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Archiv für 2008

Der Staat wird’s schon richten

14. Okt. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Unabhängigkeit

Rettungspaket ist mein persönlicher Vorschlag für das Unwort des Jahres 2008. Man muß nicht Volkswirtschaft studiert haben, um der Ansicht zu sein, dass Märkte natürlichen Schwankungen unterliegen und durch die Preise zu einem Gleichgewicht finden. Natürlich ist die Realität nicht so einfach wie die Modelle. Aber ich bin nicht der Einzige, der der Ansicht ist, dass der Staat erst das Ungleichgewicht in den Markt bringt oder zumindest nicht in der Lage ist, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Weil der Staat das Geld auch irgendwo her nehmen muss. Gleichgewicht kann nur da sein, wo eine Leistung durch eine Gegenleistung gesichert ist. Das kann in dem Fall eines sogenannten Rettungspakets nach meiner persönlichen Meinung nicht der Fall sein. Vor allem, wenn das Geld verschenkt statt investiert wird. Und danach sieht es im Moment ein wenig aus. Natürlich wird es nicht so genannt. Aber warum steht nirgends was von den Rückzahlungsbedingungen beim Rettungspakat? Eine einzelne Stimme in Person von Peter Müller scheint sich seit gestern dafür stark zu machen, dass überhaupt darüber nachgedacht wird.

Rettungspaket klingt schön populär. Hier kommt der Staat, der alles weiß und die Welt jetzt rettet. Und schon braucht sich keiner mehr Gedanken darüber zu machen, wie er seine Geschäfte absichert. Je grösser das Geschäft desto kleiner das Risiko. Und wenn ein Geschäft keine vernünftige Grundlage hat, werden Fördergelder beantragt. Das gehört mittlerweile schon zum guten Ton. Auch hier geht anscheinend Größe vor Wirtschaftlichkeit. Der Staat wird’s schon richten. Für die Fördergelder ist in Deutschland zum Teil die KfW zuständig. Wie diese Staatsbank mit Geld umgeht, haben wir vor kurzem gerade gesehen. Nehmen wir bei diesem Argument einfach mal die Hypothese an, dass die paar Peanuts, die in der Lehman’schen Insolvenzmasse versickert sind, nur die Spitze des Eisbergs bei der Arbeit der KfW sind oder waren. Die IKB gehörte ja auch mal dazu …

Wo sind denn die Ursachen des aktuellen Ungleichgewichts?

Ist es vielleicht die unkontrollierte Verschuldung von öffentlichen und privaten Haushalten? Wir leben über unsere Verhältnisse. Konsum geht über alles. Jeder 20jährige muss ein neues Auto haben, jeder Durchschnittsverdiener ein Haus bauen. Kleinkredite boomen. Noch vor zwei Wochen habe ich ein Angebot für einen “Easy Credit” bekommen.

De Fischer un sin Fru lässt grüßen. Wie wäre es wenn alle mal etwas auf dem Teppich blieben? Etwas konservativer an die Realisierung von Wünschen herangingen?

Neulich wurden wir mit der Aussage überrascht, dass die öffentlichen Haushalte wohl nicht 2011 ausgeglichen sind. Wer hat diese Frechheit eigentlich geglaubt?

Vermutlich werden bei diesem Artikel auch wieder contextsensitive Anzeigen für Kleinkredite und so erscheinen. Ist ja egal, der Staat wird’s schon mit einem Rettungspaket richten, wenn wir unsere Schulden nicht bezahlen können. Da müssen sich die Banken auch nicht so viele Gedanken darüber zu machen, ob ihre Kredite eigentlich auch gesichert sind. Aber wer ist eigentlich der Staat? Ich übe lieber ein wenig Gartenbau und mache etwas Apfelsaft. Das ist zwar anstrengend, dafür verhunger ich nicht, wenn alles zusammenbrechen sollte.

