28. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie Tourismus
“Kachelmann sagte am Mittwoch: “Wir müssen davon ausgehen, dass nicht jedes Haus am Donnerstag erreichbar ist und dass der Verkehr sicherlich stark beeinträchtigt wird.” Das vom Mittelmeer nach Norden ziehende Tiefdruckgebiet sei “eine völlig andere Kategorie” und bringe eine Wetterlage, wie es sie zuletzt im Winter 1978/79 gegeben habe.” via Küstenwache-Forum
Da bin ich ja mal gespannt. Hab schon eingekauft und Holz für den Kamin. Kerzen sollte ich noch besorgen … Schade, dass gerade jetzt mein Modem kaputt ist und ich zu Hause kein Netz habe.
Ein gutes hat der Klimawandel nehmen den zunehmenden Unwetterwarnungen, wegen der Jörg Kachelmann aber auch schon der Panikmache angeklagt wurde. Jedenfalls gibt es Stimmen, die davon ausgehen, dass die Ostsee zur Schönwetteregion wird. Auch Jörg Kachelmann gehört dazu.
22. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie Wordpress
Dieser Artikel aus dem Jahr 2005 braucht mal eine gründliche Überarbeitung. Also alles alte gelöscht und einfach neu angefangen.
WordPress als cms ist im Laufe der Jahre immer populärer geworden. Gerade für kleinere Projekte und entsprechend kleinem Budget ist WordPress als cms erste Wahl weit vor anderen Content Management Systemen.
Zu meinem Lieblings-Theme hat sich PicoCMS entwickelt. Mit ein bisschen Tuning und ein paar Plugins wie zum Beispiel einer Flash-Slideshow bei der Aktion offener Garten oder einem CSS-Pulldown-Menü bei Ferienwohnung Ostsee.
Mittlerweile braucht es auch keiner grossen Anleitungen mehr, wie man WordPress als cms umbaut. WordPress ist heute im Gegensatz zu 2005 (Version 1.5 – „Strayhorn“) von Haus aus ein ordentliches cms. Und WordPress ist das einzige mir bekannte, das sich in kürzester Zeit installieren und individualisieren lässt. Denn bei den meisten Projekten geht es nicht darum, Zeit für die Installation und Anpassung der Werkzeuge zu verschwenden sondern die Werkzeuge zu nutzen und Inhalte zu produzieren. Das geht mit WordPress. Vielen Dank an alle Entwickler und aktiven Mitglieder der WordPress Community.
22. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie sonstwas
Ich denke mal, dass jeder selbst beurteilen kann und sollte, worum es hier bei der Geschichte mit den Herren Esser, Ackermann et al geht. (Link via immoblog) Mir persönlich ist das eigentlich eigentlich egal, wie viel Geld nun jeder einzelne bekommen hat. Ich habe ja die Möglichkeit, auch eine Fusion zu managen, dabei eine ordentliche Rendite für die Eigentümer der Unternehmen zu erwirtschaften und entsprechende Providion zu kassieren. So sieht es wohl Herr Esser. Man kann das sicherlich anders sehen, aber vor allem sieht das für mich nach einer Neiddebatte aus.
Gut, das Bild mit dem Victory-Zeichen von Herr Ackermann hat sich auch mir eingeprägt (war unter den Umständen wohl auch nicht gerade angebracht) . Auch der Gesichtsausdruck von Herrn Esser hat für mich persönlich nicht viel Sympathie. Aber das sind persönliche Eindrücke, die haben hier wohl nichts zu suchen. Ich habe auch keine Mannesmann-Aktien gehabt und von der Fusion profitiert. Ich bin nicht mal D2 Kunde.
Bei Mannesmann und der Deutschen Bank sind haufenweise Arbeitsplätze verloren gegangen. Das ist natürlich für den einzelnen als Schicksal eine schlimme Sache. Aber Arbeitsplätze sollen nicht immer das Totschlagargument sein. Mir hilft auch keiner, wenn ich einen Kunden verliere.
