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Archiv für sonstwas

Der Kampf ums Paradies in Lübeck

11. Mrz. 2011  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Rio Reiser: Der Kampf ums Paradies läuft in den Lübecker Kammerspielen seit 2009. Das erste Mal wurde die Story 2001 im Kreuzberger BKA auf die Bühne gebracht.

Ein herrliches Stück Theater: politische Dokumentation mit biografischem Einfluss eines großen Musikers und Rocktheater vom Feinstern. Die Inszenierung in Lübeck wird grandios ausschließlich mit Stammpersonal des Theaters umgesetzt. Bei der Stimme von Andreas Hutzel denkt man, dass der originale Rio Reiser auf der Bühne steht. Und auch der Rest der Besetzung ist erstklassig bis auf eine Rolle, die in meinen Augen überflüssig ist. Vielleicht wäre die Story auch schon zur Pause nach etwa zwei Stunden komplett erzählt gewesen. Andererseits wäre dann das grandiose Finale ausgefallen.

Wie auch immer: es lohnt sich nach Lübeck zu fahren, wenn man sich entweder für die Musik oder die Biografie Rio Reisers interessiert oder ein gutes Rocktheater sehen möchte oder einen möglicherweise weiteren Teil der Zerrissenheit der linksextremen Szene in den 1970er Jahren vor Augen haben möchte. Ich würde nochmal hingehen!

Kartenvorverkauf und mehr Informationen zum Stück

PST in Thunderbird importieren

5. Mrz. 2011  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Es gibt offensichtlich immer noch Menschen, die Outlook benutzen. Spätestens beim Umstieg auf Linux hat es sich dann erledigt damit.

Heute stand ich vor der Aufgabe die Mails aus Outlook in ein lesbares Format für Thunderbird zu konvertieren. Die Windows-Installation war schon platt gemacht. Nur die outlook.pst mit den emails war gesichert.

Es gibt ein Thunderbird PST Import plugin, das war mir etwas suspekt, weil es kein offizielles Plugin ist. Nach längerem Suchen bin ich dann auf die eigentlich sehr einfache Lösung gestossen:

Unter Ubuntu gibt es eine Anwendung mit dem Namen “readpst”. Diese einfach über das Software-Center installieren. Dann ein Terminal-Fenster öffnen, in das Verzeichnis mit der outlook.pst wechseln und in der Kommandozeile eingeben:

readpst -w outlook.pst

Nun wird die .pst in eine mbox-Datei konvertiert. Diese in das Arbeitsverzeichnis von Thunderbird (siehe Bearbeiten->Kontoeinstellungen->Lokale Ordner) kopieren und schon können die emails aus Outlook mit Thunderbird bearbeitet werden.

Richtiges Zitieren

18. Feb. 2011  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Endlich kommt mein Lieblingsthema “richtiges Zitieren” mal in die Öffentlichkeit. Beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten (in Deutschland) gehört das Zitieren dazu wie der Toner zum Drucker. Bei der wissenschaftlichen Arbeit kann es darum gehen, verschiedene Quellen miteinander zu vergleichen. Das ist das Niveau einer Diplomarbeit, bei der ggf. ein paar einfache Experimente in der Regel unspektakuläre neue Erkenntnisse liefern aber die Auswertung von anderen Quellen im Vordergrund steht. Eine Dissertation / Doktorarbeit sollte darüber hinaus neue Erkenntnisse liefern. Deshalb ist der Titel Dr. auch höherwertig als Dipl. oder M.A. oder B.A.

Richtiges Zitieren ist aber nicht nur in der Wissenschaft sinnvoll, fair und regelkonform. Ein Teil der Vorschriften für richtiges Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten gelten auch im Internet. Geistiges Eigentum ist in Deutschland durch das Urhebergesetz geschützt. Der Urheber kann bestimmen, was mit seinem Werk (z.B. Text, Foto, Film) passieren darf. Was viele bei der Einfachheit von copy and paste vergessen (oder nicht wissen): wenn der Urheber sich nicht äußert, ist sein Werk geschützt und darf nicht weiterverarbeitet / kopiert / an anderer Stelle veröffentlicht werden. Die Zulässigkeit von Zitaten in bestimten Fällen und unter bestimmten Voraussetzungen ist im Urhebergesetz §51 geregelt.

