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Archiv für 2007

Heizkostenexplosion

5. Nov. 2007  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Die Energiekosten steigen und steigen. Es wird in diesem Winter zu einer Heizkostenexplosion kommen. Verbunden mit den höheren Kosten werden einige Haushalte noch mehr in finanzielle Schieflage geraten. Es werde gerade jetzt wichtig rechtzeitig einen Notgroschen anzulegen.

Was gibt es eigentlich noch für Maßnahmen gegen die Heizkostenexplosion? Wenn ich mir die meisten fremden Räume in denen ich mich aufhalte so ansehe oder besser anfühle, könnte sicherlich auch beim einen oder anderen Mitbürger helfen die Temperatur etwas herunterzuregeln. Ich wage zu behaupten, dass es nicht notwendig ist, Wohnungen im Winter auf T-Shirt-Temperatur zu heizen. Noch ein Hinweis für alle, die sich fragen, was sie machen sollen, wenn ihnen zu kalt ist: ein zweites T-Shirt könnte helfen …

Fahrradvermietung Paris

4. Nov. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

In Sachen Fahrrad fahren kann Paris kein Stück mit Münster oder Amsterdam mithalten. Die Stadtverwaltung möchte da anscheinend gegenhalten und den Parisern das Biken schmackhaft machen. Dabei helfen soll seit Juli 2007 die Fahrradvermietung Vélib. In Paris sollen bis Ende des Jahres fast 1500 Stationen der Fahrradvermietung entstehen. Für eine Radtour durch Paris sind die Räder von Vélib allerdings etwas teuer. Das Tarifsystem unterstützt kurze Mietzeiten. Die erste halbe Stunde ist kostenlos, danach wird es mit steigender Nutzungsdauer mit dem gleichen Fahrrad immer teurer.

Als Landbewohner mit eigenen Rädern ist mir doch irgendwie völlig entgangen, dass es solche Modelle in diversen europäischen Städten schon gibt. Danke Wikipedia. :)

Cluetrain Manifest

26. Okt. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Was ist eigentlich Web 2.0? Eigentlich ein überflüssiges Modewort, denn was jetzt als Web 2.0 bei der Menschenmenge ankommt, ist der eigentliche Grundgedanke des Internet. Jeder kann mit jedem Kommunizieren.

Diese Meinung kann man sicherlich ungestraft vertreten. Aber vielleicht ist es auch egal, wie das ganze heisst. Vielleicht ist viel wichtiger, was sich mit der zunehmenden Verbreitung des Internet in den Köpfen ändert.

Bei der Recherche für ein Seminiar an der FH Wolfenbüttel (in Wolfsburg, nächste Woche Mittwoch und Donnerstag, Raum G6) ist mir wieder einmal das Cluetrain Manifest eingefallen. Hier ein paar der 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen und ihren Kunden.

1. Märkte sind Gespräche
7. Hyperlinks untergraben Hierarchien
11. Verbraucher beraten sich untereinander besser als es Verkäufer können
12. Der vernetzte Markt weiß mehr über die Unternehmen als sie selbst über sich

Das Internet hat vieles verändert und in rasender Geschwindigkeit werden viele dieser Änderungen als selbstverständlich wahrgenommen. Aber diese Selbstverständlichkeiten sind noch längst nicht überall angekommen.

Wüste und Tunesien

24. Okt. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Tourismus

Das Service-Team ist jetzt auch zurück. 14 Tage in der Wüste oder auf dem Weg quer durch Europa und Tunesien sind trotz bewusst langsam reisen mit dem Auto irgendwie wie im Flug vergangen.

Tina hat schon ein paar Fotos online. Ich leih mir mal schnell eins aus. Sand kommt schliesslich überall hin und das fand meine Kamera nicht so gut … Also wieder mal auf eigene Fotos verzichten. Doch was gibt es besseres für die Wüste als das Lernen von Verzicht.