Und es hat jeder abhängig Beschäftigte die Wahl, ob er bei einem Konzern arbeitet oder bei einem Familienunternehmen. Oder noch sicherer: im öffentlichen Dienst. Bei den zweitgenannten gibt es die soziale Verantwortung, wenngleich auch vielleicht nicht die sogenannte soziale Komponente, die in Großunternehmen durch den Betriebsrat wahrgenommen wird. Was das auch im einzelnen (sicher nicht im Regelfall) sein kann, hat uns gerade das Beispiel Volkswagen gezeigt. Aber auch der “Fall Esser” ist ja ein Einzelfall.
Aber letztlich ist es nun mal in Großkonzernen so, dass für den Eigentümer die Rendite zählt. Und die war wohl für die Mannesmann-Aktionäre durch die Übernahme durch Vodafone nicht schlecht und auch für die Eigentümer der Deutschen Bank entwickelt es sich doch ganz gut. Jedenfalls ist nichts dagegen einzuwenden, dass Herr Ackermann sich bei der Rendite am Weltmarkt orientiert. Und wenn die nun mal bei 25% liegt, soll das wohl so sein. Wenn ein Vorstand diese erreicht, hat er seinen Job gut gemacht. Es kann andere Meinungen geben, ich lasse meine jetzt einfach mal so stehen.
Meine Meinung: Wir bewegen uns in vielen Punkten auf den Sozialismus zu. Das könnte unser Untergang sein. Der Ruf nach dem Staat bei persönlichen Problemen anstatt diese selbst in die Hand zu nehmen. Schön und gut, aber leiden müssen auch und vor allem die Leistungsfähigen. Die werden dadurch weniger, weil sie vielleicht auch nicht einsehen, warum sie sich für andere krumm machen. Und dann kommt das System erst recht in Schwierigkeiten. Protektionismus statt Flexibilität. Die Aktion mit den Arbeitslosen als Erntehelfer sind imho auch schon wieder so eine Luftnummer von Herrn Müntefering. Vor allem ist das doch alles nichts neues und eigentlich schon ausgelutscht. Theoretisch jedenfalls.
19. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie Tourismus
“Die neue Bäderregelung sieht vor, dass Läden landesweit in über 70 Gemeinden vom 15. Dezember bis 31. Oktober sonn- und feiertags von 11 bis 19 Uhr sowie werktags bis 22 Uhr geöffnet sein dürfen. Ausgenommen sind der erste Weihnachtsfeiertag und Karfreitag. Am Ostersonntag ist der Einkauf auf die Zeit von 14 bis 18.30 Uhr beschränkt, am 1. Mai darf nur der Ladeninhaber persönlich hinter der Verkaufstheke stehen. Von der werktäglichen Abendöffnung wird nach LN-Informationen in den Wintermonaten zunächst kein Gebrauch gemacht.” (ln-online.de)
Ich dachte, es gäbe ohnehin schon eine Ausnahmeregelung für die Ostsee bzw. die Tourismusorte. Wo ist denn da jetzt die Reform des Ladenschlusses? Ich begrüsse das übrigens sehr, jeden Tag einkaufen gehen zu können. Vor allem in einer Urlaubsgegend ist das imho wichtig, weil die Wochentage für viele kaum eine Rolle spielen.
13. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie sonstwas
Jute statt Plastik, dieser in Westdeutschland aus den 1970ern hinlänglich bekannte Slogan wird dem Wuppertaler Handelshaus Gepa zugeschrieben. Fairer Handel ist mit Sicherheit eine gute und zu unterstützende Sache.
Also wo ist der Haken?
Im August / September war ich bei einem ziemlich puristischen Seminiar zur Ausbildung von Fastenwander-Leitern. Es wurde nahezu täglich beim Essen (es gab Rohkost) über Sinn und Ursprung gesprochen. Und es gab fast täglich Mangos oder anderes exotisches Obst. Natürlich aus ökologischem Anbau. “Ja, irgendwo müssen auch wir eine Grenze setzen. Mangos und Kiwis wachsen nun mal nicht in Mitteleuropa.” Noch nicht zumindest, möchte man hinzufügen. Sicher, irgendwo hört jede Konsequenz auf, aber dann soll doch an anderer Stelle der Radikalismus bitteschön nicht zu gross sein. Man fasse sich aber zuerst und stets an seine (hoffentlich nicht zu gross geratene eigene) Nase.