Auch im Urheberrecht geregelt ist die Mögilchkeit anderen Nutzungsrechte für ein Werk einzuräumen. In der Praxis wird das mit Lizenzen gemacht. Für die (freie) Weitergabe, Vervielfältigung oder Bearbeitung eines Werkes durch andere sind zum Beispiel Creative-Commons-Linzenzen geeignet. Da kann es zum Beispiel um das freie Weiterentwickeln eines Werkes (wie Text oder Software) gehen, wobei die Urheber der einzelnen Entwicklungsstufen in allen späteren Bearbeitungen genannt und verlinkt werden. Das ist einer der Grundgedanken von Open Source bzw. Open Content, die riesige Chancen bieten. Das hat sich schon im rapiden Wachstum den Internet gezeigt, das zum größten Teil auf Open Source basiert.

Wer fremde Texte, Bilder, Videos oder Audios kopiert und sich dabei nicht an die Zitier-Vorschriften hält, verstösst gegen das Urherberrecht. Das gilt zum Beispiel für das Kopieren von Texten ohne Absprache mit dem Urheber im Internet, lieber Jürgen S. ;) In wissenschaftlichen Arbeiten kommt in der Regel noch ein Verstoss gegen die Studienordnung der jeweiligen Hochschule dazu.

Es wird aber auch darüber diskutiert, neben dem ehrenhalber verliehenen Dr. h.c. den Dr. cop. pas. einzuführen. Vielleicht hilft die aktuelle Debatte auch dabei, insgesamt ein bisschen weniger Respekt vor Titeln als vor dem dahinter stehenden Menschen und seinen sonstigen Leistungen zu haben. Hoffentlich …

Ps. Was sich der eine oder andere auch mal bitte reinziehen sollte, ist das richtige Zitieren in emails.

Retrofuture – Zukunftsaussichten von gestern

9. Jan. 2011  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Neulich wurde ich auf einen Film über das Jahr 2000 aus den 1960er und 1970er Jahren aufmerksam gemacht. Retrofuture ist mehr als unterhaltsam. Neben den unten verlinkten Science-Fiction-Dokumentationen aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen gibt es auch neben 1984 noch andere beeindruckende Filme wie zum Beispiel Soylent Green.

Besonders interessant finde ich, die Filme mit dem Blick von heute zu sehen und versuchen, die damaligen Ängste und auch Hoffnungen an die Zukunft auf heute zu adaptieren. Wie sehen wir unsere heutigen Zukunftsvisionen in 30 Jahren? Ich bin gespannt wie man in 30 Jahren von unseren heutigen Vorstellungen vom Top-Thema Nr. 1, dem Klimawandel denken wird.

1984 war von der Angst vor der totalen Überwachung geprägt. Heute machen wir bei Facebook völlig freiwillig mit. Ich nehme mich da nicht aus. Facebook ist unheimlich praktisch und verlockend. Der gut drei Jahre alte Text “Was weiss wer über wen” gibt vielleicht eine Idee, wohin die Reise gehen sollte. Heute sind wir schon etwas weiter. Es scheint, dass vieles eine Frage der Zeit ist, bis wir uns dran gewöhnen und die Angst vergessen. Vielleicht auch dort wo sie eigentlich notwendig wäre.

Aktuell finde ich die Gläubigkeit an digitale Beweisführung sehr interessant. Wie leicht ist es jemanden zumindest eine Zeit lang von der Bildfläche verschwinden zu lassen, indem man ihm oder ihr irgendwelche Bilder auf den Rechner packt. Und selbst wenn es hinterher einen Freispruch geben sollte, ist der Ruf hinüber.

