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Archiv für 2010

Naturspielplatz

30. Mai. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Definition von Naturspielplatz: “Ein Platz, an dem erstmal die ganze Natur weggeräumt wurde, damit langweilige Spielgeräte aufgestellt werden können.”

Endlich haben wir einen Naturerlebnisraum; sonst könnten wir jetzt gar keine Natur garnicht erleben.

Wetterlobby

25. Mai. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Lobbyarbeit hat einen schlechten Beigeschmack. Letztlich ist es aber nichts anderes als die Pflege von guten Beziehungen. Der Wetterbericht hat bekanntlich einen Einfluss auf kurzfristige Reiseentscheidungen. Und der Wetterbericht hat auch Einfluss auf das Image eines Zielgebietes. Dabei geht es weniger darum, wie das Wetter tatsächlich wird sondern welche touristischen Destinationen im Wetterbericht genannt werden.

Wie das Wetter tatsächlich wird, kann eh keiner sagen. Aussagen wie “an der Ostsee wird es schön”, “an der Nordsee wird es schön”, “im Harz wird es schön” oder “in den Alpen” gehen meteorologisch garnicht. Diese Gebiete sind zwar für die Reiseentscheidung beim Gast wichtig, können aber etliche verschiedene Wetterzonen haben. Die Ostsee hat zum Beispiel die schoenwetterregion.de. Die Gegend um Dahme, Grömitz und Kellenhusen (Ostseeferienland) hat mit fast 2000 Sonnenstunden im Jahr häufig besseres Wetter als in der Wetterprognose für die gesamte Ostsee vorhergesagt. Seit es in Dahme eine Wetterstation gibt, kann die Vorhersage für das Ostseeferienland genauer sein. Aber in den Tagesthemen kann schlecht erzählt werden, wie das Wetter an einzelnen Orten wird.

Deshalb sind jetzt die Tourismusbürokraten am Zug, die Beziehungen zu den Wetterfröschen zu pflegen. Und wenn man die Wettervorhersage für Pfingsten im Vergleich zur Vorhersage zu Ostern zu Grunde legt, hat da der eine oder andere gute Arbeit geleistet. Vielen Dank und weiter so.

Offline Kommuniktion

2. Mai. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Manchmal kann man einen Nutzen gut über die Konfrontation mit den Schwächen des Gegenteils verstehen. In unserem beliebten gallischen Dorf an der Ostsee war neulich auf der Bühne der Dorfoberen ein herrliches Kabarett zu sehen. Besonders interessant zu beobachten war die in einigen Punkten recht kreisförmige Diskussion. Verdeutlicht hat diese Vorführung von Offline-Kommunikation die Vorteile der Online-Kommunikation

Eine langweilige rund 4%-ige Preiserhöhung für die Ostseecard in der Hauptsaison wurde schnell abgenickt. Es leuchtet natürlich auch jedem ein, dass frisches Geld her muss, wenn die Gemeindekasse alle ist. Denn Kosteneinsparungen sind natürlich nicht möglich. Immerhin ist die Idee der Kurtaxe für Kinder nach einer Kosten-Nutzen-Analyse (!) wieder vom Tisch gefegt. Lobenswert, dass das auf diesem Weg vom internen Controlling geklärt wurde. Die Diskussion, also den Austausch der Argumente und das konkrete Ergebnis oder die Methode der Analyse kann man leider nicht verfolgen, weil die Diskussion darüber Offline stattfand. Aber vielleicht getreu nach dem Motto “Kurtaxe rauf Einnahmen runter” wurde die Abgabenerhöhung letztlich beschlossen.

