Regeln für soziale Netzwerke
Hier noch ein Video von Udo Vetter, der es wieder schafft eine Stunde sehr interessant über rechtliches rund um das Internet zu referieren. Dieses Mal geht es um “Spielregeln für den zweiten Lebensraum”.
20. Okt. 2011 von Helge Siems in Kategorie Internet Second Life
Hier noch ein Video von Udo Vetter, der es wieder schafft eine Stunde sehr interessant über rechtliches rund um das Internet zu referieren. Dieses Mal geht es um “Spielregeln für den zweiten Lebensraum”.
11. Dez. 2010 von Helge Siems in Kategorie Internet
“Heute allerdings könnte es schädlicher für Ihre Karriere sein, wenn ein Arbeitgeber nichts über Sie im Netz findet, als dass er etwas digitalen Schmutz auftut.” (Quelle)
Muss jemand erfolglos sein, nur weil unter seinem oder ihrem Namen nichts bei Suchmaschinen zu finden ist?
Das kommt sicherlich auf den Job an. Auch ein schlechter Manager kann ein guter Selbstdarsteller sein. Andererseits kann ein Mensch seine persönlichen Daten schützen und im Hintergrund gute Projekte steuern. Es kann sogar ein positives Zeichen sein, wenn jemand im Internet aktiv ist ohne persönliche Spuren zu hinterlassen!
Allerdings ist es auf den ersten Blick schon etwas befremdlich, wenn über einen “erfolgreichen Marketingmanager”, der in den letzten Jahren als selbständiger Berater tätig war nichts zu finden ist.
3. Dez. 2010 von Helge Siems in Kategorie Internet
Falls jemand mal aus irgendeinem Grund auf ein Speedtouch 350i DSL-Model zugreifen moechte. Bei meinem ging es mit diesen Zugangsdaten:
10.0.0.138 (IP-Adresse des Rechners muss im gleichen Bereich sein, z.B. 10.0.0.1)
user: 13184
Passwort: dsl$pw*510
Die IP-Adresse steht in diesem Handbuch. Die Zugangsdaten habe ich hier gefunden.
2. Mai. 2010 von Helge Siems in Kategorie Internet
Manchmal kann man einen Nutzen gut über die Konfrontation mit den Schwächen des Gegenteils verstehen. In unserem beliebten gallischen Dorf an der Ostsee war neulich auf der Bühne der Dorfoberen ein herrliches Kabarett zu sehen. Besonders interessant zu beobachten war die in einigen Punkten recht kreisförmige Diskussion. Verdeutlicht hat diese Vorführung von Offline-Kommunikation die Vorteile der Online-Kommunikation
Eine langweilige rund 4%-ige Preiserhöhung für die Ostseecard in der Hauptsaison wurde schnell abgenickt. Es leuchtet natürlich auch jedem ein, dass frisches Geld her muss, wenn die Gemeindekasse alle ist. Denn Kosteneinsparungen sind natürlich nicht möglich. Immerhin ist die Idee der Kurtaxe für Kinder nach einer Kosten-Nutzen-Analyse (!) wieder vom Tisch gefegt. Lobenswert, dass das auf diesem Weg vom internen Controlling geklärt wurde. Die Diskussion, also den Austausch der Argumente und das konkrete Ergebnis oder die Methode der Analyse kann man leider nicht verfolgen, weil die Diskussion darüber Offline stattfand. Aber vielleicht getreu nach dem Motto “Kurtaxe rauf Einnahmen runter” wurde die Abgabenerhöhung letztlich beschlossen.
Die anderen Punkte waren teilweise wichtig, aber die Diskussion recht unspektakulär. Interessant wurde es wieder als es um das anscheinend persönliche Anliegen eines Gemeindevertreters A ging. A ist ein aufgeschlossener Mensch, der auch der Kultur nicht abgeneigt ist, wie er in zahlreichen Kolumnen eines Szenemagazins bereits eindrucksvoll dargestellt hat. Der Nachbar B dieses Gewerbetreibenden betreibt ein Restaurant mit Terrasse. Dieser Gastronom macht die Musik nach Darstellung von A so laut, dass die Kunden des A in den gemieteten Strandmöbeln Ohrenschmerzen bekommen. Da die Gesetze und Verordnungen dieses Landes aus Sicht des A nicht ausreichen, regt er an, in die Strandsatzung reinzuschreiben, dass auf den Terrassen der Restaurants keine Musik mehr angemacht werden darf. Bis jetzt ist es noch alles sehr sachlich. Jetzt wird es aber aus Sicht der Kommunikationsanalyse interessant, denn es beginnt eine Debatte zwischen A und dem anwesenden Amtmann C. Darin ging es um Gespräche, die A mit der übergeordneten Behörde des C geführt haben möchte. Anlass dieser Gespräche war, dass C in einem Gespräch mit A schon gesagt hatte, dass es bereits Regelungen über die Musiklautstärke auf Restaurant-Terrassen gebe und die von A angeregte Erweiterung der Strandsatzung somit überflüssig sei. C fand wohl doof, dass A ihm von seinem Anruf bei der Kreisverwaltung nichts gesagt habe. A erwiderte daraufhin, dass er die Behörde gebeten habe, C über das geführte Gespräch zu informieren. Wenn die das nicht machen, könne er auch nichts dafür.