Hoffentlich geht die nächste Woche nicht so schnell rum. Falls hier Studenten aus Wernigerode oder Wolfsburg mitlesen sollten: die Präsentation ist am werden. ;)

Nächste Woche ist auch UAE Desert Challenge. Hier könnte es spannend werden, denn die beiden Hauptkonkurrenten der letzten Dakar-Rallyey, Volkswagen und Mitsubishi werden hier vermutlich ihre Konfigurationen für die Dakar 2008 testen.

Was weiss wer über wen?

7. Okt. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Internet sonstwas

Oder auch: Was weiss das Internet über mich?

Mit der Zeit schadet es nicht, bei der Internetnutzung etwas paranoid zu werden. Klar, mich interessiert selber auch, woher die Besucher meiner Webseiten kommen, welche Seiten aus meinen Angeboten sie sich häufig ansehen, wie oft sie wiederkommen und so. Das sind schon wichtige Fragen bei der Optimierung von Webseiten. Doch ich setze mich damit nicht bis zum Erbrechen auseinander. Ich kann nicht mal beantworten, wie oft ein Besucher wiederkommt und wenn ich ehrlich bin: so wichtig ist mir auch nicht das zu wissen.

Und weil mir die Möglichkeiten doch zum Teil nicht so nahe gehen weiß ich auch nicht genau, was man so als neugieriger Marktforscher alles für Profile erstellen kann. Ich habe vielleicht als Absolvent oder besser Besucher der Vertiefungsrichtung Marktforschung im Studium eine etwas genauere Vorstellung als der eine oder andere. Und für CRM interessiere ich mich schon seit ich in den 1980er Jahren meinen ersten PC in einem Kaufhaus gekauft habe und ich bei einer Reparatur nicht verstanden habe, dass die meine Kundendaten nicht gespeichert haben. Dass die nicht mal theoretisch wissen wollen, was ich wann bei denen gekauft habe. Ich werde nie vergessen, dass der Verkäufer gesagt hat: “Wissen Sie eigentlich wie viele Kunden wir haben? Wenn wir die ganzen Daten erfassen würden, hätten wir viel zu tun.” Vielleicht gibt es Schaulandt deshalb nicht mehr.

Jedenfalls bin ich ziemlich sicher, dass ich einen ziemlichen Schrecken bekäme wenn ich genau wüsste, was trotz einiger Vorsichtsmaßnahmen jetzt schon bestimmte Profiler alles über mich wissen könnten. Seit Jahren baue ich Webseiten, beteilige mich in Foren und Newsgroups und blogge. Ein leichtes ein Profil über mich zu erstellen. Nur nehme ich mich nicht so wichtig, dass ich glaube, dass das wirklich jemanden interessiert. Nur, weiß ich es, wen interessieren könnte, was meine Interessen sind?

Wenn ich jetzt richtig paranoid wäre, hätte ich keine andere Chance als mit der ganzen Internet-Nutzung aufzuhören. Ab in den Garten und nur noch Hühner und Schafe züchten?

Aber dann auch wieder losgehen und alles in Läden kaufen, um mich nochmehr über die Strafzetteloptimierer zu ärgern? Nur weil ich nicht möchte, dass der freundliche Bücherversand weiß, was ich gerne für Bücher lese? Die wissen ja bestimmt sogar, welche Bücher ich mir schon mal bei denen angesehen habe ohne sie dann gekauft zu haben. Und ich habe denen auch bestimmt die Erlaubnis dafür gegeben. Das gleiche gilt natürlich für das Online-Auktionshaus, bei dem ich schon etliche Sachen bequem, einfach und manchmal auch ziemlich günstig gekauft habe.

Was die beliebte Suchmaschine als über mich weiß, möchte ich erst recht nicht wissen. Immerhin vermeide ich es, bei meinen Recherchen ständig eingeloggt zu sein. Aber letztlich logge ich mich doch manchmal ein und hinterlasse dabei eine IP-Adresse, mit der ich ohne weiteres auch identifiziert werden kann, wenn ich dann nicht mehr eingeloggt bin. Ob die das dürfen oder nicht weiß ich nicht genau. Vermutlich nicht, aber weiß ich ob die die Gesetze kratzen oder nicht? Und weiß ich eigentlich, ob die beliebte Suchmaschine nicht einem amerikanischen (oder vielleicht russischem oder israelischem) Geheimdienst gehört?