Immerhin geht zumindest durch die Zeitungen ein Aufschrei, wenn in Ungarn die Pressefreiheit ad acta gelegt wird. So sieht es im Rest der Welt mit der Pressefreiheit aus.

Datenschutz durch Transparenz

2. Dez. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Transparenz ist extrem notwendig und widerspricht nicht dem Datenschutz sondern erhöht diesen. Soweit meine Hypothese für diesen Text. Die Antithese lautet: mehr Transparenz widerspricht dem Datenschutz.

Eine aktuelle Diskussion geht um Wikileaks und die Veröffentlichung von Daten, die im allgemeinen Sprachgebrauch ohne Zweifel als vertraulich gelten. Es wird das “Verbot” von Wikileaks diskutiert. Das Wort “Verbot” halte ich in diesem Zusammenhang für weltfremd. Ein Staat kann Dinge verbieten, die er kontrollieren kann. Alle anderen Verbote können vielleicht normativ gelten sind aber praktisch wertlos. Vielleicht wird etwas Verbotenes für den einen oder anderen auch erst durch das Verbot interessant. Ein Verbot ist nichts anderes als die Einschränkung der persönlichen Freiheit und das gefällt nicht jedem. Insgesamt kann Macht als die Einschränkung der persönlichen Freiheit verstanden werden.

Das sehe ich nicht so eng, denn ich bin eher Demokrat als Anarchist. Auch ein Staat tut nicht nur Unsinniges. Deshalb gibt es auch Dinge, bei denen es richtig ist, dass sie verboten sind und verfolgt werden. Der Wert eines funktionierenden Staates kann nicht oft genug betont werden. Ich lebe gerne in Deutschland, weil ich hier relativ sicher vor (zumindest offener) staatlicher Willkür bin. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich meine Meinung relativ frei äußern kann. Ich finde es richtig, dass ich nichts behaupten darf, was ich nicht nachweisen kann. Ich finde es auch richtig, dass ich mich wehren kann, wenn jemand etwas über mich behauptet, was nicht richtig ist oder meine Persönlichkeitsrechte verletzt.

Ich finde es aber auch richtig, dass ich Dinge von öffentlichem Interesse veröffentlichen kann, wenn ich die notwendigen Belege dafür habe. Ich weiß aber auch, dass ich sicherlich juristische Probleme bekomme, wenn ich Informationen veröffentliche, die Macht bedrohen. Es gibt eben nicht nur Gutmenschen. Und wenn ich mich mit mächtigen Menschen anlege, muss ich damit rechnen, dass sich Richter und Zeugen finden, die mich für irgend etwas Dahergeholtes verurteilen. Wenn es wirklich um etwas geht, gewinnt vor Gericht immer der mit dem längeren Atem und den besseren Anwälten.

Auch Wikileaks hat positive und negative Aspekte. Positiv ist in jedem Fall zu werten, dass gezeigt wird, dass die Transparenz erhöht werden kann und es weniger leicht ist, die öffentliche Meinung über eine veröffentlichte Meinung zu beeinflussen. Wer glaubt schon was in der Zeitung steht?

Andererseits könnte auch Wikileaks ein Instrument der Desinformation sein … Wer von uns weiss das schon?

Nach diesen Gedankenspielen komme ich zurück zur Überschrift: Datenschutz durch Transparenz. Uns sollte schon von Kindesbeinen klarer werden, dass keine elektronische Information vertraulich ist. Dann tendieren wir vielleicht eher dazu, uns mit elektronischen Spuren zurückzuhalten. Zu elektronischen Informationen gehört neben den unangenehmen Fotos von der eskalierenden Party bei Facebook auch die EC-Karte oder das Handy oder Cookies.

Wir haben die Datenaskese zumindest zum Teil selber in der Hand: Bargeld verwenden, das Surfverhalten etwas bewusster gestalten, das Handy ausschalten oder mehrere Handys benutzen, nicht nackt auf Tischen tanzen und in elektronischer Kommunikation grundsätzlich Klartext reden.