Ostsee-Tipps auf ostseefreund.de

12. Okt. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Ostseefreund.de war einige Zeit wegen eines Servercrashs out of order. Jetzt wird auf der alten Domain neuer Inhalt entstehen. Tipps für die Ostsee werden regional strukturiert und mit Tags versehen angelegt. Jeder Ostseefreund kann seine Tipps loswerden. Bei entsprechender Qualität der Inhalte auch mit Link. Ostseefreund.de ist kein Arikelverzeichnis. Es gibt keine Backlinkpflicht.

Knick anlegen

5. Okt. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Garten

Hier ein kleiner persönlicher Notizzettel zur Neuanlage eines Knicks. Knicks bestimmen die Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins. Knicks bieten diversen Tierarten Lebensraum, schützen vor Straßenlärm und Wind. In vielen Knicks wächst zudem leckeres Wildobst wie zum Beispiel Fliederbeeren. Das sind erstmal genug Gründe für mich einen neuen Knick anzulegen.

Als erstes wird für den Knick (auch Wallhecke genannt) ein Wall benötigt. Aushub bekommt man zum Beispiel auf Baustellen (Häuser oder Straßen) in der Regel gegen Übernahme des Transports (mindestens) kostenlos. Welche Knickpflanzen auf die Wallhecke gehören, hängt von der Umgebung ab. An Wildobst ist in Knicks neben Fliederbeeren häufig Haselnuß, Brombeere, Schlehe, Wildbirne oder Wildapfel zu finden.

weitere Links:

  • Hecken zu Steigerung des Ertrags
  • Diplomarbeit Wildobst
  • Wildobst Arten

Google Street View

1. Okt. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Garten

“Vorerst kein Google Street View für Schleswig-Holstein” (Quelle). Ich warte schon lange mal auf einen Grund, dieses herrliche Video zu posten. Ich denke mal aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Google Street View wird auch in Schleswig-Holstein kommen. Jetzt ist Pflanzzeit. Eine schöne Hecke schützt nicht nur vor Googles Augen. Wer sich ein wenig Gedanken über die Pflanzenauswahl macht erweist der Umwelt einen Dienst. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wildobsthecke.

SEO Tutorial

30. Sep. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Viele Dinge im Zusammenhang mit Suchmaschinen sind herrlich banal. Hier eine kleine Hilfe für alle Homepätschbauer, die sich gerne mit Banalitäten beschäftigen. Hingegen ernst gemeint ist der Dank an den Verfasser vom SEO-Tutorial.

Linkliste 2.0

28. Sep. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Das 2.0 konnte ich mir nicht verkneifen. Irgendwie geht es mir gegen den Strich dieses ständige gezweinulle. Als ob sich sonst nichts weiter entwickeln würde. Ich schreibe über etwas was “früher” Linkliste geheissen hat. Das gibt es heute in dem Sinne nicht mehr. Bringt auch nichts. Linklisten liest niemand und Suchmaschinen langweilt das inzwischen auch. Trotzdem gibt es noch Menschen, die gerne auf andere Webseiten verweisen, die sie gut finden. Ein bisschen redaktionelle Erklärung drumherum und schon ist es keine Linkliste mehr.

Zum Beispiel zum Thema: Reisen, Deutschland und Weltweit

Social Bookmark Spam

12. Sep. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Ist eigentlich der Sinn von Social Bookmark Plattformen in erster Linie Spam oder freundlich ausgedrückt “Linkaufbau”? Wenn man sich die User der häufigsten Seiten mit dem Tag Ostsee bei mister-wong auf der ersten Seite so ansieht … Die “Benutzer” sehen schon mit blossem Auge teilweise sehr verwandt aus.