Das Thema “Werte” habe ich auch gerade auf dem Zettel, weil ich “Das Ende der Spassgesellschaft” von Peter Hahne lese. Ein laut Vorwort in Buchform gefasster Vortrag. “Gott solle in die Politik zurückkommen”, vielleicht etwas ausgebaut auch als Wunsch für politik-poker.de zu gebrauchen. Und das Buch, schnell zu lesen weil plastisch geschrieben, eignet sich sicher auch gut als Geschenk für das unter Christen oder auch Weniger-Christen aber Bewohner der “entwickelten Welt” beliebte Weihnachtsfest. Update: Hab jetzt ein bisschen weiter gelesen. Peter Hahne hat aus meiner Sicht eine merkwuerdige Ansicht von Toleranz. Fue mich ist Toleranz doch eher die Faehigkeit, mehrere Wahrheiten parallel akzeptieren zu koennen. Aber einige wahre Worte aeussert er schon, wenn er sagt, dass wir wieder mehr christliche Werte wie Hoffnung, Dankbarkeit und Familie brauchen. Man liest ja ein Buch nicht, um mit jedem Wort einverstanden zu sein …
Zum Thema Weihnachten: “Der Handel ist zufrieden” liest man ja auch selten. Aber vielleicht wird ja endlich mal wieder Optimismus zumindest verbreitet. Vielleicht hilft es ja. Ich will jetzt nicht die Redlichkeit der Nachricht in Abrede stellen und meinen, dass es sich hier nur um Marketing handele. Aber wenn es so ist, dass ist es endlich mal so.
Und um den Bogen zur Überschrift zu bekommen, hier noch ein Link zu einem Kollegen, der unkaputtbare Küchenbretter mit lebenslanger Garantie aus heimischem Holz herstellt. Ob Sie auch in einem Jutebeutel verschickt werden entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls sind sie ihr Geld wert und gut als Weihnachtsgeschenk “mit dem guten Gewissen” zu gebrauchen.
12. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie Internet Wordpress
Um WordPress auf deutsche user zu optimieren, bedarf es anscheinend mehr als der Installation der deutschen Sprachdatei. Mathias Hundt hat freundlicherweise ein deutsches Komplettpaket von WordPress zusammengestellt. Gutes Idee eigentlich. Danke dafür wie überhaupt noch einmal wieder danke an alle WordPress-Entwickler. Kann man nicht oft genug sagen. :)
9. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie sonstwas
Es ist klar, dass man einen Parkschein ziehen muss, wenn man auf einem Parkplatz steht. Das ganz will auch finanziert werden und so. Also: falsch parken isn’t. Aber: letztens habe ich in Lübeck länger auf einem Parkplatz gestanden als geplant. Weil es mir in der Stadt so gut gefallen hat, habe ich noch ein bisschen was eingekauft und war auch gleich noch essen. Zurück zum Auto, musste ich entdecken, dass die erhöhte Parkgebühr 20 EURO beträgt. Ich hatte einen Parkschein, aber eben nicht lange genug. 10 EURO waeren zwar auch ärgerlich, aber noch im Rahmen. Aber 20 EURO für “falsch” parken sind echt der Gipfel. Es war auch keine Ladezone oder so sondern ein ganz normaler Parkplatz mit mehreren hundert Parkflächen.
Ich bleibe ja nicht länger in der Stadt, weil ich nicht weiss, was ich sonst machen soll, sondern weil es mir dort besser gefällt als geplant. Und dann gebe ich auch mehr Geld aus als geplant. Mit allen Nebeneffekten für die Stadtverwaltung bzw. die KWL GmbH Parken in Lübeck, die die Parkplätze bewirtschaftet oder verwaltet. Vielleicht ist das das eigentliche Problem, weil das Management nicht aus einer Hand kommt. Eigentlich gehören die Parkplätze einer Stadt in das Stadtmarketing.
