Bisher war die Auswertung der einzelnen Seiten, auf denen Anzeigen eingeblendet werden, etwas umständlich. Ab sofort muss für eine Erfolgskontrolle der Code einer Seite nicht mehr aktualisiert werden. Man kann dann wohl auch ganz konkret sehen, welche Seite welche Umsätze gemacht hat. Hört sich soweit ganz gut an und was die nutzerfreundliche Umsetzung angeht, habe ich bei Google absolut keine Sorgen. :)
Archiv für das Jahr: 2004
Klage gegen Adsense-Betrüger
Offensichtlich gibt es die ersten gerichtlichen Schritte gegen Betrüger, die versuchen, das Anzeigenprogramm von Google durch gezieltes Klicken auf Anzeigen auf eigenen Seiten zu betrügen. via: http://www.abakus-internet-marketing.de/seoblog/
Man hat ja schon öfter von Leuten gehört, die vermutlich deshalb aus dem Adsense-Programm rausgeflogen sind. Völlig zu recht, wie ich meine.
Wer viele Besucher auf seinen Seiten hat, kann mit dem Einblenden von Anzeigen ein beträchtliches Geschäft machen. Kontextrelevante Anzeigen werden wesentlich mehr akzeptiert (geklickt) als Banner oder nervige PopUps. Das macht das Geschäft ehrlich und es ist nur zu unterstützen, dass konsequent gegen mutmaßliche Betrüger vorgegangen wird.
Wie Betrüger vorgehen könnten, wird hier erläutert.
Marketingtipp: Kuriose Auktionen bei ebay
Wer hat nicht schon von unglaublichen oder zumindest lustigen Sachen gehört, die bei ebay verkauft werden sollen. Wer wirklich eine gute Idee hat, dem ist kostenlose Aufmerksamkeit durch Weblogs etc. und häufig auch durch klassische Medien garantiert. Ein Gebot bei ebay kostet schliesslich nur ein paar Euro. Einen Versuch ist es wert. Allzulange wird das nicht mehr funktionieren …
Wer mal Zeit hat … hier gibt es eine Liste: kuriose Auktionen
Rechnungsaufbewahrung für Privatleute
Immer fröhlich auf dem Weg in die absolute Bürokratie:
Zitat aus der Mitglieder-Zeitschrift der IHK Lübeck, 12/2004, Seite 11:
„Um beim privaten Auftraggeber zu prüfen, ob eine Leistung legal erbracht wurde, werden durch das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz auch die Pflichten zur Unterlagenaufbewahrung beim Leistungsempfänger verschärft. In den Fällen, in denen ene Rechnungserteilungspflicht besteht, ist auch der Leistungsempfänger […] verpflichtet, bestimmte Unterlagen, die sich auf die ausgeführte Leistung beziehen, für zwei Jahre aufzubewahren. Betroffen sind Rechnungen, sonstige Zahlungsbelege oder andere beweiskräftige Unterlagen. Wer gegen die neue Aufbewahrungspflicht verstößt, handelt odnungswidrig und riskiert eine Gelbuße bis zu 500 EURO“
Dialog zwischen Suchmaschinenrobot und Webdesigner
Absolut genial der Dialog zwischen Webdesigner und Suchmaschinenrobot. :)
Populäre Wörter / Wort des Tages / Wortschatz
Gerade im Internet ist die Sprache entscheidend, die von der Zielgruppe gesprochen wird. Die Uni Leipzig ermittelt aus „verschiedenen Newsdiensten und Tageszeitungen“ das Wort des Tages. „Die Aktualität eines Begriffs ergibt sich aus seiner Häufigkeit heute, verglichen mit seiner durchschnittlichen Häufigkeit über längere Zeit hinweg.“ Mehr ist leider über die verwendeten Quallen nicht zu erfahren. Langenscheidt liefert passend dazu die englische Übersetzung.
Bei Overture, dem letztes Jahr zugekauften Anzeigenteil von Yahoo!, kann man mit dem Search Term Suggestion Tool die Häufigkeit der Verwendung von Suchwörtern recherchieren. Die Quelle wird vermutlich Yahoo! sein. Es ist aber die Frage wie zuverlässig die Zahlen sind, denn nach „Urlaub“ wurde im Oktober 2004 angeblich nur 2610 Mal gesucht. Das erscheint etwas wenig, wenn man davon ausgeht, dass bei Yahoo vermutlich mehrere Millionen Suchanfragen getätigt werden. Es kann natürlich auch sein (klingt wahrscheinlich), dass es sich hier nicht um absolute Zahlen handelt.
Ein ähnliches Tool gibt es auch von espotting. Hier heisst das Ding Keyword-Generator und gibt die Anzahl der Suchanfragen in den letzten 30 Tagen an.
Von Google gibt es leider nur Google Zeitgeist. Ist aber auch ganz interessant.
Und dann gibt es noch dieverse Keyword Datenbanken, die aber ale gemeinsam haben, dass sie ohne die Suchergebnisse von Google auskommen müssen. Wer es nicht weiss: Google hat (noch) einen absolut markbeherrschenden Marktanteil und mit den Suchanfragen ein Trendbarometer von unschätzbarem Wert.
Wetterstationen Schleswig-Holstein
Wie Jörg Kachelmann auf dem Tourismustag Schleswig-Holstein in Kiel verlauten lassen hat, ist er gerade in Schleswig-Holstein an der Eröffnung weiterer Wetterstationen interessiert. Das ganze kostet einmalig 12.000 EURO bzw. 20.000 EURO (dann mit Messung der Sichtweite) Dafür kann man dann seinen wirklich lokalen Wetterbericht (4x am Tag aktualisiert) im Internet abrufen und (sicherlich weniger interessant) der Ort läuft bei jedem meteomedia-Wetterbericht unten im Ticker durch. Außerdem wird zur Eröffnung der Wetterstation ein Kamerateam vor Ort sein. Wenn ich mal überlege, für was alles Geld ausgegeben wird, ist das recht günstig.