Freu mich trotzdem auf das Wiedersehen morgen nachmittag. ;)

Webverzeichnis für die Ostsee

2. Sep. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Ein neues Webverzeichnis für die Ostsee hat Moritz Bollmann aus Kiel ins Leben gerufen. Das Verzeichnis für Ostsee Ferien bietet kostenlose Einträge gegen Backlink. Das ganze läuft komfortabel und reibungslos per Selbstbedienung ab. Trotzdem wird auf eine gewisse Qualität der Einträge geachtet. Der Punkt Urlaubssuche zeigt, dass das Webverzeichnis nicht nur für Suchmaschinen gemacht ist sondern auch Menschen einen Nutzen bieten soll und wird. Das durchgängig bis ins Detail auf die Belange der Suchmaschinen geachtet wurde wird dem nicht entgegen stehen. Ich wünsche viel Erfolg und viele Besucher für das Webverzeichnis und für die Ostsee.

Einige Kategorien zur Auswahl:

  • Ferienhaus Ostsee
  • Ferienwohnung Ostsee
  • Bauernhof Ostsee

PS: Auch gut ist de Pixel-Partisan Webkatalog

Sterne für Ferienwohnungen

1. Sep. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Jetzt hat der Gast endlich Sicherheit und verwechselt die Sterne der DeHoGa-Klassifizierung für Hotels nicht mehr mit den Sternen der Klassifizierung für Ferienwohnungen und Ferienhäuser (TIN-Klassifizierung).

Denn die Sterne des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) der TIN-Klassifizierung sind 8-zackig und stehen auf einer Sternspitze während die Sterne der Deutschen Hotelklassifizierung 5 Zacken haben. (Quelle) Nicht verwechseln darf man natürlich die Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen mit der Klassifizierung für Hotels. Kann aber auch nicht passieren, denn vor den Sternen der Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen steht ein G. Jetzt muss man nur wissen, wo eigentlich der Unterschied zwischen einem Gasthof und einem Hotel ist. Das geht aber auch deutlich aus den Informationen des DTV hervor. Denn ein Zimmer in einem 2-Sterne-Gasthof (oder muss es heissen ein 2-Sterne-Zimmer in einem Gasthof?) muss anscheinend einen Farbfernseher und Gesellschaftsspiele haben während man in einem 2-Sterne-Hotel stattdessen auf das Vorhandensein von Hygieneartikeln bestehen darf.

Klar ist auch, dass Privatzimmer nicht von der Deutschen Hotelklassifizierung bewertet werden sondern vom Deutschen Tourismusverband. Das sieht jeder Gast auf den ersten Blick und ganz eindeutig am P vor den Sternen mit den 8 Zacken, die auf der Spitze stehen. Herzlich willkommen in Bürokratistan.

Wetterstation Dahme

22. Aug. 2008  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Das Wetter hier an der Ostsee ist besser als sein Image. Wir haben im Ostseeferienland statistisch mehr Sonnenstunden als in Freiburg / Breisgau. Und gefühlt ist es definitiv so, dass das Wetter hier meistens besser ist als die Wettervorhersage prognostiziert.

Vor gut zwei Jahren hat Jörg Kachelmann die Wetterstation an der Jugendherberge Dahme eröffnet. Es braucht eine Zeit bis eine Wetterstation zuverlässige Daten für die Wetterprognose liefern kann. Jörg Kachelmann sagte sinngemäß zur Eröffnung: In zwei Jahren können wir definitiv sagen, ob Dahme der sonnenreichste Ort Deutschlands ist. Bald werden wir das vielleicht erfahren. Ich habe vorsichtshalber schon mal ein neues Schild für das Ostseeferienland gebaut:

Schönwetterregion

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  • Helge Siems 1.0

    Lebt als freier Mensch an der Ostsee in Schleswig-Holstein. Nutzt das Internet zum Recherchieren, Einkaufen, Verkaufen und Kommunizieren. Baut Webseiten, die gefunden werden und Arbeit sparen. Freut sich des zunehmenden Trends zum Ostseeurlaub und ist gerne Gastgeber.
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