/p>\n<p>Bei der Bahn klappt das mit der Selbstbedienung schon seit 20 Jahren. Jedes Kino, Theater, Museum hat einen Online-Shop f&#252;r Eintrittskarten. Warum soll das mit der Kurabgabe nicht auch &#252;ber diesen Weg funktionieren?<\/p>\n<p>Habe ich etwas wichtiges vergessen in meiner Argumentation? Dann lassen Sie uns dr&#252;ber sprechen.<\/p>\n<p>PS. Eine Exportm&#246;glichkeit f&#252;r die Fremdenverkehrsstatistik w&#228;re auch nicht schlecht. Die Daten aus den Meldescheinen sollten das hergeben. Das w&#228;re eine deutlich kleinere Aufgabe f&#252;r die Softwarehersteller und auch eine deutliche Entlastung f&#252;r die Vermieter.<\/p>\n<p>PPS. Bei der Gelegenheit noch einmal gefragt: warum haben die Strandkorbvermieter in der <a href=\"https:\/\/www.groemitz.eu\/fileadmin\/Dateien\/Verwaltungsgemeinschaft\/Bu__rgerservice\/Satzungen\/Dahme\/Kurabgabe-Satzung_ab_01-2017.pdf\">Satzung<\/a> noch immer nicht die gleiche Verantwortung wie die Unterkunftsgeber?<\/p>\n<p><em>? 10 Pflichten und Haftung der Unterkunftsgeber<\/em> versus <em>(4) Tagesg&#228;ste, die Kureinrichtungen in Anspruch nehmen wollen, haben die Kurabgabe vorher bei den Annahmestellen oder den Strandkorbvermietern zu entrichten.<\/em><\/p>\n<p>PPPS. Den ersten Text zur Online-Erfassung des Meldescheins zur Kurabgabe habe ich am <a href=\"https:\/\/gutes-von-morgen.de\/blog\/ostseecard\/2005\/08\/24\/\">24. August 2005 gepostet<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren stellt der Kurbetrieb Dahme den Vermietern eine Software zur Verf&#252;gung, mit der sie ihre G&#228;ste direkt ohne ein handschriftliches Formular erfassen k&#246;nnen. Dahme war vermutlich einer der ersten Orte an der holsteinischen Ostsee, die das umgesetzt haben. Gl&#252;ckwunsch zu diesen Entscheidungen in der Vergangenheit! 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