Die anderen Punkte waren teilweise wichtig, aber die Diskussion recht unspektakulär. Interessant wurde es wieder als es um das anscheinend persönliche Anliegen eines Gemeindevertreters A ging. A ist ein aufgeschlossener Mensch, der auch der Kultur nicht abgeneigt ist, wie er in zahlreichen Kolumnen eines Szenemagazins bereits eindrucksvoll dargestellt hat. Der Nachbar B dieses Gewerbetreibenden betreibt ein Restaurant mit Terrasse. Dieser Gastronom macht die Musik nach Darstellung von A so laut, dass die Kunden des A in den gemieteten Strandmöbeln Ohrenschmerzen bekommen. Da die Gesetze und Verordnungen dieses Landes aus Sicht des A nicht ausreichen, regt er an, in die Strandsatzung reinzuschreiben, dass auf den Terrassen der Restaurants keine Musik mehr angemacht werden darf. Bis jetzt ist es noch alles sehr sachlich. Jetzt wird es aber aus Sicht der Kommunikationsanalyse interessant, denn es beginnt eine Debatte zwischen A und dem anwesenden Amtmann C. Darin ging es um Gespräche, die A mit der übergeordneten Behörde des C geführt haben möchte. Anlass dieser Gespräche war, dass C in einem Gespräch mit A schon gesagt hatte, dass es bereits Regelungen über die Musiklautstärke auf Restaurant-Terrassen gebe und die von A angeregte Erweiterung der Strandsatzung somit überflüssig sei. C fand wohl doof, dass A ihm von seinem Anruf bei der Kreisverwaltung nichts gesagt habe. A erwiderte daraufhin, dass er die Behörde gebeten habe, C über das geführte Gespräch zu informieren. Wenn die das nicht machen, könne er auch nichts dafür.

Mir ist durch diese ständigen Drehungen im Dialog schwindelig geworden und ich musste das Theater vorzeitig verlassen. Wie mir andere Gäste später mitteilten, haben sich die beiden Akteure bei dieser gekonnt improvisierten Szene offensichtlich so in Rage gespielt, dass ein Eingreifen des Regisseurs notwendig war, um den Zeitplan der Vorstellung einzuhalten.

Online-Kommunikation deutlich im Vorteil

Wenn die gleiche Szene oder zumindest die Vorbereitung dieser Realsatire über Mailinglisten oder Diskussionsforen ausgetragen worden wäre, hätte sie vermutlich so in der Form nicht stattgefunden. Wenn aber doch, dass wäre dieses ganze Blah-Blah zumindest nachzulesen gewesen und keiner hätte dem anderen kommunikative Versäumnisse vorwerfen können. Ein deutlicher Nachteil wäre, dass mit der erhöhten Transparenz bei politischen Auseinandersetzungen ein Stück Lebensqualität für die Zuschauer der Gemeinderatsversammlungen verloren ginge. Dem Ort ginge ein wichtiges kulturelles Angebot flöten. Live vorgeführtes Kabarett ist eben doch etwas anderes als das Verfolgen von Online-Debatten.

Diese Art politisches Kabarett gibt es vermutlich in allen kleineren Orten der Republik. Der Eintritt ist in der Regel kostenlos, Getränke gibt es zum günstigen Preis. Die aktuellen Termine für das Ostseeferienland gibt es täglich aktualisiert auf www.groemitz.eu. Es lohnen auch längere Anreisen. Die Kurverwaltung soll schon entsprechende Pauschalpakete in Vorbereitung haben: drei Übernachtungen in einer Pension mit Frühstück, Besuch von zwei Vorstellungen inklusive Transfer und Getränken sowie die Ostseecard. Mit der Ostseecard gibt es weitere Vergünstigungen vor Ort.

Webshop für Touristik

23. Apr. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

touristOS ist eine umfangreiche Standard-Software zur Vermarktung touristischer Leistungen, ein Webshop für die Touristik.

Die Entwicklung von touristOS geht mit grossen Schritten voran. Die Version 3 wurde mit den vielfältigen Erfahrungen der vorherigen Versionen komplett neu aufgebaut. Die Anwender werden noch mehr Komfort bei der Bedienung genießen und können sich auf zusätzliche Funktionalitäten freuen. touristOS wird in Zukunft für noch mehr Anwendungszwecke geeignet sein. Das fängt bei der Vermietung von eigenen oder fremden Objekten wie Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Mobilheimen an und hört bei der Vermietung von Stellplätzen oder Strandkörben noch nicht auf. Da touristOS auf Internettechnik basiert, ist eine Bedienung unabhängig vom Standort möglich. So sind beispielsweise zusätzliche Mitarbeiter im Homeoffice in Spitzenzeiten kein Problem. touristOS ist auch und vor allem arbeitssparend.de. Viele Aufgaben wie z.B. Datenerfassung oder der Ausdruck der Buchungsunterlagen können mit touristOS auch vom Gast übernommen werden.