Mir ist durch diese ständigen Drehungen im Dialog schwindelig geworden und ich musste das Theater vorzeitig verlassen. Wie mir andere Gäste später mitteilten, haben sich die beiden Akteure bei dieser gekonnt improvisierten Szene offensichtlich so in Rage gespielt, dass ein Eingreifen des Regisseurs notwendig war, um den Zeitplan der Vorstellung einzuhalten.
Online-Kommunikation deutlich im Vorteil
Wenn die gleiche Szene oder zumindest die Vorbereitung dieser Realsatire über Mailinglisten oder Diskussionsforen ausgetragen worden wäre, hätte sie vermutlich so in der Form nicht stattgefunden. Wenn aber doch, dass wäre dieses ganze Blah-Blah zumindest nachzulesen gewesen und keiner hätte dem anderen kommunikative Versäumnisse vorwerfen können. Ein deutlicher Nachteil wäre, dass mit der erhöhten Transparenz bei politischen Auseinandersetzungen ein Stück Lebensqualität für die Zuschauer der Gemeinderatsversammlungen verloren ginge. Dem Ort ginge ein wichtiges kulturelles Angebot flöten. Live vorgeführtes Kabarett ist eben doch etwas anderes als das Verfolgen von Online-Debatten.
Diese Art politisches Kabarett gibt es vermutlich in allen kleineren Orten der Republik. Der Eintritt ist in der Regel kostenlos, Getränke gibt es zum günstigen Preis. Die aktuellen Termine für das Ostseeferienland gibt es täglich aktualisiert auf www.groemitz.eu. Es lohnen auch längere Anreisen. Die Kurverwaltung soll schon entsprechende Pauschalpakete in Vorbereitung haben: drei Übernachtungen in einer Pension mit Frühstück, Besuch von zwei Vorstellungen inklusive Transfer und Getränken sowie die Ostseecard. Mit der Ostseecard gibt es weitere Vergünstigungen vor Ort.
9. Apr. 2010 von Helge Siems in Kategorie Internet
Neulich hatte ich mal wieder die Musse und auch Muße verspürt, etwas intensiver mit Google Adwords zu experimentieren. Schon länger war mir klar, dass eine schnelle Kampagne auch schnelles Geld kosten kann. Vor allem gilt das für Keywords, die auf blauen Dunst in die Suchmaschinen und das Content-Netzwerk geblasen werden.
Hier ein paar schnelle Hinweise, die mir geholfen haben meine Adwords Kampagne zu optimieren und das Budget entsprechend sinnvoll einzusetzen.
Lieber etwas länger über Keywords nachdenken
Die Suchbegriffe, die einem als erste einfallen, sind im unbezahlten Bereich der Suchmaschinen die am stärksten umkämpften. Bei Adwords-Kampagnen sind es die teuersten Begriffe. Hier lohnt es sich etwas länger über die Suchbegriffe nachzudenken, auf die nicht jeder Kollege gleich kommt. Mit ein wenig Mut zur Abstraktion oder einer externen Meinung findet man die günstigeren Suchbegriffe. Dabei kann auch das Keyword-Tool helfen.
Die Suchbegriffe klar abgrenzen
Nur [Keywords in eckigen Klammern] sind eine feste Suchphrase. Bei Keywords ohne Klammern werden die Anzeigen auch bei synonymen Suchbegriffe und anderen Anordnungen der Begriffe ausgeliefert. Das kann gut sein, weil es die Streuverluste reduziert. Andererseits kann es genau das Gegenteil sein, weil die Anzeige nicht mehr unbedingt zur Suchanfrage passen muss. Es gibt noch weitere Formatierungsmöglichkeiten bei den Keywords. Es lohnt sich damit zu beschäftigen um Kosten zu sparen.