Warum ich eigentlich über das tolle Kontaktportal jedem oder zumindest dem Betreiber mitteile, wen ich alles kenne, weiß ich auch nicht so genau. Jeder kennt jeden über drei Ecken. Ist ja schon eine interessante Information, aber wen geht das letztlich was an?

Ich nutze elektronischen Geldverkehr (was weiß eigentlich meine Bank alles über mich?). Zumindest wissen die (wenn es sie interessiert) ziemlich viel über meine Reise- und Einkaufsgewohnheiten. Vielleicht auch ein Grund, mehrere Banken zu haben.

Ich habe eine branchenübergreifende Ausspionierkarte (manchmal benutze ich die auch). Zumindest habe ich beim Abschluss des Vertrags mit dem ausgebenden Unternehmen der Weitergabe meiner Daten und damit wie ich meine der Profilbildung widersprochen. Aber weiß ich, dass die nicht wissen, dass ich mich zu Studienzeiten am liebsten von White Russian ernährt habe?

Ok, bei Preisausschreiben oder Gewinnspielen mache ich nicht mit und ich habe auch nicht viel Mitleid für Menschen, die sich von Telefonverkäufern belästigt fühlen, denen sie selbst die Erlaubnis gegeben haben, sie anzurufen. Aber das ist wohl der einzige Ort an dem ich keine Spuren hinterlasse.

Anfangen könnte ich vielleicht mal mit Anonym Surfen. Denn was mein Internetprovider alles über mich weiß, möchte ich auch nicht so genau wissen. Ich weiß nur, dass ich nicht möchte, dass dieses Wissen unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung jahrelang gespeichert werden muss. Übrigens hat das T-Shirt Stasi 2.0 mit der Post einen Tag länger gebraucht als üblich. Ob das vorher abgefangen und markiert wurde? Bei der Gelegenheit: was weiß eigentlich die Post alles über mich?

Renovierung abgeschlossen

5. Okt. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Wordpress

Ich hatte das schon lange mal vor. Das Kubrick-Theme war in der Modifizierung im Prinzip schon ok, aber eben nur im Prinzip. Jetzt war es einfach mal dran und ich durch widrige Umstände zum Handeln gezwungen. Und dann bin ich zufällig über das WordPress-Theme (Not so) fresh gestolpert und wusste, dass es die Basis für Neues vom Schaf im Wolfspelz reloaded werden könnte und dann spontan auch wurde. Herzlichen Dank vor allem an Mirko.

Strato Powerserver

3. Okt. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Ein Strato Powerserver geht kaputt. Kann ja passieren. Schlecht ist nur, dass bei diesem Discountserver nicht nachgesehen wird, was denn kaputt ist, sondern das Ding vermutlich “in die Tonne gehauen wird”. Alle Daten futsch. Und zum zweiten Mal in diesem Jahr gelernt: ein Backup ist nur dann ein gutes Backup wenn es nicht manuell gemacht werden muss. Leider ist bei einem Strato Powerserver kein automatisches Backup vorgesehen. Drum prüfe wer sich ewig bindet … Hier noch ein etwas detaillierterer Test. Weiss nicht, ob sich in dem Jahr was getan hat.

Update: Das Gute an der Sache ist natürlich, dass man die Gelegenheit hat, alles mal von Grund auf neu zu machen, ohne an alten Dingen hängen zu können. ;)

Stasi 2.0

25. Sep. 2007  von Helge Siems  in Kategorie Internet

Ich weiss nicht genau, ob ich den Slogan Stasi 2.0 wirklich gut finde. Soweit ich das überhaupt beurteilen kann, hat die Stasi nicht nur Daten gesammelt, sondern auch gefoltert, denunziert und gemordet. Ich bin auch nicht für Käfighaltung bei Hühnern, aber ich lehne dafür den Begriff Hühner-KZ entschieden ab, weil es imho die vermutlich damit verglichenen Gefangenenlager politischer Diktaturen verharmlost. Soviel als Vorbemerkung, der Begriff Stasi 2.0 wird auch bei Wikipedia kontrovers diskutiert.