Die neue Version, die voraussichtlich im Sommer diesen Jahres marktreif sein wird, kann zusätzlich zu den Features der Version 2 Mandanten verwalten und ist damit auch für touristische Portale zu verwenden. Die Rechteverwaltung wurde gründlich neu strukturiert und bietet dadurch viele Möglichkeiten unterschiedlichen Zielgruppen (z.B. Mitarbeiter, Eigentümer, Gäste) verschiedene Services anzubieten.

touristOS kann verschiedene Mehrwertsteuersätze auch in Pauschalangeboten verwalten und erfüllt damit vermutlich die Anforderungen des Finanzministeriums nach der Senkung der Mehrwehrtsteuer für Beherbergungsleistungen.

Schnittstellen zu anderer Software wie Finanzbuchhaltung oder Online-Erfassung von Meldescheinen (z.B. Ostseecard) können eingerichtet werden.

touristOS V3 unverbindlich testen? Einfach eine formlose email an post@helge-siems.de
Die Zugangsdaten und weitere Informationen kommen dann nach Fertigstellung der Software.

Mit Essen spielt man nicht

19. Apr. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Unabhängigkeit

“Mit Essen spielt man nicht” stimmt natürlich so ganz grundsätzlich. Gestern sind bei uns auf dem Hof zwei Lämmer geboren. Böcke werden bei uns nach dem Sommer geschlachtet, um sie wie einst die gute Witwe Bolte ihre Hühner “in allen Ehren gut gebraten zu verzehren”.

Jetzt könnte man auf den Gedanken kommen, dass dieses Lamm doch viel zu niedlich sei um es zu essen. Kann man, wenn man es vorzieht das Fleisch in der Fleischertheke oder auf dem Bild des Fertiggerichts zu sehen und lieber nicht wissen möchte, wie das einst dazugehörige Tier wohl aufgewachsen sein mag. Da spiele ich doch lieber mit dem Essen auf vier Beinen.

Zum Thema Lamm fällt mir auch das aktuelle Ostseegericht ein: Salzwiesenlamm mit Backpflaumen und grünen Bohnen. Gibt’s im Restaurant Vogelsang bei uns um die Ecke. Wer jetzt kurzfristig Lust auf Landurlaub an der Ostsee bekommt, darf sich gerne bei mir melden. :)

Adwords Kampagne optimieren

9. Apr. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Neulich hatte ich mal wieder die Musse und auch Muße verspürt, etwas intensiver mit Google Adwords zu experimentieren. Schon länger war mir klar, dass eine schnelle Kampagne auch schnelles Geld kosten kann. Vor allem gilt das für Keywords, die auf blauen Dunst in die Suchmaschinen und das Content-Netzwerk geblasen werden.

Hier ein paar schnelle Hinweise, die mir geholfen haben meine Adwords Kampagne zu optimieren und das Budget entsprechend sinnvoll einzusetzen.

Lieber etwas länger über Keywords nachdenken

Die Suchbegriffe, die einem als erste einfallen, sind im unbezahlten Bereich der Suchmaschinen die am stärksten umkämpften. Bei Adwords-Kampagnen sind es die teuersten Begriffe. Hier lohnt es sich etwas länger über die Suchbegriffe nachzudenken, auf die nicht jeder Kollege gleich kommt. Mit ein wenig Mut zur Abstraktion oder einer externen Meinung findet man die günstigeren Suchbegriffe. Dabei kann auch das Keyword-Tool helfen.

Die Suchbegriffe klar abgrenzen

Nur [Keywords in eckigen Klammern] sind eine feste Suchphrase. Bei Keywords ohne Klammern werden die Anzeigen auch bei synonymen Suchbegriffe und anderen Anordnungen der Begriffe ausgeliefert. Das kann gut sein, weil es die Streuverluste reduziert. Andererseits kann es genau das Gegenteil sein, weil die Anzeige nicht mehr unbedingt zur Suchanfrage passen muss. Es gibt noch weitere Formatierungsmöglichkeiten bei den Keywords. Es lohnt sich damit zu beschäftigen um Kosten zu sparen.