Adwords Kampagnen regional beschränken
Wenn die Zielgruppe in einer bestimmten Region wohnt, kann eine regionale Beschränkung der Adwords Kampagne den Einsatz des Budgets erheblich optimieren. Das funktioniert nicht immer richtig gut ist aber bei bestimmten Kampagnen sicherlich besser als die unspezifische Auslieferung der Anzeigen.
Demografische Faktoren berücksichtigen
Unter Einstellungen der Kampagne kann man auch demografische Faktoren wie Alter und Geschlecht der Suchmaschinenbenutzer einschränken. Vor allem das sollte jeden daran erinnern, dass Cookies regelmässig gelöscht gehören. Bei Firefox automatisieren über Extras, Einstellungen, Datenschutz … Was weiss das Internet über mich …

12. Feb. 2010 von Helge Siems in Kategorie Internet
Nach wie vor ist es so, dass Links zur Popularität von Webseiten beitragen. Sie sind für Suchmaschinen sicherlich nicht der einzige Aspekt für die Bildung des Ranking. Wer etwas Übung im Aufbau von Linkstrukturen hat wird wissen, dass sich viele unangenehme Typen in dem Bereich tummeln.
Handel mit Links
Diesen Menschen geht es um einen Handel mit Links. Da wird gefeilscht und betrogen. Erst auf nett machen und von hintenrum irgendwelche krummen Dinger abziehen, um den vermeintlichen eigenen Erfolg zu erhöhen.
Die Welt ist auch außerhalb des Internet voll von solchen Menschen, deren Augenmerk ausschließlich auf kurzfristige Erfolge gerichtet ist. Die Erfolge sind dann auch häufig nicht sehr nachhaltig.
Partner für nachhaltigen Linkaufbau kann man vielleicht bei Swapdog finden.
Kriterien für gute Webseiten
Links sind nicht alles. Seit es Suchmaschinen gibt ist deren erklärtes Ziel, den Inhalt einer Seite unabhängig von Faktoren zu bewerten, die der Seitenbetreiber manipulieren kann. Beeinflussen kann der Seitenbetreiber das natürlich, weil er dafür sorgen kann, dass er gute Inhalte erstellt, die von den Benutzern akzeptiert werden. Es zeigt sich also wieder, dass der ganze Hype um Linkaufbau aus den letzten Jahren genau diese Blase war, die am Anfang des Artikels angesprochen wurde.
Versuch einer Definition
Gute Webseiten sind aktuelle, hilfreiche Inhalte lesbar verpackt in einer flachen Struktur.
Bei guten Webseiten ist die Akzeptanz hoch und natürliche Links kommen von selbst. Das merken auch Suchmaschinen. Linkaufbau kann also nur eine Ergänzung für ein gutes Ranking sein. Die Basis muss woanders gesetzt werden. Wer nachhaltig erfolgreich ist, wird sich darüber nicht wundern. Sonst wäre er / sie es nicht.
13. Dez. 2009 von Helge Siems in Kategorie Internet Tourismus
Nachdem ich vorher vom Landesparteitag der Piratenpartei in Lübeck abreisen musste, habe ich noch ein paar Minuten der Veranstaltung mit dem Livestream verfolgt. Viel Hoffnung hatte ich nicht, denn meine DSL-Verbindung hier zu Hause auf dem Land außerhalb eines Ortes ist relativ langsam. In der Regel kann ich keine Filme ohne ruckeln sehen. Da war ich doch wirklich erstaunt, dass der Livestream von LPTSH 2009 schön flüssig ohne ruckeln bei mir ankam. Zumal es sich bei der ausgehenden Verbindung auch um Standard zu handeln scheint.
Wer also mal einen Livestream von einer Veranstaltung machen möchte: die Leute von xincast scheinen was davon zu verstehen.
10. Dez. 2009 von Helge Siems in Kategorie Internet
Vorratsdatenspeicherung, schon vom Schreiben dieses Bürokratiebegriffs kann einem übel werden. Es geht darum, dass im Moment alle Provider dazu verpflichtet sind, Verbindungsdaten aus Telefon und Internetverkehr ein halbes Jahr auf Vorrat zu speichern.
Das Bundesverfassungsgericht prüft am 15.12.2009, ob das so rechtens ist.