stasi_20.jpg

Was ich aber auch nicht gut finde ist, dass der Staat immer mehr Dinge meint tun zu müssen. Das geht los mit der imho ausufernden Umverteilung. Da wird von Bürokratieabbau gesprochen und irgendwie ist davon nichts zu merken. Überall werden neue Arbeits- und Fianzämter gebaut. Wofür denn, wenn die Bürokratie abgebaut werden soll? Um die Bauwritschaft zu fördern? Tolle Sache, aber volkswirtschaftlich ein Griff ins Klo, weil die Wertschöpfung insgesamt nicht erhöt wird (das ist die von mir vertretene Ansicht unter den vielen volkswirtschaftlichen Modellen).

Was ich auch doof finde: der Staat (mal so über einen Kamm geschoren) meint alles am besten zu können. Es wird ein Bundestrojaner erfunden, mit dem eine staatlich verordnete Sicherheitslücke auf jedem Rechner mit Internetanschluss installiert werden soll. Es ist ja nicht so, dass ich gegen Sicherheit und gegen Strafverfolgung bin. Ich plane nicht straffällig zu werden und habe demnach auch keine Angst vor den Justizbehörden. Ich bin aber der Ansicht, dass

- auch Unschuldige vor einer Online-Duchsuchung nicht sicher sind
- der Staat nicht in der Lage ist, die erfassten Daten 100% zu sichern
- die Software in falsche Hände geraten kann
- wirklich Kriminelle sich (ggf. mit kriminellen Methoden) vor einer Online-Duchsuchung schützen werden

Deshalb habe ich mir ein T-Shirt mit der Schäublone bestellt. Damit bringe ich zum Ausdruck, dass ich nicht nur gegen den Bundestrojaner sondern auch insgesamt gegen die immer umfassendere Erfassung von persönlichen Daten bin (auch Voratsdatenspeicherung) bin.

Skype Gespräche aufzeichnen

20. Sep. 2007  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas

Es gibt sinnvolle Einsätze für im Internet veröffentlichte Telefongespräche. Ab Montag ist das Team von Volkswagen Motorsport im Einsatz bei der Marokko Rallye. Hier wird es wie bei fast allen Rallyes seit Jahren tägliche Telefonate zwischen Dirk von Zitzewitz und mir geben. Somit wird es für alle Fans frühzeitig Nachrichten vom Rennverlauf direkt aus der Wüste geben.

Heute habe ich die Technik endgültig getestet. Zum Einsatz kommen Skype, die Skype-Erweiterung Pamela und zum Schneiden der generierten MP3-Datei mp3DirectCut.

Bis zu dieser Ausstattung habe ich auch noch mit Powergramo experimentiert. Bei Pamela (kostet in der erforderlichen Version etwa die gleichen 20 EURO) ist aber eine 30tägige Testversion verfügbar. Ich fand es wichtig, vorher zu testen, wie eigentlich die Sprachqualität bei einem SkypeOut ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass (bei meinen Tests) die Qualität der Gespräche ins Mobilnetz erheblich besser war als die ins (analoge) Festnetz. Das Schneiden mit mp3directcut ging auch recht problemlos für mich als ziemliches Greenhorn auf dem Gebiet.

Hier nun meine Testdatei

Update: Ein entscheidender Nachteil von Pamela ist, dass die gängigen Flashplayer (zum Beispiel auch das WordPress-Plugin Podpress) nicht mit den generierten MP3 klarkommen. Die Geschwindigkeit beim Abspielen ist nicht richtig. Also, weiter suchen und zum Beispiel mal Totalrecorder als Alternative probieren.