Adwords Kampagnen regional beschränken

Wenn die Zielgruppe in einer bestimmten Region wohnt, kann eine regionale Beschränkung der Adwords Kampagne den Einsatz des Budgets erheblich optimieren. Das funktioniert nicht immer richtig gut ist aber bei bestimmten Kampagnen sicherlich besser als die unspezifische Auslieferung der Anzeigen.

Demografische Faktoren berücksichtigen

Unter Einstellungen der Kampagne kann man auch demografische Faktoren wie Alter und Geschlecht der Suchmaschinenbenutzer einschränken. Vor allem das sollte jeden daran erinnern, dass Cookies regelmässig gelöscht gehören. Bei Firefox automatisieren über Extras, Einstellungen, Datenschutz … Was weiss das Internet über mich …

Praktikum oder Au Pair

29. Mrz. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Für Menschen aus Drittländern, also Ländern, die nicht zu EU gehören und nicht Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und die Vereinigten Staaten von Amerika sind, haben es nicht so einfach nach Deutschland zu reisen, um Sprache und Kultur kennenzulernen.

Die vermutlich häufigste Aufenthaltsform für junge Menschen ist Au Pair, geht aber nicht für jeden. Denkbar wäre für Menschen über 25 Jahren ein Praktikum. Touristenvisa scheinen den Nachweis finanzieller Mittel zu erfordern.

Viele Informationen zum Arbeiten in Deutschland gibt es auf den Seiten des Auwärtigen Amtes.

Au Pair in Deutschland

Au Pair helfen im Haushalb bei der Betreeung der Kinder für nicht mehr als 30 Stunden pro Woche. Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre alt und müssen Grundkenntnisse in Deutsch bei der Beantragung des Visums vorweisen. Au Pair-Aufenthalte dauern zwischen 6 und 12 Monaten.

Praktikum in Deutschland

Auch für ein Praktikum braucht man ein Arbeitsvisum. Ob ein Arbeitsvisum für Deutschland erteilt wird, hängt vom dem Heimatland des Praktikanten ab.

Kommunale Kassen leer

26. Feb. 2010  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Der Ausschuss für Tourismus und Kultur eines beliebten Ostseebades in Schleswig-Holstein hat heute beschlossen, der Gemeindevertretung vorzuschlagen, die Satzung zur Kurtaxe zum 1.1.2011 zu ändern. Kinder zwischen 6 und 18 Jahren (sind bisher kostenlos) sollen dann in der “Hauptsaison” vom 1.6. bis 31.8. (?) einen Euro pro Tag zahlen. Damit möchte man vor allem die Gäste der Jugendherberge und des Zeltlagers an den Kosten des Ortes beteiligen.

Öffentliche Diskussion notwendig

Zuschauer dürfen an Sitzungen teilnehmen, Fragen aber nur in der Einwohnerfragestunde stellen. Dort habe ich sicherlich im Zweifel auch kein Wort, weil ich kein Einwohner dieser Gemeinde bin. Also kommunizieren wir hier. Auch wenn ich schon mal gebeten wurde, mich damit zurückzuhalten, um dem Image des Ortes nicht zu schaden. Aber irgendwie kann ich nicht. Der Name des Ortes muss ja nicht genannt werden. Kommunikaton ist übrigens zweiseitig und bedeutet für mich, dass ich mich gerne in meinen Gedanken und Meinungen korrigieren und inspirieren lasse. Aber bitte nur öffentlich hier in diesem Blog und nicht anonym.

Wen belastet die Kurtaxe?