Finanzierung von RSS-Feeds
Für RSS-Feeds rückt auch langsam eine Finanzierungsmöglichkeit an. Overture, der Anzeigenteil des Yahoo-Konzerns, testet die Anzeigenschaltung in RSS-Feeds. Google hat mit seinem Programm Adsense zur Zeit noch nichts dergleichen zu bieten. Adsense hat gerade für kleinere Projekte die besseren Voraussetzungen, weil die Zugangsbarrieren wesentlich kleiner sind als bei Overture. In RSS-Feeds liegt noch ziemlich viel Potential, seien wir weiter gespannt. Von Adsense in email hingegen hat man lange nichts gehört.
http://nico.blogg.de/eintrag.php?id=956
http://battellemedia.com/archives/001045.php
http://www.golem.de/0411/34780.html
Softwarepatente
Wenn jemand eine bahnbrechende Entwicklung gemacht hat, soll diese geschützt sein. Das ist ganz klar und durch das nationale und internationale Patentrecht gewährleistet. Bei Softwarepatenten sieht das ganze etwas anders aus. Hier sollen zukünftig „Ideen geschützt werden können“. Ein Zitat: „Man patentiert nicht mehr eine bestimmte Mausefalle, sondern jedes „Mittel zum Ködern von Nagetieren“ oder Mittel zum Abfangen von Daten in einer simulierten Umgebung.“ So paradox es klingt: Es gibt wohl wirklich Bestrebungen, so etwas in der Art als europäisches Recht umzusetzen. Ein paar konkrete Beispiele gefällig?
Wie stark der Einfluss von Lobbyisten ist, die anscheinend mehr Geld mit dem Einfordern von Recht als mit wahrem Fortschritt verdienen, kann man sich denken. Solche Institutionen verlangsamen und verkomplizieren vieles. Aber gerade das Internet lebt von den Entwicklungen und der oftmals auch durch viel Idealismus getragenen Arbeit vieler kleiner Unternehmen und Individuen. Diese Kultur ist durch die Umsetzung der Softwarepatente ein Stück weit in Gefahr.
Aber sicherlich gibt es auch hier wie immer zwei Seiten zum Thema Softwarepatente. Mehr Informationen für eine Meinungsbildung zum Thema Softwarepatente gibt es hier und vielleicht hier oder auch hier oder hier.
Übrigens darf das Patentrecht nicht mit dem Urherrecht verwechselt werden, das keineswegs in Frage gestellt werden soll. Eine wohl mit entscheidende Frage bei der Meinungsbildung pro oder contra Softwarepatente ist wohl, ob für den Schutz einer persönlichen Leistung das Urherrecht nicht ausreicht?
Firefox und Thunderbird und Alternativen zu Microsoft
Oft hört man von Sicherheitslücken in Software von Microsoft. Weit verbreitet sind z.B. der Internet Explorer zum Browsen und Outlook unter anderem zum Lesen von email. Wenn man immer alle Sicherheitsupdates von Microsoft macht, sind die Sicherheitslücken wohl nicht so dramatisch. Aber wer macht das schon?Ich will ja auch nicht gesagt haben, dass Software von Microsoft nicht sicher wäre. ;)
Heute (6.12.2004) gefunden via notizen aus schleswig-holstein: Mit Firefox per Du
Wer dennoch einen anderen Browser verwenden möchte und Alternativen zu Outlook sucht, der ist mit den Mozilla-Produkten Firefox (Browser und RSS-Reader) und Thunderbird (email) m.E. ganz gut beraten. Firefox ist jetzt aus dem Beta-Status „erwacht“ und als Version 1.0 kostenlos erhältlich.
Wo wir schon mal bei Alternativen sind:
Ein freies und auch ganz ordentliches Office-Paket ist unter der Adresse http://www.openoffice.org/ erhältlich. Openoffice ist Staroffice entstanden, einem auch ehemals kostenlosen Office Paket von Hamburger Entwicklern. Die Rechte an Staroffice hat die Firma Sun gekauft, die Staroffice jetzt vertreibt. Staroffice scheint aber auch zu den Unterstützern von OpenOffice zu gehören.
Und zu guter letzt noch eine Alternative zum Betriebssystem Windows. Wer kennt nicht Linux? Linux steht allerdings unter dem nicht so ganz unberechtigten Verdacht, komplizierter in Anwendung und Installation als Windows zu sein. Das kommt daher, weil es bei Linux immer mehrere Möglichkeiten gibt, die das ganze kompliziert erscheinen lassen. Linux ist allerdings nicht gleich Linux. Wer nur einmal ausprobieren möchte, ob Linux überhautp für ihn / sie in Frage kommt, sollte sich einmal z.B. Koppix ansehen. Es handelt sich dabei um eine Linux-Distribution, die komplett von einer CD läuft. Also einfach vor dem Start des Rechners die Knoppix-CD einlegen und dann den Rechner starten. Hardware wird an sich problemlos erkannt und es muss nichts installiert werden. Das nimmt auch weniger erfahrenen Anwendern absolut jede Angst vor Linux. Eine gute Alternative für jeden, der beispielsweise Online-Banking und andere Sicherheitsrelevante Transaktionen im Internet lieber mit einem anderen Betriebssystem als Windows erledigen möchte. Knoppix ist kostenlos zum Download erhältlich.