Denn dann wäre die Frage leichter zu beantworten: Warum sind die nicht dankbar, dass ich überhaupt durch den Stau bis in die Stadt gurke, mich dann mit einer autofreien Innenstadt abfinde und meine Einkäuft kilometerweit schleppe. Online-Shopping scheinen die nicht als Alternative bzw. Bedrohung zu erkennen. Ich schon … Ist aber einer Gesellschaft vielleicht erstmal egal, die nur für das Parken in Lübeck zuständig ist.
Update: Wieder war ich mal wieder mit dem Auto in der Stadt. Ich komme mit den besten Absichten und möchte keine Parkgebühren sparen noch irgendwelchen Anwohnern die Parkplätze wegschnappen. Ich habe selbet mal in der Stadt gewohnt und weiss wie sehr die Parkplatzsuche nervt. Trotz Parkschein habe ich ein Ticket von 15 EURO bekommen, weil auf der einen Straßenseite das parken erlaubt ist und auf der anderen Straßenseite Anwohnerparkplätze sind, da stand ich. Schilder sind ja genug da, die darauf hinweisen. Aber wieder mal 25 EURO für Parken in Lübeck bezahlt, das nervt wirklich. Also kaufe ich weiter und zunehmend bei ebay und amazon ein.
7. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie sonstwas
Stempel finde ich irgendwie immer langweilig. Durch die Zeit bin ich auf eine Hand-Prägepresse aufmerksam geworden, die es im Zeit-Shop unter der Bestellnummer 1443 geben soll. Online jedenfalls nicht. Aber Prägezangen gibt es auch bei jedem Stempelmacher oder auch bei diesem Stempelmacher oder auch hier.
5. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie sonstwas
Wilhelm Busch ist definitiv einer derjenigen, die gewaltig gut mit Worten umgehen können. Aber die Brillianz von Fips der Affe ist mir bisher irgendwie entgangen. Ja, es gibt Leute, die darin einen gewissen Rasissmus erkennen möchten oder ihm an anderer Stelle Antisemitismus vorwerfen, aber beides ist doch wohl (zumindest in dieser Form) auch nur eine gewisse Form von Bosheit. Und was wäre Buschs Literatur ohne seinen boshaften Wortwitz?
5. Dez. 2005
von Helge Siems in Kategorie Internet
Aus aktuellem Anlass hab ich mal ein bisschen nach juristischen Weblogs recherchiert. Erstmal hab ich gelernt, dass die anscheinend in Fachkreisen auch BLAWgs heissen. Dann bin ich relativ schnell auf das Law-Blog gestossen, dass nicht nur wegen des Templates etwas besonderes ist.
Rechtsanwälte dürfen sich jetzt auch (oder schon etwas länger) Spezialist für Verkehrsrecht nennen, wenn sie es denn begründen können. Dann gibt es von Axel Baron von Campenhausen ein Weblog mit der Kategorie Verkehrsrecht (allerdings kein Impressum, ich hab jedenfalls keins gefunden ;) ) Nach längerem Suchen habe ich sogar ein aktives Weblog mit der Kategorie Verkehrsrecht gefunden.
Ich lernte weiterhin, dass der Auffahrende nicht grundsätzlich Schuld hat (allerdings passt es leider auf den Auffahrunfall nicht, den ich vor 10 Tagen verursacht habe …). Jurablogs.com ist eine Blogsuche speziell für juristische Weblogs. Auf rechtplus.de kann man nach Kategorien nach aktuellen Urteilen recherchieren (allerdings nicht unbedingt kostenlos). Interessant ist vielleicht auch, dass wir während der Fahrt unser Mobiltelefon umlegen dürfen. Und dann zum Abschluss dieses Posts noch ein schönes Beispiel für vermeintlichen Suchmaschinen-Spam
Update: Und schon gibt es ein Verkehrsrecht Weblog von Rechtswalt Mario Schulze aus Hamburg. Herr Schulze beschäftigt sich hauptberuflich mit der Regulierung von Kfz-Unfallschäden.
Update: Und schon habe ich noch ein Weblog mit einer Kategorie Verkehrsrecht gefunden.