Worüber nicht gesprochen wird, ist eine der Hauptzielgruppen “Familien mit Kindern”, deren Beitrag von 5,40 EURO auf 6,40 EURO steigt. Das entspricht einer Preissteigerung von ungefähr 18,5%. Das gilt natürlich nur in den Schulferien, weil Kinder zwischen 6 und 18 in Deutschland in der Regel zur Schule gehen. In die Zeit fallen die Pfingstferien und Sommerferien. Je nach Wohnung kann der Preis für die Ostseecard leicht einen Aufschlag von 10 bis 15% auf den Tagespreis bedeuten. Das dem Gast bei der Anreise diesen obligatorischen Aufschlag zu verkaufen ist bis zu einem bestimmten Prozentsatz machbar. Es stehen dem ja auch zumindest umlagefinanzierte Leistungen entgegen. Aber sicherlich kann das nicht jeder Vermieter. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die sogenannte Kurtaxehrlichkeit unter den Vermietern der grösste Kostenfaktor in dem Geschäft ist. Wenn die Preiserhöhung beschlossen werden sollte, wird das sicherlich in Zukunft nicht besser.

Immerhin hat sich einer der anwesenden leitenden Gemeindevertreter bei der Abstimmung enthalten. Ich sehe das als positives Zeichen.

Strandkorbvermieter in die Pflicht nehmen

Trotzdem fällt mir bei der Durchsicht der Kurabgabesatzung der Gemeinde auf, dass die Tagesgäste die Kurabgabe zwar beim Strandkorbvermieter bezahlen müssen (§8), diese aber im Gegensatz zu den Vermietern nicht zum Einzug der Kurabgabe oder Kontrolle der Ostseecard verpflichtet sind (§10). Da ich auch Gäste im Nachbarort ohne Ostseecard habe, weiss ich, dass die Strandkorbvermieter in aller Regel auch überhaupt nicht interessiert, ob ein Gast eine Ostseecard hat oder nicht. Muss das eigentlich so sein?

Ich verstehe, dass ein heruntergewirtschafteter Ort irgendwoher Geld bekommen muss.

Kosten sparen geht nicht?

Aber das Thema Kosten sparen wird nur kurz am Rande gestreift und dann als nicht möglich zu den Akten gelegt. Die Kurverwaltung betreibt eine defizitäre Zimmervermittlung. Diese arbeitet mit Provisionssätzen, die bei etwa 2/3 bis 3/4 der im Ort ansässigen privaten Vermittlungsunternehmen liegen. Wen wundert da ein Defizit? Warum steht die Zimmervermittlung nicht auf dem Prüfstand sondern darf sogar mit einer Art crowding-out die Privatwirtschaft behindern?

Wenn schon solche offensichtlichen Verlustbringer nicht beseitigt werden, welche anderen fragwürdigen Kostenfaktoren leistet sich die Gemeinde noch?

Das Aufstellen eines Parkscheinautomaten auf einem Parkplatz vor dem Deich direkt am Strand wird diskutiert aber nicht gemacht, weil ein anliegender Gewerbetreibender dagegen sein könnte. Da fällt mir auch wenig zu ein. Zumindest das wurde von den ansonsten eher zum Abnicken neigenden Ausschussmitgliedern diskutiert.

Vermieter, die ihre Gäste zur Kurverwaltung schicken, weil sie keine Lust haben, sich um die Kurabgabe zu kümmern, scheinen keine Rechnung für die entstehenden Prozesskosten zu erhalten. Da kann ich mich auch täuschen, aber irgendwie klang das so raus und kann eigentlich auch nicht sein.

Warum zahlen eigentlich Hunde keine Kurtaxe? Schließlich gehören sie in der Regel auch zur Familie.

Immerhin wird von gemeindeeigenen Controller nach der Sitzung anhand der Istzahlen der letzten Jahre prognostiziert, ob die Preiserhöhung in Verbindung mit der Änderung des Zeitraums insgesamt überhaupt einen positiven Effekt haben könnte. Das ist ein Lichtblick. Der Vorschlag wurde aber ohne diese Berechnung gemacht, was irgendwie zeigt, dass hier ab und zu mit ziemlich heißer Nadel gestrickt zu werden scheint. Ist da vielleicht auch ein Zusammenhang mit der Lage des Haushalts dieser sympatischen Gemeinde zu sehen?

natürlicher Linkaufbau

12. Feb. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Nach wie vor ist es so, dass Links zur Popularität von Webseiten beitragen. Sie sind für Suchmaschinen sicherlich nicht der einzige Aspekt für die Bildung des Ranking. Wer etwas Übung im Aufbau von Linkstrukturen hat wird wissen, dass sich viele unangenehme Typen in dem Bereich tummeln.