PS ;)
>> ich hätte wetten könne, daß er dafür einen link versucht…
>> mach bitte gern eine absage in richtung: “nicht unser firmankonzept”
>> oder “nur bezahlt” oder etwas deutlich filigraneres.
Hättest Du mir auch direkt sagen können, mein lieber F.

Verwechsel Umsatz nicht mit Gewinn

26. Sep. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas Unabhängigkeit

“Verwechsel Umsatz nicht mit Gewinn” oder “Verwechseln Sie Umsatz nicht mit Gewinn” ist eine Binsenweisheit für jeden Unternehmer. Eigentlich sollte das der Leitsatz für alle Existenzgründerseminare sein. Einprägsam, immer gültig und kann nicht oft genug gesagt werden. Wenn man diesen vermeintlich immer gültigen Leitsatz bei Suchmaschinen in den Suchschlitz wirft, kommt nichts zurück. Bis auf diesen Artikel in ein paar Tagen natürlich.

Wenn es nie jemand sagt, brauchen wir uns auch nicht wundern, dass es Menschen gibt, die meinen, ein Unternehmen müsse gut laufen, weil die Mitarbeiter immer viel zu tun haben, das Unternehmen in einem neuen Gebäude residiert und immer mit schicken Autos rumgefahren wird. Oder ein Hotel gut laufe, weil der Parkplatz immer voller Autos steht. Das tut es natürlich nicht, denn entscheidend ist, was nach Abzug der Kosten vom Umsatz übrig bleibt. Wieder eine Binsenweisheit, aber …

Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. Es gibt schließlich auch Leute, die glauben, eine Abwrackprämie, Mindestlöhne, künstlich erhaltene Arbeitsplätze oder Transferzahlungen nützten der Wirtschaft, weil sie den Umsatz ankurbeln. Tut es natürlich nicht, weil das so gezahlte Geld nicht durch Wertschöpfung sondern durch Umverteilung bzw. ungedeckte Kreditaufnahme finanziert wird. Noch eine Binsenweisheit? Anscheinend nicht, denn …

Das eigentlich Erschreckende an der Sache ist, dass es auch Leute in den verschiedenen Regierungen unseres Landes gibt, die zu glauben scheinen, dass die augenscheinliche Fassade das Entscheidende ist. Oder tun die nur so, weil viel wichtiger ist, dass “die Bürger” glauben, “die Regierung” hätte es im Griff und sie wieder wählt? Wenn das so ist, brauchen wir zwangsläufig wieder eine Regierung, die nicht gewählt wird. Das kann wiederum gut oder schlecht sein. Also können wir es auch so lassen, uns auf Inflation einstellen und damit leben, dass immer mehr von unserem erwirtschafteten Geld in Umverteilungen versickert statt in Wertschöpfung investiert zu werden. Schönen Sonntag noch!

Catcar

14. Aug. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Mit Catcar ist natürlich Kettcar gemeint. Auf Catcar komme ich nur, weil jemand mit dem ich beim 24 Stunden Catcar-Rennen in Geschendorf verabredet war, nach Catcar gesucht hat und sich entsprechend über keine relevanten Suchergebnisse wunderte.

Also noch einmal für alle, die wegen des Verständnisfehlers hier gelandet sind: ein Catcar ist ein Katzenauto, was es meines Wissens nach nicht gibt. Kettcar ist ein Markenname der Firma Kettler für ein muskelbetriebenes Fahrzeug mit vier Rädern. Kettcar wird auch als Synonym für muskelbetriebene Fahrzeuge anderer Hersteller verwendet. Was Fakt ist: ein Kettcar ist kein Catcar.

Wer ein bisschen Kettcar fahren möchte, kann gerne bei uns auf dem Ferienhof Urlaub machen. :) Genaugenommen haben wir keine Kettcars sondern Fahrzeuge der Firma Berg und Dinocar.