Update: Mit dem Totalrecorder bin ich nicht so richtig warm geworden. Ein smartes Tool scheint auch der MX Skype Recorder zu sein. Allerdings bringt auch der auf den ersten Versuch kein MP3 zu stande, was mit den gängigen Flash-Media-Player gut laufen würde. Hier ist das ganze allerdings schon mehr machbar als mit Pamela. Aber optimal noch lange nicht. Die Abspiel-Geschwindigkeit ist zu langsam und klingt echt grausam. Doch bei anderen geht es auch (laut Kommentar hier), vielleicht muss ich was anders einstellen. Oder liegt es am Schnitt mit MP3 Direct Cut?

Update: Der Entwickler des Skype-Recorder hat mir geraten es mit einer neuen Version der lame_enc.dll zu versuchen. Die Datei ist wohl für das Erstellen der MP3 zuständig. Und siehe da: alles ist so, wie es sein soll.

Fledermausschutz als Argument

18. Sep. 2007  von Helge Siems  in Kategorie sonstwas Tourismus

Irgendwie scheinen Fledermäuse die Menschen zu faszinieren. Wir merken es jede Woche, wenn sich hunderte Menschen zu unseren Fledermausexkursionen in der Fledermausregion versammeln. Wir wissen: Fledermäuse eignen sich neben Wespen gut im natürlichen Kampf gegen Mücken. Das ist schon Argument genug für den Fledermausschutz. Da Fledermäuse anscheinend auch beispielsweise Entscheider in Verwaltungsgerichten faszinieren, wird der Fledermausschutz gerne als Argument bei der Verhinderung von Bauvorhaben genutzt. Oder auch mißbraucht, wie möglicherweise der Fall der Autobahnbrücke der A20 bei Bad Segeberg verdeutlicht. Karl Born hat noch mehr Fälle ausgegraben, wo Fledermäuse vielleicht für die Verhinderung von Bauvorhaben hinhalten müssen.

Nichts für ungut, Herr Born, vielleicht gibt es einfach Menschen, die nicht möchten, dass ein Flughafen erweitert wird und dadurch noch mehr in die Nachbarschaft rückt, weil die Lebensqualität dieser Menschen darunter leiden könnte.

Doch so etwas scheint, genau wie der Ausbau eines Braunkohletagebaus mit gewöhnlichen Rechtsmitteln nicht zu verhindern sein. Ich habe einmal in einem persönlichen Gespräch mit jemandem aus Neuenfelde von subtilen und nach dem Empfinden meines Gesprächspartners aggressiven Verhandlungsmethoden der Investoren und angeblich unter deren Einfluss stehenden Medien und Politikern gehört. Da sei es bis zur Androhung von physischer Gewalt gegangen. Deshalb sei der Widerstand gegen die Verlängerung des Airbus-Flughafens in Neuenfelde mehr und mehr zurück gegangen. Mal abgesehen davon, dass letztlich einfach der Bebauungsplan geändert worden sei. Ich habe das nicht überprüft, gebe nur den Eindruck einer mir nicht persönlich bekannten Person weiter. Aber warum sollte da nichts dran sein, schließlich geht es um einen Haufen Geld.

Jetzt ist es schade, dass die sympathischen Fledermäuse in letzter Zeit anscheinend zunehmend als Argument herhalten müssen. Aber anscheinend haben die Entscheider mehr Angst vor der mystischen Macht der Tiere als vor dem Einfluss der Investoren. Jeder weiss, dass sich Fledermäuse in Nebel verwandeln können und sich am liebsten von menschlichem Blut ernähren. Wer sollte es da nicht mit der Angst bekommen.

Das beliebte Argument “Wir schaffen Arbeitsplätze” ist zumindest in Einzelfällen nach meinem persönlichen Eindruck nicht rationaler. Hingenommen wird das in der Regel auch ohne Widerspruch oder Beweise für die Art der Arbeitsplätze oder die Nachhaltigkeit der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Müsste es nicht auch hier richtig heissen: “Wir könnten Arbeitsplätze schaffen”?

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    Lebt als freier Mensch an der Ostsee in Schleswig-Holstein. Nutzt das Internet zum Recherchieren, Einkaufen, Verkaufen und Kommunizieren. Baut Webseiten, die gefunden werden und Arbeit sparen. Freut sich des zunehmenden Trends zum Ostseeurlaub und ist gerne Gastgeber.
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