Am 15.12.2009 wird unter der Adresse verfassungsbeschwerde.vorratsdatenspeicherung.de ab 8 Uhr eine Pressekonferenz der Beschwerdeführer zu sehen sein und wird ab 10 Uhr live aus der Mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts berichtet werden.
Die Verfassungsbeschwerde ist am 31.12.2007 zunächst im Namen von acht Erstbeschwerdeführern und am 29.02.2008 im Namen der weiteren ca. 34.000 Beschwerdeführer eingereicht worden.
10. Dez. 2009 von Helge Siems in Kategorie Internet
Millionen Menschen auf dieser Welt spielen Farmville. Farmville ist eine Bauernhof Simulation bei Facebook. Ich bin auch seit gut zwei Wochen dabei und pflanze und ernte regelmäßig vor allem Sojabohnen, Reis und Himbeeren.

Das bringt bei meinem aktuellen Spielstand die meisten Coins. Was ich anbaue, hängt vor allem davon ab, wann ich das nächste Mal wieder am Rechner bin. Soweit ich das im Moment beurteilen kann, besteht der Anspruch von Farmville vor allem darin, die Pflanzen mit der höchsten Rendite auszuwählen. Gemessen in Coins pro Zeiteinheit und bewertet mit dem XP-Wert, den man durch den Anbau erhält. Und es lohnt sich viele Freunde zu haben, die auch Farmville spielen.
Das war es dann aber schon mit dem Anspruch. Man lernt bei Farmville weder was über Landwirtschaft noch über Betriebswirtschaft. Farmville ist einfach die perfekte Zeitvertrödelungsmaschine. Aber Farmville kann schon Spass bringen. Rasenmähen, Staubsaugen, Fernsehen oder Bagger fahren kann auch Spass bringen. Alles Dinge, bei denen man nicht nachdenken muss.
Mit Farmville Geld verdienen
Wenn schon der pädagogische Wert von Farmville nicht besonders ist, kann man denn wenigstens mit Farmville Geld verdienen? Wir erinnern uns an die Leute, die in Second Life mit Immobilienhandel oder dem Verkauf von Ausstattung reich geworden sind. In Farmville ist das nach meinem derzeitigen Kenntnisstand nicht möglich. Ausstattung wird nur vom Farmville-Betreiber verkauft. Die Farm lässt sich auch nicht verkaufen. Mit Farmville Geld verdienen kann also nur der Hersteller. Wie das funktioniert, ist hier zu lesen: Wie funktioniert die Monitarisierung von Farmville.
Es ist also unter den Spielern in Farmville kein realer Markt gewünscht. Und wie es ist auf dieser Welt, entstehen Schwarzmärkte dort, wo reale Märkte unterdrückt oder zu stark reguliert werden. Folge: mit Farmville Geld verdienen kann man mit Farmville Cheating. Es ist mindestens eine Software im Umlauf, mit der man Farmville hacken können soll.
Wer einfach nur nach Farmville-Tricks sucht, um das Spiel zu optimieren, findet hier Farmville Tipps & Tricks.
2. Dez. 2009 von Helge Siems in Kategorie Internet
Also Droogs, runter mit den Fracks und auf zum Finanzamt und die Abfrackprämie kassieren. Aber lasst Euch nicht zwischendurch von den Wächtern der deutschen Rechtschreibung tollschocken. Dem Finanzminister wird die Abfrackprämie aber so oder so richtig Geld in die Kasse spülen.
Wer jetzt darauf kommt, dass es ein Top-Suchmaschinen-Optimierungs-Mittel sei, in die Meta-Keywords möglichst viele falsche Schreibweisen des Ziel-Suchbegriffs reinzutackern, liegt natürlich genau richtig. Also rein mit den falschen Schreibweisen in die Meta-Tags und am besten zusätzlich in Hintergrundfarbe in Schriftgöße 1 ganz unten auf jede Seite.
Leider kommt man genau wie bei der Abfrackprämie auf die tollsten Wortneuschöpfungen niemals selbst. Fielleicht liegt darin auch die Tatsache begründet, dass die tümmsten Pauern häufig die krößten Kartoffeln ernten. Stichwort Ernte: ich muß los, sonst vertrocknen meine vor vier Stunden gepflanzten Erdbeeren bei Farmville. Gut, dass in Afghanistan kein Krieg ist und die RAF Alfred Herrhausen ermordet hat.