Aktuell zum Thema: es läuft zur Zeit das vierte 24-Stunden-Kettcar-Rennen in Geschendorf bei Lübeck. Hier treten 8 Teams mit je 20 Fahrern auf verschiedenen Fahrzeugen vom Standard-Kettcar über Umbauten bis zu komplett entwickelten Prototypen gegeneinander an. Neben der Muskelkraft geht es bei diesem Langstreckenrennen natürlich auch um die technische Zuverlässigkeit. Um die abwechslungsreiche Rennstrecke mit drei verschiedenen Bodenbelägen und interessantem Höhenprofil findet eine tolle Party mit Livemusik, Bratwurst und Bier statt.

Notruf Warteschlange

2. Aug. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Der Notruf der neuen Polizeizentrale in Elmshorn sei überlastet, weil seit der Planung der notwendigen Kapazität vor über 15 Jahren erheblich mehr Mobiltelefone im Betrieb sind und daher mehr Notrufe eingehen.

Es gibt also nicht mehr Verbrechen, es rufen nur mehr Leute (wegen der gleichen Sache?) beim Notruf an. Da wäre es doch eine Möglichkeit, den Notruf zu einem kostenpflichtigen Service zu machen. Bei 1,99 EURO pro Anruf überlegt es sich der eine oder andere vielleicht, ob die Katze nicht doch alleine vom Baum runterkommt.

Holzbuchstaben

30. Jun. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Buchstaben aus Holz sind eine schöne Dekoration oder auch als Werbebeschriftung geeignet. Bei größeren Projekten lohnt sich die Programmierung einer CNC-Maschine, die die Buchstaben maschinell fertigt. Bei kleineren Mengen oder auch Einzelbuchstaben muss man etwas auf die Suche nach einem geeigneten Dienstleister gehen. Schnell fündig wird man, wenn man industriell hergestellte Holzbuchstaben aus Sperrholz sucht. Aber wie für alles gibt es auch Hersteller von individuell gefertigten Holzbuchstaben nach Kundenwunsch.

Spezialisiert auf die handwerkliche Einzelanfertigung von Holzbuchstaben ist Bille-Embellies. Einzelanfertigung bedeutet, dass der Kunde die Wahl zwischen verschiedenen Schriften und verschiedenen Holzarten hat. Möglich sind sauber gearbeitete schlichte Holzbuchstaben oder auch kunstvoll verziert oder lackiert.

Einzeln angefertigte Holzbuchstaben gibt es bei
Bille-Embellies
Dorfgrabenstraße 3
06295 Lutherstadt Eisleben
Deutschland
www.bille-embellies.de

Praktikum oder Au Pair

29. Mrz. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Für Menschen aus Drittländern, also Ländern, die nicht zu EU gehören und nicht Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und die Vereinigten Staaten von Amerika sind, haben es nicht so einfach nach Deutschland zu reisen, um Sprache und Kultur kennenzulernen.

Die vermutlich häufigste Aufenthaltsform für junge Menschen ist Au Pair, geht aber nicht für jeden. Denkbar wäre für Menschen über 25 Jahren ein Praktikum. Touristenvisa scheinen den Nachweis finanzieller Mittel zu erfordern.

Viele Informationen zum Arbeiten in Deutschland gibt es auf den Seiten des Auwärtigen Amtes.

Au Pair in Deutschland

Au Pair helfen im Haushalb bei der Betreeung der Kinder für nicht mehr als 30 Stunden pro Woche. Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre alt und müssen Grundkenntnisse in Deutsch bei der Beantragung des Visums vorweisen. Au Pair-Aufenthalte dauern zwischen 6 und 12 Monaten.

Praktikum in Deutschland

Auch für ein Praktikum braucht man ein Arbeitsvisum. Ob ein Arbeitsvisum für Deutschland erteilt wird, hängt vom dem Heimatland des Praktikanten ab.

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