Handel mit Links

Diesen Menschen geht es um einen Handel mit Links. Da wird gefeilscht und betrogen. Erst auf nett machen und von hintenrum irgendwelche krummen Dinger abziehen, um den vermeintlichen eigenen Erfolg zu erhöhen.

Die Welt ist auch außerhalb des Internet voll von solchen Menschen, deren Augenmerk ausschließlich auf kurzfristige Erfolge gerichtet ist. Die Erfolge sind dann auch häufig nicht sehr nachhaltig.

Partner für nachhaltigen Linkaufbau kann man vielleicht bei Swapdog finden.

Kriterien für gute Webseiten

Links sind nicht alles. Seit es Suchmaschinen gibt ist deren erklärtes Ziel, den Inhalt einer Seite unabhängig von Faktoren zu bewerten, die der Seitenbetreiber manipulieren kann. Beeinflussen kann der Seitenbetreiber das natürlich, weil er dafür sorgen kann, dass er gute Inhalte erstellt, die von den Benutzern akzeptiert werden. Es zeigt sich also wieder, dass der ganze Hype um Linkaufbau aus den letzten Jahren genau diese Blase war, die am Anfang des Artikels angesprochen wurde.

Versuch einer Definition

Gute Webseiten sind aktuelle, hilfreiche Inhalte lesbar verpackt in einer flachen Struktur.

Bei guten Webseiten ist die Akzeptanz hoch und natürliche Links kommen von selbst. Das merken auch Suchmaschinen. Linkaufbau kann also nur eine Ergänzung für ein gutes Ranking sein. Die Basis muss woanders gesetzt werden. Wer nachhaltig erfolgreich ist, wird sich darüber nicht wundern. Sonst wäre er / sie es nicht.

Verzeichnis für Ferienwohnungen

28. Jan. 2010  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Wer seine Ferienwohnung oder sein Ferienhaus selber vermietet, weiß vermutlich ein Lied davon zu singen. Verzeichnisse für Unterkünfte gibt es viele. Leider sind nicht viele ihr Geld wert. So ein Verzeichniseintragt bringt natürlich nur dann etwas, wenn er zusätzliches Geschäft ins Haus bringt. Die Sommerferien sind nicht schwer zu vermieten. Da bringen zusätzliche Anfragen nichts außer zusätziche Arbeit, wenn man den Anspruch hat, jede Anfrage zu beantworten. Was eigentlich der Anstand gebietet.

Ich bin eher vorsichtig mit Einträgen in Verzeichnisse. Vor allem dann, wenn das Verzeichnis keinen kostenlosen Testzeitraum anbietet. Das ist schon fast unseriös, weil ich nicht weiss, was dabei rauskommt. Ein Anbieter, der seinen Kunden zusätzliches Geschäft vermittelt, kann mit gutem Gewissen Neukunden eine Zeit lang kostenlos eingetragen lassen. Wenn sie merken, dass mit dem Eintrag etwas erreicht wird, werden sie gerne einen angemessenen Beitrag zu den Entwicklungs- und Betriebskosten leisten. So ist jedenfalls meine Erfahrung bei meinem eigenen Verzeichnis bauernhof-ostsee.de

Persönliche Empfehlungen auf Basis guter Erfahrungen gebe ich gerne für folgende Verzeichnisse:

Urlaubanbieter – Weltweites Verzeichnis für Urlaubanbieter.

Ostseeklar.de – Verzeichnis für Urlaub an der Ostsee. Bringt mir zusätzliches Geschäft.

Bauernhof Ostsee – Verzeichnis für Bauernhofurlaub an der Ostsee mit umfangreichem kostenlosem Testzeitraum. Bringt zusätzliches Geschäft.

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  • Helge Siems 1.0

    Lebt als freier Mensch an der Ostsee in Schleswig-Holstein. Nutzt das Internet zum Recherchieren, Einkaufen, Verkaufen und Kommunizieren. Baut Webseiten, die gefunden werden und Arbeit sparen. Freut sich des zunehmenden Trends zum Ostseeurlaub und ist gerne Gastgeber.
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